Der Adapter macht tatsächlich einen qualitativ guten Eindruck.
Auf dem Gerät steht nur an mehreren Orten ein Hinweis auf metron.si. Daher nehme ich an, dass das Gerät in Slovenien hergestellt ist.
Mehr dazu hier.
Der Adapter macht tatsächlich einen qualitativ guten Eindruck.
Auf dem Gerät steht nur an mehreren Orten ein Hinweis auf metron.si. Daher nehme ich an, dass das Gerät in Slovenien hergestellt ist.
Mehr dazu hier.
Ich habe den V2L-Adapter einfach beim Zulieferer Metron bestellt. Mit Schweizer Steckdose (Typ T13).
Es gibt 4 verschiedene Steckertypen (EU, Fra, Schweiz, UK).
Für den Import in die Schweiz musste ich zusätzlich zum Kaufpreis noch Zoll und MWSt bezahlen, was innerhalb der EU natürlich entfällt.
Gestern ist der Adapter eingetroffen. Getestet habe ich ihn mit dem Fadenmäher. Funktioniert tadellos.
[…]
- Heute habe ich den definitiven Fahrzeugausweis erhalten (vorher hatte ich nur das Formular „vorläufige Betriebsbewilligung“). Im Fz-Ausweis ist als Dachlast 0kg angegeben. Offenbar fand es Renault nicht nötig, in der Typgenehmigung 1RH259 auch eine Dachlast eintragen zu lassen
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[…]
Der Fehler lag nicht bei Renault sondern beim lokalen Strassenverkehrsamt, das den Fahrzeugausweis ausgestellt hat. Die Dachlast ist auch in der Schweiz 80 kg (ausser beim Plein-Air, wo sie tatsächlich 0 kg ist). Mein Fahrzeugausweis wird korrigiert.
Da hänge ich doch gleich einen Bericht über meine erste ‚grössere‘ Fahrt mit dem R4 an, auch wenn sie einiges kürzer als diejenige von mxhd1968 war:
Ich möchte euch die Eindrücke meiner ersten ‚richtigen‘ Ausfahrt mit dem R4 mitteilen:
Ich fahre normalerweise rassig; bin also eher nicht energiesparend unterwegs. Damit das Fahren Spass macht, soll es auch mit dem E-Auto so bleiben. Normalerweise fahre ich am liebsten mit dem Tempolimiter (Begrenzer). Als Rekuperationsstufe habe ich beim R4 in der Regel Stufe 2 (von 4) drin. Stufe 1 ist Segeln ohne jede Bremswirkung und Stufe 4 ist OnePedal Driving.
Wir machen heute eine Drei-Pässe-Fahrt vom Berner Seeland über Interlaken, Meiringen, Sustenpass, Wassen, Andermatt, Furkapass, Gletsch, Grimselpass, Meiringen, Berner Seeland. Total 361.2 km, R4 beladen mit 2 Personen.
Start mit 100% Batterie vom Berner Seeland über Bern nach Interlaken ( 95 km, davon 65 km Autobahn). Auf der Autobahn fahre ich gerne mit dem Tempomaten. Das Limit auf Schweizer Autobahnen ist 120 km/h. Diese stimmen genau, wenn der Tacho 122.5 km/h anzeigt. Also wird der Limiter auf 125 km/h gesetzt.
Der Abstandsregler macht sich bei normalem Autobahnverkehr nützlich, obwohl er ab und zu etwas zu vorsichtig ist. Das lässt sich aber mit einer leichten Korrektur übers Gaspedal einfach korrigieren. Bei starkem Autobahnverkehr fahre ich dann aber doch lieber wieder mit dem Limiter. In Interlaken nehmen wir ein Croissant und Kaffee zu uns, während wir den R4 am Schnellader von Migrol nochmals von 73% auf 99% laden. Da im Gebiet der drei Pässe auf unserer Route kaum Lademöglichkeiten vorhanden sind, wollen wir sicherheitshalber nochmals auf ca. 95% laden. Nach 21 Minuten mache ich bei bereits 99% (+13.512 kWh) einen Versuch: Ich gehe ohne Schlüsselkarte zum verschlossenen Auto und versuche, das Ladekabel zu entfernen. Geht wie erwartet nicht. Dann drücke ich an der Ladesäule auf ‚Abbrechen‘ und O Schreck, der Ladevorgang wird abgebrochen und ich kann nun das Kabel entfernen. Das hätte bei verschlossenem Auto nicht passieren dürfen, da das ja jedermann machen könnte!
