Das Smartmeter von Fronius weist eine genauere Genauigkeitsklasse auf,
… unterschlägt aber den relevanten Eigenverbrauch des Inverters im Leerlauf (8-10 Watt). Zumindest ist das bei mir so.
Das Smartmeter von Fronius weist eine genauere Genauigkeitsklasse auf,
… unterschlägt aber den relevanten Eigenverbrauch des Inverters im Leerlauf (8-10 Watt). Zumindest ist das bei mir so.
Die EnBW Ladesäulen, die ich bisher besucht habe, zeigen im Display an, wenn sie nicht die volle Leistung liefern können, noch bevor man das Fahrzeug ansteckt.
👍Danke für den Hinweis, das ist mir bisher entgangen, muss ich mal drauf achten.
Das hilft ggf. beim „erwartbaren Abschätzen“ einer längeren Ladedauer, wenn es keine alternative Säule gibt.
Definitiv nein: Die Prozent-Anzeige des Ladezustands (SoC) verläuft linear - Beispiel ZOE: Ein Prozent SoC entspricht (beim 52-kWh-Akku) 0,52 kWh. Ich bin sicher, dass das beim R4 nicht anders ist.
Der Aufwand für eine „definitiv“ lineare Anzeige wäre enorm, weshalb ich es für unwahrscheinlich halte, dass es so ist.
Die Prozentanzeige ist auch nur eine „Schätzung“, basierend auf einem Messverfahren (simpel via Stromintegration, Spannung, edler mit Kalman-Filter, mutmaßlich im R4 verwendet), das von Temperatur, Alterung und dem Ladezustand abhängige Schätzungen liefert. Keines der Verfahren als solches ist „definitiv“ linear, insbesondere im oberen Ladebereich sind sie eher ungenau. Was durchaus gewollt ist, denn „spannend“ ist ja eher die Aussage, wenn der Strom knapp wird (da sind sie genauer).
Es kann der Eindruck einer linearen Beziehung zwischen Prozent-Anzeige und Akku-Ladung entstehen, doch das ist keinesfalls eine „definitiv“ belastbare Tatsache. Allein schon deshalb, weil typischerweise die tatssächliche Akkuleistung von der bereitgestellten (→ angezeigten) Energie abweicht, weshalb „angegebene Akkuleistung / 100 = Prozentstrich“ ein eher unerwartbarer Zufall ist.
an der 300m entfernten AC Säule von meinem Stromversorger
Ui. Das ist luxuriös. Wie viele stehen da Schlange?
Ich gebe zu, dass ein E-Auto es bei mir sehr schwer hätte, wenn ich keine Möglichkeit zum „Zuhause-Laden“ hätte.
In unserer Gemeinde gibt es zwar (mittlerweile) einige Ladesäulen, doch die nächstgelegene ist ca. 1km Weg, doch leider von einem Anbieter, der keine guten Konditionen (für mich) bietet. Es gibt noch weitere, die – zumindest wenn ich dran vorbeifahre – mindestens einen Ladeplatz freihaben. Dorthin (wg. Belegungskosten) mitten in der Nacht hinstapfen müssen, könnte mir die Lust auf Stromer gründlich versauen. Vor allem im Winter, wenn das auch noch öfter nötig wäre.
Eine Wallbox müsste man haben ...! Leider dauert das in Kassel ewig, bis der Netzbetreiber... naja, so ist es eben...
Ich habe vor ein paar Jahren für sehr kleines Geld ein »Typ 2 Mobile Ladegerät, 3,5 kW tragbares Ladekabel mit EU Schuko Stecker« erbeutet.
Sollte CE und einen Hitzeschutz haben, aber mit so einem Teil im Kofferraum fährt es sich sehr entspannt. Du wirst überall wegkommen, wo eine Schukodose an der Wand hängt (naja … eine mit ⪚ 10A wäre schön …). Dauert vielleicht etwas länger, doch wenn du eh nett mit Leuten zusammensitzt, ist das egal.
