Beiträge von Klaus

    Werte Forumsmitglieder,

    Es tut mir leid und war nicht meine Absicht hier mit meinem Beitrag eine unnötige Diskussion zu provozieren oder jemanden zu negativen Kommentaren zu bewegen.

    Wir haben hier auf unserem Dach eine Photovoltaik Anlage, und ich habe mit der R4 E-Tech Anschaffung nicht nur ein Auto mit viel Charme und Erinnerung an mein erstes eigenes Auto in 1976 (oranger R4), sondern wir möchten die bidirektionale R4 E-Tech Batterie auch als günstigen Speicher einbinden (um im Sommer autark zu sein und im Winter günstigen Nachtstrom für den Tag zu laden). Ich bin gerade dabei die bestehende Laddestation umzurüsten ...

    Aber das ist alles nicht erfolgreich bei einem Stromausfall. Dabei wird bei uns hier in Schweden zwangsmäßig die gesamte El-Installation abgestellt, auch die Photovoltaik. Das heißt auch bei Sonnenschein gäbe es keinen Strom.
    (Mein Fernziel wäre die Option einer Notabschaltung in so einem Fall von der örtlichen Stromversorgung, dass man die Photovoltaik Anlage evtl. zusätzlich mit Notstromaggregat nutzen könnte. Dafür gibt es hier hohe Anforderungen für Erdungsmöglichkeiten usw.)

    Und da erschien mir der Beitrag von 'Herbert' mit der V2L Option verlockend:

    • Wir könnten in zumutbarer kurzer Entfernung vom R4 E-Tech eine Schukodosen-Leitung ins Haus legen.
    • Theoretisch könnte man bei längerem örtlichen Stromausfall, dass Auto an eine entfernte Ladestation fahren und aufladen.
    • Natürlich alles nur als interim Notlösung, mit der klaren Begrenzung von 16 A, 3.7 kW. Aber das wäre für eine Reihe typischer Verbraucher, wie Kühlschrank, Licht, Kochen, einen Router :) usw. recht hilfreich. Sicher nicht für eine Heizung mit zu großem Stromverbrauch für die Stromleitung der Batterie.

    Hier in Schweden (das ist zumindest meine subjektive Erfahrung) hat sich mit dem Ukraine Krieg vieles geändert.

    Der schnelle Nato Beitritt, der zuvor bei neutralen Schweden undenkbar gewesen wäre. Im praktischen Leben sind viele Schweden den staatlichen Empfehlungen gefolgt für Krisensituationen, Nahrungsvorräte, Batterien, Notradio usw. zu vorzuhalten..


    Es gibt hier auch in ländlichen Gebieten manchmal Stromausfälle. Und man weiß nie vorher wie lang das dauert.
    Ganz zu schweigen von wirklichen Krisensituationen aufgrund von z.B. politischen Entwicklungen. Die natürlich niemand möchte.


    VG aus Sverige,
    Klaus

    Werte Forumsmitglieder;

    Das sind interessante und auch mir einleuchtende Vorteile des V2L Adapters beim R4 E-Tech.
    Ich hatte mich bisher dafür nicht interessiert (sondern nur für die V2H Variante), weil ich dachte, wir machen nicht mehr reine Camping Zelturlaube usw.
    Aber bei Stromausfall in Haus/Hof/Wohnung, wenn man den R4 E-Tech ganz nahe hat, ist diese einfache kurzfristige Notlösung zu haben, ist vielleicht gar nicht so schlecht.

    Ich habe schon eine Reihe von Billigangeboten für V2L Adapter gesehen, aber KI-Programme und Foren schrieben, das würde bei unserem R4 E-Tech nicht funktionieren, weil der Renault den Strom nicht abgeben und Sicherheitsfunktionen gegen Überlastung usw. wären nicht garantiert.

    Das ist für mich einleuchtend und ich würde dann die sichere Renault Variante als Zubehör wählen.
    Aber ich oute mich hier mal als Senior, altersmäßig, wir neigen nach der Berentung zu nie zuvor gekannter Sparsamkeit :-).
    Ich las von der Option der Fa. Metron (https://www.metron-shop.de/), die eine 3-jährige Garantie übernimmt und behauptet, deren V2L Adapter würde absolut Renault (inkl. R4 E-Tech) kompatibel sein. Diese Variante wäre mit aktuell 165 Euro etwas preiswerter als das Renault V2L Teil.

    Gibt es eine Meinung der Forum Experten dazu?

