Beiträge von NoSi

    Ich bin zwar Geisteswissenschaftler, aber derartige Veröffentlichungen brauche ich hier trotzdem nicht. Ende OT.

    Du und mxhd1968 dürfen schon mal ein Bier zum Freiern aufmachen: Solche Reaktionen sorgen dafür, dass ich mir ein (wirklich) „meinungsoffenes“ Forum suche.

    Das ist doch auch der Sinn dieses Forums.

    Ich habe die Diskussionen zum R4 immer als meinungsoffen, detailliert und hilfreich empfunden. Meine Fragen wurden gut beantwortet.

    In diesem Sinne funktioniert die Gemeinschaft und bietet den Teilnehmern einen Nutzen, besonders wenn sie selbst keine Fachleute sind.

    »Wer eine Frage stellt, ist eine Minute lang ein Narr; wer nicht fragt, bleibt es für immer.« (sinngemäß Konfuzius zugeschrieben)


    Die Tatsache, dass über (je nach Sichtweise womöglich auch „banale“) Dinge diskutiert wird, zeigt (m.E.), dass sehr wohl darüber nachgedacht wird.

    ⸮ Eine „Vorleistung“, die heutzutage keineswegs selbstverständlich ist. ⸮


    Fakt ist: Am Anfang waren wir alle blöd und froh, wenn uns jemand unsere Fragen (geduldig) beantwortet hat:


    »Wissen ist eines der wenigen Dinge, die sich vermehren, wenn man sie teilt. « (sinngemäß von Herrn Einstein)


    Die „Booster“ können einem R4 mit schwacher 12V-Batterie genauso helfen, wie einem Verbrenner. In beiden Fällen schont es die Fahrzeugelektronik. „Wie früher“ mit Kabeln von/zu den jeweiligen Batterien würde ich bei modernen Autos – egal ob Stromer oder Verbrenner – grundsätzlich unterlassen.

    Mir hat der Händler bei Überabe des R4's erklärt, dass und wie man einen Booster benutzen kann falls die 12V Batterie mal nicht will.

    🤔 Genau genommen ist das nur eine „temporäre Kapazitätsvergrößerung“ der vorhandenen Batterie, also kein „zusätzlicher Stromkreis“, wie es ein Ladegerät sein könnte (abhängig von der Bauweise). Das sollte definitiv kein Problem sein. Eine parallel geklemmte, ausgebaute Autobatterie entspräche dem.


    Was das „Starthilfe geben“ betrifft, ist das ja eine andere Baustelle: Da will jemand anders was aus deiner Batterie rausziehen. Das würde ich mir tatsächlich verkneifen, denn ein Verbrenner kann schon ziemlich kraftvoll „ziehen“ beim Anlassen. Durchaus vorstellbar, dass das die Ladeelektronik vom R4 nur eingeschränkt aushält, wenn sie das ausgleichen will.

    Wenn Du den Display-Daten nicht allzu viel Vertrauen schenkst, kannst Du ja einen passenden OBD2-Adapter an die OBD2-Schnittstelle des R4 anschließen

    Ich bin mit Autos groß geworden, bei denen unter der Geschwindigkeitsanzeige ein „Schätzbalken“ auf der Grundlage eines Schwimmers im Tank den verbleibenden Sprit angezeigt hat. Mit dieser grobschlächtigen „Restreichweitenanzeige“ bin ich ehrlicherweise deutlich entspannter Auto gefahren als mit Autos, die mit erzählen, das es noch für 123 km reicht (ohne Gewähr…).


    Daher: Danke für den Tipp, doch ich bleibe beim „Bauchsensor“; mir reichen dafür die Informationen, die das Auto mir von sich aus gibt.

    „100km Bundesstraße in die Nachbarstadt“ - hossa! Wo lebt ihr, das die Nachbarstadt 100 km entfernt ist?

    „In Super“ hast du ca. 2 l/100 km verbraucht, „mit Super“ wären es bei diesen Temperaturen ca. 8l gewesen. Das ist die Überschlagsrechnung, die ich bei solchen Fahrten gerne anstelle und mich drüber freue. Damit bleibst du mit den Kosten unter einem Benziner (wenn ich meine Ladekarte und den Spritpreis bei uns zugrunde lege), mit zu Hause laden ganz deutlich.