Im Auto/in der App kannst du ablesen, wie viele kWh du gezogen hast, fragst nach dem kWh-Preis und bezahlst den Freunden/der Verwandschaft/den freundlichen Helfenden den verbrauchten Hausstrom – der typischerweise preiswerter als an jeder Ladesäule ist.
Vorweg: »Akkustand sogleich um 1 bis 2% senkt« → bei welchem Akkustand?
Ein „Pro-Zehnt“ ist bei einem vollen Akku eine andere Menge als bei einem halb vollen. Objektiv ist die Prozentangabe als „Verlustwert“ kaum belastbar, da es keine Aussage über den tatsächlichen Verbrauch darstellt.
Bei 200km Gesamtstrecke und „die Längste“ mit 40 km bist du bei den aktuellen Temperaturen permanent am hochheizen, das ist der Reichweite abträglich. In meinem Vorgänger-Auto wurden Kurzstrecken bei niedrigen Temperaturen „heizungsfrei“ absolviert und einfach die Jacke zu gelassen. Probier das mal – könnte dich überraschen.
Was die „Ausflugsplanung“ betrifft:
*„Ladeleistung an der Säule“:
Ich wünsche dir einen wunderschönen Ausflug und – ENTSPANN DICH! Solange du in Europa bleibst (was „Ausflug“ annehmen lässt), wirst du nur in wenigen Ausnahmen in einer Region landen, die „Stromlos“ ist (wobei mal kurz prüfen grundsätzlich keine dumme Idee ist, denn wie früher bei der ARAL-Werbung mit dem Kanister loslaufen, ist sinnlos).
„seit einer Woche“ → wie viele KM auf dem Tacho? Lt. Handbuch wird der Durchschnitt auf Grundlage der letzten 70 gefahrenen km berechnet – mit der Einschränkung, dass das ein Rückblick ist, der durch verändertes Fahrverhalten und andere Umgebungsbedingungen eine angenommene Schätzung ist.
Der „Standverbrauch“ kann/wird von einer App nur eingeschränkt in die Berechnung einbezogen. Ausgehend von den von dir genannten „Strecken“ solltest du bedenken, was im Winter in einem E-Auto definitiv so richtig „saugt“: Kurzstreckenfahrten mit Heizung.
Die „Wärmedämmung“ in Autos ist grottenschlecht. Grob überschlägig kühlt es von 20° C bei 0°C Außentemperatur in ca. 2 Stunden auf 5° C ab. Das Wiederaufwärmen „kostet“. Das ist auch weniger ein R4-Thema, sondern ist allgemein gültig.
Beim Verbrenner fällt das kaum auf, weil dort Abwärme genutzt werden kann – die sich in deutlich höherem Spritverbrauch niederschlägt, aber unbemerkt bleibt, weil diese Autos keine schnell reagierende, digitale Prozentanzeige für die Restenergie haben.
An welcher Kreuzung ist dieser Tread abgebogen, dass er vom Rückspiegel kommend bei pubertären Menstruationswitzen herauskommt?
Ich sehe hier ein enormes Potenzial für Leute mit einem 3D-Drucker …
Keiner kann die Physik im aktuellen Stand der Technik ausser Kraft setzen
🤔Hat der Puma-Fahrer auch angegeben, mit welcher Geschwindigkeit er sich bewegt?
Wenn er nur Schritt-Tempo damit fährt, halte ich – ausgehend vom WLTP-Verbrauch – 6kWh/100km aufgrund des deutlich geringeren Luftwiderstands (spielt da vermutlich keine Rolle mehr) und ohne Klima, etc. für erreichbar.
🤣 Andererseits hätten wir sicher in den einschlägigen Medien gelesen, wenn ein „elektrischer Ford Puma“ regelmäßig einen veritablen Stau verursacht.