    VG aus Sverige,
    Klaus

    Liebe Forumsmitglieder,


    Ich möchte noch einmal auf meinen Post vom 6.Februar 2026 in diesem Thread (Bordnetz 12 V) zurückkommen und bitte um Pardon, dass ich mit einer Aussage völlig daneben lag.


    Bitte glaubt mir, ich wollte keine unnötigen Diskussionen provozieren, sondern Klarheit für mich, ob ich mit meiner R4 E-Tech Starterbatterie anderen Batterien Starthilfe geben und/oder selbst ggf. ebensolche erhalten kann.


    In den letzten ca. 2 Jahren habe ich mich immer mehr auf Analysen der KI-Programme verlassen können, da die von mir erbetenen Analysen oder Aufgabelösungen fast immer stimmten. Und dieses Mal bei meinem Post hatte ich leider darauf verzichtet, die angegebenen Quellen zu prüfen.


    Screenshot des KI Programms Gemini zur Frage von Starthilfe beim R4 E-Tech:

    2026_02_06_falsche_Google_Information_Batterielademöglichkeiten_R4_E-Tech.jpg


    Die Screenshot Kopie soll zeigen, dass in diesem Fall das Gemini Programm schrieb, der neue R 4 E-Tech könne problemlos Starhilfe von anderen Autos/Batterien erhalten. Auf der rechten Seite war als Quellen Renault Gebrauchsanweisungen zitiert.

    Als ich diese nach meinem fehlerhaften Post noch einmal prüfte, stellte sich heraus, die waren aber vom Renault Captur und Symbioz.


    Also die Forumsmitglieder und besonders ‚mxhd1968‘ hatten recht. Auch die schwedische Gebrauchsanleitung des Renault 4 E-Tech, die ich noch einmal im Original las, hat den gleichen Text wie die Deutsche. D.h. Renault schließt in der Gebrauchsanweisung die eigenmächtige Starthilfe vom R 4 E-Tech für andere Autobatterien oder für die eigne aus.


    Vergleich_R_4_E_Tech_Gebrauchsanleitungen_zu_Starthilfe_DE_SE.jpg


    Ich finde die Renault Vorgaben sind für das Starthilfe Verbot für andere Auto Starterbatterien nachvollziehbar, weil die Starterbatterie des R4 E-Tech schwächer ausgelegt ist als Batterien bei Benzinmotoren und Gefahren bestehen, dass die R4 E-Tech Batterie oder die AC Ladeelektronik Schaden nimmt.


    Es würde aber auch bedeuten, man müsste bei eigener schwacher Starterbatterie immer die professionelle Pannenhilfe (Renault Assistenz?) oder ein Fachwerkstatt aufsuchen.


    Nun kommt aber aus meiner Sicht wieder die erwähnte ADAC Pannenhilfe Statistik zum Zuge.

    Wenn ich die Zahlen richtig interpretiere (diesmal mit Quellenangabe =ADAC Webseiten 😊). Im Jahr 2024 wurde der ADAC 43678 mal zur Pannenhilfe bei Elektro-Autos gebeten. In über 50% der Fälle war die Ursache eine zu schwache Starterbatterie. Damit würde allein in Deutschland dies fast 22.000 mal im Jahr geschehen.


    Ich denke, das es sehr gut denkbar, zumindest hier im Norden, dass dies auch bei unseren R4 E-Tech passieren kann, wenn man viele Verbraucher nutzt und nur Kurzstrecke fährt …


    Ich habe geschaut, ob der ADAC schreibt, mit welchen Mitteln er Starthilfe bei schwachen Starterbatterien der E-Autos gab. Der ADAC gab an, er habe, wie bei allen anderen PKW auch Starthilfe mit einer externen 12 V Batterie gegeben. Und gleichzeitig exkulpiert sich auch der ADAC, es müsse ggf. die Hersteller Gebrauchsanweisungen berücksichtigt werden.


    2026_02_13_ADAC_Starthilfe_geben_E_Autos.jpg


    Ich habe darum den nordischen Renault Kundendienst angeschrieben „was kann ich bei schwacher R4 Starter Batterie machen. Darf ich z. B. eine Powerbank/Batteriestarter einsetzen“ (so wie es die Werkstatt beim Forumsmitglied ‚Bubi‘ vorschlug).