Von Interlaken geht es weiter über die Schnellstrasse (meist max. 80 km/h, wegen viel Verkehr aber langsamer) nach Meiringen und weiter auf normaler Strasse über Innertkirchen und Gadmen auf den Sustenpass. Beim Runterfahren bis nach Wassen merke ich, dass das Bergabfahren an Pässen am komfortabelsten im OnePedal-Modus geht. Der R4 bremst auch vor Haarnadelkurven sehr gut mit dem Generator. Das Bremspedal braucht es sehr, sehr selten. Dank genügend Leistung und guter Strassenlage, lassen sich die langsamen Touristen auf kurzen übersichtlichen Geraden bergauf und bergab problemlos überholen.
Ab Wassen bis Andermatt haben wir sehr viel Verkehr und während 10 Minuten sogar Stop&Go (Umgehungsverkehr wegen Stau auf der Gotthardautobahn). Also fahre ich wieder im Tempomat (auf 85 km/h gesetzt). Der Abstandsregler kümmert sich vorbildlich um den Verkehr. Er hält angenehm an und fährt ebenfalls angenehm wieder los, wenn es vorne weitergeht.
Nach einem guten Essen im Toutoune in Andermatt (nur für uns; der R4 kriegt nichts) geht es weiter über den Furkapass nach Gletsch, und über den Grimselpass wieder zurück nach Innertkirchen (der Ort, wo wir vorher Richtung Sustenpass gefahren sind) und Meiringen. Zur Abwechslung nehmen wir diesmal die normale Strasse am rechten Ufer von Brienzersee und Thunersee (Brienz - Oberried - Interlaken - Gunten - Thun). So kommen wir erst in Thun wieder auf die Autobahn (noch 50 km).
Zu Hause kommen wir an mit einer Batterie von immer noch 29% und einer Restreichweite von theoretischen 145 km.
Verbrauch: 12.8 kWh/100km
Distanz: 361.2 km
Positiv:
Negativ:
Neutral:
Leider habe ich die SoC unterwegs - ausser beim Laden - nicht notiert. Es war aber interessant, wie sich die Batterie beim Runterfahren von den Pässen jeweils wieder markant gefüllt hat.
Bisher bin ich sehr zufrieden mit dem R4.
🇨🇭 Es gibt aber zwei Schweiz-spezifische Punkte, wo ich mich verarscht vorkomme:
Selbst die Rückfahrkamera hat sehr viel Kritik bekommen.
Da gibt es offensichltich Verbesserungspotential
Mit der Rückfahrkamera hat Renault offensichtlich viel Aufwand betrieben:
Es was sicherlich sehr schwierig, im Jahr 2025 einen Lieferanten zu finden, der Kameras mit der Auflösung und Bildqualität von 1990 liefern kann. Und offensichtlich ist es ihnen gelungen
.
Ich werde die Kamera auf jeden Fall ersetzen lassen, sobald Renault etwas besseres liefern kann.
Interessant: Ich habe gerade gemerkt, dass mein mit der Farbe „grün Hauts de France“ bestellter R4 in der MyRenault App mit der Farbe „Bleu RRP“ bezeichnet wird.
In Google habe ich dann für den Code RRP folgende zwei Bezeichnungen gefunden:
- Grün Hauts de France und
- Blau Hauts de France
Offenbar wissen sie selber nicht, ob dort jetzt grün oder blau dominiert ![]()
(Das in der Werbung oft gesehene Hellblau ist eine andere Farbe und heisst „Bleu Nuages/Wolkenblau“)