    Ich warte noch auf „meinen“ R4, doch spontan halte ich es für möglich, dass eine versehentliche Umschaltung der Anzeige erfolgt ist (s. Handbuch Seite 136 ff). Ist mir beim vorherigen Auto (MG4) regelmäßig passiert, der „Kilometer seit dem letzten Laden“ an der selben STelle wie „Tageskilometer“ hatte – halt in einem weiterschaltbaren Display. Im Handbuch liest sich das (für mich, ohne es auf einem tatsächlichen Display verifizieren zu können) genauso.

    allerdings wurde meine Steckdose >50°C heiß

    Wenn keine Sicherung fliegt, liegt es (wahrscheinlich) an verschmutzten Steckdosenkontakten (was bei jahrelang un- / gelegentlich benutzten Dosen im Freien/der Garage häufiger vorkommt → Korrosion).


    Wenn du es dir zutraust: Sicherung raus, Steckdose aufschrauben und Kontakte ansehen/säubern („scheuern“). Rückwärts wieder zusammenbauen, Sicherung rein, beobachten.


    Wäre ja blöd, wenn die Bude samt Auto abfackelt, bevor die Wallbox hängt.

    ⸮ Och nee! Bitte keine 12V-Batterie-Diskussion! Ich hatte gehofft, das hätte ich mit dem R4 hinter mir! ⸮


    So. Jetzt „ernsthaft“. Ich habe wg. „leergesaugter 12V-Batterie“ eine Leidensgeschichte (hier irrelvant, habe was Spannenderes), deshalb habe ich einen Werkstatt-Meister von Renault gefragt, wie das beim R4 gelöst ist. Die Antwort war (für mich) sehr befriedigend:


    Der Renault lädt die 12V Batterie auch beim abgestellten Fahrzeug bis zu einer Restkapazität aus der Hochvolt-Batterie. Wo die genaue Grenze lag habe ich vergessen, es war aber definitiv genug, um nach drei Wochen Urlaub noch aus der Tiefgarage des Flughafens zu kommen. Was bei anderen Herstellern keineswegs gesichert ist (ratet, woher ich das weiß).


    Was die „Verkäuflichkeit“ anderer Herangehensweisen betrifft: Es scheint wohl auch bei deutschen Herstellern (ich hatte einen „Asiaten“) in den Untiefen der Handbücher Hinweise zu geben, man solle das Auto bei längeren Standphasen (>5 Tage) immer mal wieder einschalten, damit die 12V Batterie lädt. Was zu aufwendigen Unterbrechungen des Spanienurlaubs führt, wenn sich sonst keiner drum kümmert.


    Mit Blick auf das „automatisch Laden“ fehlt mir eine Info, was die R4-Elektronik sagt, wenn ihr ein 12V-Ladegerät parallel geklemmt wird. Meinem Asiaten war das egal, aber der hat ja im Stand nicht geladen …

    „hinreichend genau“ → das passt für mich besser. Zugegeben, ich habe mich am „definitiv“ hochgezogen, was für meinen Geschmack für Lesende den falschen Eindruck vermitteln kann. Egal wie vermeintlich präzise etwas angezeigt wird: Das ist keine Gewähr für Genauigkeit, dafür ist das Messverfahren maßgeblich. Aufgrund gleich mehrerer Parameter (Spannung, Strom, Temperatur, Kapazität, Temperatur …) ist „genau messen“ eine ziemlich komplexe Angelegenheit.


    Weshalb es passieren kann, dass du dein Auto mit dreiviertelvollem Akku abstellst, aber mit halbvollem (dramaturgisch übertrieben) wieder losfährst – oder umgekehrt. Im Vorgängerauto hatte es (für mich) viel mit „Bauchgefühl“ zu tun, das aus diversen Zahlen (Restkilometer, Akkustand, …) ermittelt hat, „was geht“. Bin gespannt, ob das beim R4 weiterhin nötig ist oder – wie du andeutest – tatsächlich „hinreichend genaue“ Aussagen aus den Display-Daten gewonnen werden können. Wär ja schön.