    Die Antwort habe ich hier kopiert:


    2026_02_13_Antwort_nordischer_Kundendienst_Starthilfe.jpg


    Wenn ich die ziemlich vorgefertigt klingende Antwort so wortgetreu, wie ich es vermag, übersetze, schrieb der nordische Renault Kundendienst:

    Wir vom Kundendienst können diese Frage nicht beantworten, sondern sie muss an unsere E-Tech-Spezialisten in unseren autorisierten Werkstätten weitergeleitet werden. Diese sind von Renault mit der Bearbeitung dieser Angelegenheit beauftragt worden. Nur sie verfügen über die erforderlichen Kanäle in ihren Systemen, um die Angelegenheit intern an die zuständige Abteilung bei Renault weiterzuleiten“.


    Was bedeutet das für mich?

    • Ich werde sicher noch meine Renault Werkstatt, bei der ich den Renault kaufte, befragen.
    • Aber für mich habe ich schon entschieden, das noch in meinem R 4 E-Tech befindliche Überbrückungskabel zu entsorgen und mir so eine Powerbank/Batteriestarter zuzulegen.
    • Dann kann ich im Fall des Falles mit der Powerbank anderen Starthilfe geben und ich glaube, ich würde, wenn meine R 4 E-Tech Starterbatterie mal auswärts im Nirgendwo schlapp machen würde, die Powerbank einzusetzen.


    So, danke schön für das Lesen eines überlangen Posts und jetzt dürft Ihr gerne, wenn gewünscht, kritisieren 😊.


    VG aus Sverige,


    Klaus

    Werte Forums Gemeinde,


    Wegen der gerade angesprochenen Erklärung eines Fehler-Icons (in dem Fall hier der Notbremsassistent):

    • Für mich war es sehr schwer bzw. eigentlich unmöglich, mir die Bedeutung aller denkbaren Fehlermeldungs-Icons zu merken.
    • Bitte verzeiht, falls es schon gepostet wurde.
      Ich fand die etwas versteckte Erklärung in der Renault App hilfreich für alle verfügbaren Fehler Icons, jeweils mit Erklärung, wenn man auf das entsprechende rote, gelbe oder grüne Icon drückt.
    • Ich hab den entsprechenden Findungsweg als Screenshots von meiner My Renault App als Bild dargestellt.
      Es ist in meinem Fall die schwedische Version, aber ich hoffe in der deutschen App Variante ist es vielleicht ähnlich aufgebaut?

    2026_02_13_Renault_App_Erklärung der Kontroll-Lampen.jpg2026_02_13_Renault_App_Erklärung der Kontroll-Lampen_II.jpg



    VG aus Sverige,
    Klaus

    Werte Gemeinde,

    Die letzten Beiträge und besonders der vom Forumsmitglied Wohliks über die ADAC Pannenstatistik verleiten mich zu der Frage, ob Ihr meine Einschätzung ähnlich seht oder ob es übertrieben ist:

    Kann ich einfach bei:

    1. Batterieschwäche meines R4 E-Tech, egal aus welchem Grund, von einer anderen Batterie Starthilfe erhalten und
    2. wie ist es vice versa, kann ich unbesorgt mit meinem R4 E-Tech anderen "bedürftigen" Autobatterien Starthilfe geben?

    Um der Wahrheit die Ehre zu geben, bei unserem vorhergehenden E-Auto, einem Renault E-Megane habe ich Nachbarn mit einem Auto und defekter Batterie ohne Nachzudenken Starthilfe gegeben und es klappte.
    Ich war in der vielleicht falschen Annahme, meine 12 Volt E-Auto Batterie wird ja von der ganz großen "Hauptbatterie" gespeist.

    Um mich evtl. Eurer Kritik/Eurem Experten Wissen noch mehr auszusetzen: ich habe ein konventionelles 12 Volt Batterie Ladekabel in meinem R4 E-Tech und hätte damit bis dato sicher im Notfall anderen Starthilfe angeboten :-).


    Nun hab ich gerade in den Renault Anleitungen zu unserem R4 E-Tech nachgeschaut und dort steht zu:


    Möglichkeit 1) = Starthilfe von anderen für den R4 E-Tech wäre kein Problem man soll die "Fernpole" im Motorraum benutzen, da die 12 Volt Batterie selbst ziemlich unzugänglich verbaut ist.; aber bei


    Möglichkeit 2) = Starthilfe vom R4 E-Tech anderen geben, sollte man keinesfalls machen. Wegen der schwächer ausgelegten Batterie und möglichen Schäden die man verursachen könne im Zusammenspiel der 12-Volt E-AutoBatterie und dem DC-Wandler.
    Die Renault Anleitung empfiehlt hierbei eine moderne Powerbank einzusetzen.


