Beiträge von tfv3

    Das ist doch ein prima und zu dir passendes Konzept. Warum also mehr Geld ausgeben. Habe selbst die ersten Monate mit Ladeziegel an 400V geladen, funktioniert einwandfrei. Meine WB habe ich mir beschafft weil sie sicherlich auch bei Verkauf des Hauses ein Gimmick ist das den Wert nicht senken wird und - das ist das Hauptargument - ich ein technikaffines Spielkind bin. Mit meinem gewachsenen Alter sind auch die Preise meiner Spielzeuge gewachsen :rolleyes: :huh: 8)

    Da ich immer gerne von technikaffinen Spielkindern lerne :) : Deine Erfahrungen mit V2G würden mich interessieren, läuft das und wenn ja wie gut?

    Kurzer Ergebnisbericht, da die Einstiegsfrage ja von mir war:

    Ich hatte mir im April für einen neuen R4 auf die Hinweise im Board hier ein Wissenergy Schuko Ladekabel (Typ 2 zu Schuko EV Ladekabel 3,5kW – Einstellbarer Strom 6A bis 16A) für gut 100 EUR gekauft. Ich habe im Haus eine sehr alte Elektroinstallation aus den 1970er Jahren und wollte nicht extra neue Leitungen in die Garage verlegen. Die Steckdose selbst und die Verteilerdosen in der Garage habe ich sicherheitshalber ausgetauscht. Ich lade immer mit 10A und habe nirgends eine merkliche Erwärmung feststellen können.

    Als Ladezeitfenster im Auto habe ich fest 9.00-18.30 eingestellt, was ohne irgendeine Steuerung super zu der Solaranlage am Dach passt. Typische Fahrstrecken bei mir sind einmal in der Woche ca 120 km, da sind dann 40% Akku weg (ich lade nur auf 80%) und ich brauch exakt einen Tagsüber-Zyklus zum Nachladen, den meine 10 kWp Solaranlage in der Regel innerhalb eines Tages bedienen kann, die knapp 2kW sind in dem Zeitfenster jetzt im Sommer größtenteils übrig. Zum täglichen Pendeln brauche ich das Auto nicht. Falls ich sofort Strom brauche, habe ich eine 200 kW Ladesäule in 800 m Entfernung zu einem vernünftigen Preis, das kam jetzt in den drei Monaten einmal vor. Auf bidirektionales Rückspeisen verzichte ich aus Kostengründen.


    Sehr kosteneffizient und schnell umgesetzt, keine Wallbox, keine zusätzliche komplexe Steuerung. Fernauslesbaren Stromzähler hab ich noch eingebaut und ein kleines Python Skript für die Erfassung sowohl der Stromzählerdaten als auch der Kilometer- und Ladedaten aus der Renault-API geschrieben.

    Für ein schnelles Reingucken in den Ladezustand verwende ich die sehr praktische kelec App, die gleichzeitig auch den Standort des Autos anzeigt und eine schöne Visualisierung der Ladehistorie hat.

    Huch, da hab ich ja was losgetreten ;)


    Habs mal da als Reklamation eingereicht: https://www.renault.de/kontakt.html

    Vielleicht mögen ja noch ein paar Leute schreiben. Wäre eigentlich ein kostenfreies einfaches Feature, das alle nützlich finden würden, bis auf den Hersteller neuer Ladeklappen ;)

    Sorry übrigens für den Begriff Ladeklappe. Das Aussteigen und den Kofferaum Prüfen ist mir auch passiert :) , der Begriff Ladeklappe wird aber so bei der späteren Warnung in der Anzeige verwendet, der ist nicht von mir.

    Könnte man nicht sehr einfach zusätzlich die Innentemperatur anziegen, zum beispiel links neben der Außentemperaturanzeige im Hauptdisplay? Für die Temperaturregelung muss ja offensichtlich eine Innentemperatur bekannt sein.

    Wie speist man solche Vorschläge bei Renault ein?

    Ein Hinweis auf ein mögliches Problem, das recht einfach mit einem Softwareupdate beseitigt werden könnte: Hab seit ein paar Wochen einen neuen R4, lade in der Garage (nicht untypisch), und fahre rückwärts aus der Garage (nicht untypisch). Vor ein paar Tagen hab ich mal vergessen, die Ladeklappe zu schließen (nicht untypisch, wenn man mit beiden Händen den ladestecker zurücklegt). Beim Fahren wird zwar die Warung "Ladeklappe offen" angezeigt, aber ohne akustische penetrante Meldung. Ob ein Notbremsassistent greifen würde, weiss ich nicht, wegen der geringen Geschwindigkeit aber kaum. Kam zufällig trotzdem ohne Kollision raus, breite Garage, aber unschön.


