Beiträge von LR109V8

    Ich habe meine vier Abdeckklappen an der Reling kontrolliert. Alle vier waren felsenfest und liessen sich auf Anhieb auch mit etwas Herumdrücken nicht lösen.

    Da ich aber die bulli59 -Methode sinnvoll finde, und diese anwenden wollte, musste ich mich noch ziemlich anstrengen, um die Abdeckungen zu entfernen. Ich musste die unteren Plastikteile ziemlich stark eindrücken, damit die Noppen der oberen Teile ausrasten konnten.

    Die Abdeckungen selbst sind m.M.n. von ziemlich guter Qualität. Die Noppen stehen etwa 1mm vor, und sind exakt gearbeitet und scharfkantig. Beim Herumfahren sollte durch die Vibrationen eher ein Einhaken statt ein Lösen stattfinden, ausser die Noppen wären bereits ganz ausgerastet. Ich kann mir echt nicht vorstellen, wie sich so eine Abdeckung lösen kann, und trotzdem passiert es offenbar. :/

    Ich habe nun sicherheitshalber die bulli59 -Methode (mit etwas Silikon festkleben) angewendet. Die Reling wird von unten von durch das Dach kommenden Schrauben festgehalten. Unter der Abdeckung der Reling sitzen nur die fixierten Muttern zu diesen Schrauben. Ein Zugang von oben ist nicht nötig. Daher sehe ich gar kein Problem, die Abdeckungen fest zu kleben.

    Meine Feststellungen, nachdem mein R4 10 Wochen abgeschlossen herumgestanden ist:

    Ich habe den R4 aufgeschlossen und sofort die Motorhaube geöffnet, um die Spannung der 12V-Batterie zu messen. Diese betrug 15.2V.

    Das heisst, dass ich gar nicht dazu kam, die Ruhespannung nach dem Stehen zu messen, bevor das Bordladegerät aktiv wurde. Es zeigt auch klar, dass die 12V-Batterie auch dann geladen wird, wenn die Zündung nicht eingeschaltet ist. (Für Nichtfachleute: Eine Spannung von über ca. 13V kann die Batterie nicht von sich aus haben. Die 15.2V können also nur durch einen aktiven Ladevorgang der (12V-)Batterie stammen).

    Danach habe ich die Zündung eingeschaltet und bin etwas heruntergefahren. Alles ohne Probleme.

    Ich kann mir die Frage nun beantworten.


    Wir kommen grade nach 3 Wochen kanaren zurück und hatten unsere Elise beim valet Parking abgegeben.
    Sie stand dann wohl in einem Parkhaus und die angelieferten 72% Ladestand waren am Rückreisetag auf 69% gesunken.
    Also ca. 1% pro Woche.


    Fazit: Vernachlässigbar

    Ich habe zur Entladung der Batterie beim Herumstehen nun eigene Erfahrungen gemacht. Mein R4 stand nun knapp 10 Wochen unbenutzt und abgeschlossen in meiner Garage. In dieser Zeit sank der SoC von 65% auf 60%.


    Am 28.12.2025

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    Am 07.03.2026

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    Ich finde das absolut in Ordnung.

    achja? Hast noch nie richtig runtergeschaltet?

    Und früher beim LKW noch zusätzlich die zusätzliche Motorbremse mit der Hacke

    Beim Einsatz der Auspuffbremse war in der Schweiz ab einer gewissen Stufe das Bremslicht vorgeschrieben.


    N.B.: Wenn vor uns einer bergab fährt, und seine Bremslichter immer leuchten, kommen meine Frau und ich nicht mehr aus dem Lästern raus. In so einen Fall hat der (Verbrenner-)Fahrer Null Ahnung vom Bergabfahren und würde gescheiter nochmals in die Fahrschule, statt die Bremse zu verheizen.

    Seit den E-Autos sieht das nun etwas anders aus. Auch bei mir leuchten bergab nun die Bremslichter dauernd. Allerdings werden hier die Bremsen nicht verheizt, sondern es wird rekuperiert. Ich schäme mich dabei trotzdem immer noch ein wenig, aber ich muss mich halt daran gewöhnen. :|

    Meines Wissens auf jedem Gerät mit den ursprünglichen Anmeldedaten anmelden.

    Machen wir genau so. Auf 4 Geräten mit Renault-App und Kelec-App angemeldet. Alle funktionieren einwandfrei.

    Einziger Mangel: Die Push-Nachrichten wegen gestarteter/beendeter Ladung usw. erscheinen nur auf dem zuletzt angemeldeten Gerät.

    […] möglicherweise der Lenkradsensor nicht erkannt, dass die Hände am Steuer sind. Das waren sie aber immer. Ich habe dann schon probiert, das Lenkrad etwas fester und weiter unten zu halten. Ich hatte dann das Gefühl, dass dann die Warnung schneller verschwand. Das konnte aber nicht oft genug verifiziert werden.

    Hallo humpel

    Ich habe mal irgendwo gelesen, dass die Erkennung der Hände am Lenkrad durch die Erkennung von Lenkkräften erfolgt (d.h. ob am Lenkrad gedreht wird). Dabei werden auch kleinste Kräfte erkannt.

    Fester drücken nützt also wenig. Versuch mal, wenn wieder mal so eine Meldung kommt, das Lenkrad einen Zehntelmillimeter zu bewegen. Die Meldung wird sofort verschwinden.

    Bei mir hat es jedenfalls funktioniert.

    ... wie sieht das eigentlich bei den Forumsmitgliedern hier aus der Schweiz aus? Bei euch gibt es schon länger kein 2G/3G mehr. Funktioniert bei euch im R4 der eCall?


    Beste Grüße

    Helmut :)

    Hallo Helmut

    Ich habe mich damit noch nicht beschäftigt. Und ausprobieren möchte ich es nicht, da ich keine Busse wegen ungerechtfertigtem Call riskieren will. Ich werde aber bei nächster Gelegenheit mit meinem Verkäufer darüber reden. Wenn es tatsächlich nicht funktionieren würde, und eCall in der Schweiz obligatorisch wäre (ist es vielleicht nicht, da wir nicht zur EU gehören), wäre das für mich ein Garantiefall, wo Renault ohne Wenn und Aber nachbessern müsste.

    Grundsätzlich finde ich das eCall-Obligatorium der EU aber blöd. Genau gleich wie andere kürzlich eingeführte Vorschriften wie z.B. Geschwindigkeitssignalerkennung, Spurhalteassistent, usw. Die Helferlein sind je nachdem schon in Ordnung, aber das Zuschalten der Dinger soll freiwillig sein.

    Bei mir war das aber so! Anlass waren die Meldungen über Stromausfällen in verschiedenen Regionen und somit die Möglichkeit, eine gewisse Notstromversorgung für mein EFH sicher zustellen. Interessant ist dabei ja auch, dass es in solchen Fällen evtl. noch irgendwo die Möglichkeit gibt, an einer Ladestation Strom zu holen.

    Bei mir auch. Ersetzt ein einfaches Notstromaggregat.