    Danke für Eure Einschätzungen im Voraus
    VG aus Sverige,
    Klaus

    Wertes Forum,


    Ich kann das, was Helmut schrieb bestätigen.
    Bei mir gibt es eine Pause der Aufzeichnungen vom 20. bis zum 27. Januar 2026.
    Und es scheint sich ein Bug eingeschlichen zu haben (oder eine Fehlbedienung/Fehlinterpretation der gezeigten Daten durch mich).
    Ich lade nachts regelmäßig an der Ladestation zu Hause auf 90%, aber angezeigt wird in dem Ladevorgang des jeweiligen Tages in der Auflistung 0%.

    VG aus Sverige, Klaus


    2026_01_28_Screenshot_Renault_App.png

    Am Freitag hatte ich auch hier in Schweden plötzlich keinen Zugang zu meiner My Renault App auf dem Android Mobiltelefon.

    • Das Löschen des Cache der My Renault App oder das erzwungene Schließen des Programmes und ein Neustart des Mobiltelefons brachte keine Änderung.
    • Das KI Gemini Programm empfahl den Renault Zugang bei der Renault Webseite (gleiches Login wie die My Renault App) auf einem Window PC oder Notebook zu testen (https://www.renault.de/mein-konto.html).
      Wenn es dort klappen sollte, wäre definitiv die App oder die API-Schnittstelle das Problem.

    Ich habe den Renault Webseiten Zugang mit den gleichen Credentials getestet, wie für die My Renault Android App und siehe da, trotz blockierter Mobiltelefon App hatte ich Zugang zur Renault Webseite.
    Das gab mir die Gewissheit, dass es eher ein Renault App/Renault Server Problem war.

    So war es dann auch, am Samstag war die App auf meinem Android Mobiltelefon wieder ohne mein Zutun wieder funktionsfähig und ich konnte das Update problemlos installieren.

    Viele Grüße aus Sverige,

    Klaus

    P.S.:

    Generell muss ich sagen, dass verglichen mit 6-jähriger vorhergehender Erfahrung mit der Renault My App (Fahrzeuge: Hybrid Captur und E-Megane) mit vielen regelmäßigen Störungen die App beim Renault R4 ziemlich stabil läuft und auch Programmierungen für die Vorklimatisierungen gut funktionieren.

    Hi Don,


    Es ist richtig. Es hat einerseits gar nichts mit Kosenamen zu tun :-),

    aber auch wieder ist alles damit verbunden, weil Kosenamen ja andeuten, dass man alles an dem Wagen wichtig findet und gerne analysiert. :love: .

    VG aus Sverige, Klaus

    Hi Goody,


    Danke für dein Feedback.
    Ja gerne, hier mein Einstellungen:

    Ich fahre im 'Perso' Modus, aber mehr um meine Einstellungen zu sichern, falls meine Frau einmal anderen Einstellungen möchte, und dass ich die Farben die ich mag, immer eingestellt bleiben.
    Ich glaube, ich habe im 'Perso' Modus viele Einstellungen, die sind ähnlich wie bei dem Modus 'Comfort'.
    Also Engine Einstellung auf 'normal', Vehikel Dynamics auch auf "normal" und Climate auf "Normal".

    Wenn wir morgens los fuhren und es war in der Nacht zu vor sehr kalt, was ziemlich oft so war, haben wir die Möglichkeit der "My Renault" App genutzt zur Vorklimatisierung bei 22 Grad Celsius.
    Die Heizung hatte wir fast immer auf Ventilator Stärke "2" und 21,5 oder 22 Grad Celsius eingestellt.
    Nur als es extrem kalt war und viel geschneit hatte hier im Januar, haben wir die ersten Minuten die Belüftung noch auf maximal gestellt.


    Im Auto haben wir dann (als bekennende Warmduscher :) ) bei starker Kälte außen die Luxus Option der Sitzheizung genutzt. Das ist aber sicher für die nordische Autovariante stärker eingestellt und oft mussten wir nach wenigen Minuten auf Stufe 1 oder 2 (von maximal drei Stufen) reduzieren und haben nach spätestens 10 Minuten i.d.R. die Sitzheizung wieder ausgestellt.

    Im Gegensatz zu frühen E-Auto Versionen, wie z. B. der Renault Zoe, las ich, dass durch die neuen Batterie Typen bei der R5/R4 Baureihe und der Wärmepumpe der Energi Verschleiß durch die Heizung/Klimaanlage nicht mehr so ins Gewicht falle.