    Mein Vorschlag:
    * In die Kollisionswarnung einbauen (das Fahrzeug ist bei geöffneter Ladeklappe einfach breiter, könnten die Abstandssensoren einbeziehen)

    * Die Meldung "Ladeklappe offen" wenigstens mit Akustik versehen, sonst piept ja auch dauernd was.


    Ansonsten bin ich nach dem paar Wochen recht zufrieden, schönes Auto..

    Hallo "tfv3"

    Ich muss vorausschicken, dass ich in Frankreich in der Dordogne bin. Ich hatte 3,5 Jahre einen Dacia Spring und nun seit Juli 2025 einen R4. Ich fahre so etwa 8000km im Jahr und lade nur zu Hause mit dem "Notladekabel". Als ich den Spring kaufte, hatte ich beim Händler eine Erklärung unterschreiben muessen, dass ein Elektriker meine Stromversorgung anschauen müsse. Ich habe eine Green up Steckdose installiert. Diese Dose ist als alleinige Steckdose an einer 16A Sicherung. Auf der frz Renault Konfigurations-seite wird diese Steckdose auch angezeigt. Das "Notladekabel" für 400€ lädt bei mir nur mit 10A. Auch nach stundenlangem Aufladen ist keinerlei Erwärmung an der Dose zu spüren. Ich lade meinen R4 über Nacht von 1.30 Uhr bis 7.30 Programmierbar! Während des verbilligten Nachttarifes kostet hier die Kilowattstunde keine 17ct. Gleichzeitig habe ich als Ladebegrenzung 80% programmiert. Das Laden an einer normalen Haushaltssteckdose, an deren Zuleitung weitere Stromfresser hängen, ist natürlich nicht zu empfehlen. Gruesse aus der Dordogne, Herbert

    Danke Herbert.

    "Programmierst" Du die Ladezeit und die Ladehöhe im Fahrzeug bzw über die Renaut App, die das dann ja fahrzeugseitig steuert? Oder Musst Du da was am Ladekabel fummeln?

    Schöne Grüße nach Frankreich,

    tfv3

    Danke Helmut.

    Beispiele hatte ich shcon gefunden, mein Favorit im Moment wäre

    https://www.wissenergy.de/noei…-fuer-phev-ev-ladegeraete

    weil ich da den Ladestrom auf 10A begrenzen kann (Brandschutz).

    Ich bekomme im April einen R4. Im Moment überlege ich, auf eine Wallbox zu verzichten (wir fahren nicht so viel, vieleicht 5000 km/a) und anfänglich nur ein Notladekabel zu verwenden, weil ich erwarte, dass sich da bei den Walboxen für bidirektionales Laden (wir haben eine Solaranlage) preislich noch deutlich was tut.


    Das Renault-Original-Notaldekabel kostet glaub ich 400 EUR, es gibt aber Alternativen für ca 100 EUR.


    Hat da jemand Erfahrung mit verschiedenen Alternativen in Bezug auf Kompatibilität und Qualität?


    Und kann man bei einem Notladekabel die maximale Ladehöhe im Fahrzeug begrenzen?

    Und gibt es Notladekabel, die man von extern ein- und Ausschalten kann (für Eigenverbrauchsoptimierung mit Solaranlage)?

    Danke und viele Grüße tfv3

    Hallo tfv3,


    konkrete Preise gibt es ja noch nicht, da die ersten Fahrzeuge mit OpenR Link (Megane E-Tech) erst 2027 damit konfrontiert sein werden. I


    Beste Grüße

    Helmut :)

    Hallo Helmut,

    danke für Dein schnelles Feedback und die Abschätzungen. Ich finde etwas unbefriedigend, ein Auto zu kaufen, bei dem ich Folgekosten für den Betrieb nicht einschätzen kann. Es gibt ja auch eine bepreiste Ersatzteilliste, da sagt man ja auch nicht "jetzt kauf das Auto erstmal und dann verhandeln wir den Preis der Wartung". Bremst mich ehrlich gesagt im Moment etwas bei der Kaufentscheidung.

    Beste Grüße,
    Thomas