    Ich denke also, es hängt sehr viel mehr von der Fahrweise ab. Weil es ja noch alles neu und interessant war, bin ich bei der Reise nach Deutschland auf Autobahnen ohne Tempolimit auch einmal ein Ladefüllung von 80 auf 20 Prozent mit maximaler Geschwindigkeit und ständigem maximalem Beschleunigen gefahren, da habe ich dann zeitnah sehen können, wie sehr sich das durch steigenden Energi-Verbrauch auswirkte.
    Mein Marker, es anschaulich zu erkennen, war die rapide abnehmende berechnete Rest-Kilometerzahl, die noch zur Verfügung standen und die abnehmende Prozentzahl der "Batteriefüllung" bei Ankunft an der berechneten Ladestation.

    VG aus Sverige, Klaus

    Hi Goody,

    Danke schön für die nette Rückmeldung.

    Bezüglich des Energie Verbrauches bei unserem Wagen, kann ich natürlich nur versuchen eine Erklärung zu finden.
    Ich habe auch noch nicht in diesem Forum Angaben zu den tatsächlichen Verbräuchen anderer User gelkesen oder danach gesucht.

    Ehrlich gesagt, ich fand unsere Reichweite völlig o.k. , entsprechend dem was ich mir vorher ausgerechnet hatte,
    Wir konnten auf der Autobahn mit ca. 80% geladenem Akku ca. 220 km fahren (bei ca. 120 km/h) bis wir wieder im 10er Prozentbereich mit der Batterie waren und laden konnten.


    Wir erhielten unseren Wagen am 26. November 2025 und fuhren dann in Schweden und dann zu Weihnachten ca. 2 Wochen nach Deutschland und hatten in beiden Ländern ungefähr vergleichbare Wetterdaten.
    Das Display zeigte dann nach ca. 2500 km Fahrstrecke einen Durchschnittsverbrauch von 20,5 kW an.


    Das Setting bei unserem Wagen:

    1. Wir haben die nordische Ausstattung.
      Das was ich im Internet fand, besagt das die Wärmepumpen identisch seien für die R4 Fahrzeuge in Schweden und im übrigen Europa.
      D.h. bei uns mit der nordischen Ausstattung ist die Wärmepumpe immer dabei, vielleicht wenn sie nicht zur Ausstattung gehört, kann die Heizungsleistung im Innen Raum mehr kW verbrauchen.
      Nach Fachsimpeleien mit Mitarbeiten in einer deutschen Renault Filiale halte ich es aber nicht für ausgeschlossen, dass Software mässig eine andere, bessere Ausnutzung der Wärmepumpe für die Heizleistung im Innenraum beim nordischen Modell besteht.
    2. Ich hatte bezüglich des Fahrens mit einem EAuto den Vorteil, dass wir hier vorher einen eMegane für 3 Jahre geleast hatten. D.h., dass was viele Fahrerinnen und Fahrer oft erleben, wenn sie das erste Mal ein E-Autofahren, dass das immer vorhandene Drehmoment dazu einlädt, sich am ständigen Gas geben zu "erfreuen" ist bei mir eher einer Mentalität gewichen, eine gewisse "Erfüllung" im niedrigen Verbrauch zu finden, ohne wirkliche Einbuße bei der Fahrdynamik.
    3. Um gemütlich zu fahren, mit dem Gefühl schon in Gefilde des autonomen Fahrens zu kommen, benutze ich fast überall das adaptive Cruise Control, dass schon ab 30 km möglich ist verbunden mit Verkehrszeichen und Kreuzungserkennung etc. .
      Und ich benutze nun beim R4 E-Tech die One Pedal Rekuperation (vorher beim eMegane die höchste Rekuperationsstufe, die fast One Pedal Drive war).
    4. Bei dem 20.5 kW Durchschnitt über 2500 km: Wir sind Autobahn gefahren, aber zum größten Teil Landstraßen und teilweise in Städten, wie Berlin. Das Auto war schon vollgepackt auf der Hin- und Rückreise .
    5. Ich glaube, dass das mehr oder weniger Gleiten mit dem adaptiven Cruise Control und das fehlende ständige immer wieder Gas geben müssen bei Stop and Go, dass wir weniger hatten, wirkt sich aus.

    Wenn es beruhigen sollte. Als wir jetzt Anfang Januar in Schweden richtig viel Schnee hatten und niedrigere Temperaturen als vorher, stieg die weiter laufende Durchschnittsverbrauchsanzeige auf einen Wert von etwa 21,5 kW und liegt jetzt wieder bei 21,1 kW (ca. 3100 km Gesamtfahrstrecke)

    VG aus Sverige, Klaus