Beiträge von LR109V8

    Ich habe heute wieder die Sommerräder montiert. Dabei ist mir aufgefallen, dass sich durch den Winter zwischen den Auflagepunkten der Felgen und der Radnabe Rost gebildet hat, der vor dem Befestigen der Sommerfelge mittels Drahtbürste entfernt werden musste. Ich habe noch kein Auto gehabt, das derart anfällig dafür war.

    Das ganze ist gar kein Problem, solange man alle halbe Jahre die Räder entfernt und den Rost abmacht. Bei Fahrzeugen mit Ganzjahresreifen könnte es aber ein Punkt sein, dem speziell Beachtung geschenkt werden muss. Bei Ganzjahresreifen kommen die Räder normalerweise ja erst weg, wenn die Pneus heruntergefahren sind.

    Die Adapter gibts auch bei anderen Anbietern bzw. man kauft sie separat oder baut sie selbst. Vorsicht, die Schweiz ist bei den Steckdosen sowohl 230V als auch 400V nicht kompatibel es sei denn auf dem Campingplatz hat man auch an die Gäste gedacht die nicht aus der Schweiz sind und hat ein entsprechende Auswahl oder Leihadapter.

    Auf den Campings hat es in der Schweiz meist die blauen einphasigen CEE16-Dosen. Diese sind zum Glück in ganz Europa gleich.

    Aber die Schuko-Dose gibt es in der Regel nicht, ausser man hat sie extra für ausländische Gäste vorgesehen. Die Schweiz hat ein eigenes Format (T13). Auch die Drehstromdose ist ein CH-Format.

    Es gibt aber Adapter T13/Schuko, die ein Camping eigentlich haben sollte. Ansonsten sind sie im Baumarkt günstig zu finden.

    Bei Ewe-Go kann man sich leider nur anmelden, wenn man in Deutschland wohnt.

    Für Ausländer ist aber ENBW eine recht gute Alternative. Habe damit sogar schon in der Schweiz (in Euro!) getankt, da sie den mit Abstand günstigsten (vertragsfreien) Tarif hatten.

    Ah, interessant, dass die Lehne in der Mitte nur gesteckt ist macht die Demontage dann ja nochmal einfacher als ich dachte. [...]

    Wichtiger Nachtrag zu meiner gestrigen Beschreibung des Ausbaus


    Ich habe gerade festgestellt, dass ich gestern die erste (schmale) Rücklehne nur per Zufall auf Anhieb entfernen konnte. Beim Ausbau war die schmale Lehne runtergeklappt und die breite Lehne hochgeklappt. Die Rücklehnen standen also in einem 90°-Winkel zueinander. Und nur so lassen sich die beiden Lehnen trennen oder zusammenfügen.


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    Bolzen mit Feststellhaken an der breiten (rechten) Rücklehne


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    Aufnahme für obigen Bolzen in der schmalen (linken) Rücklehne


    Wenn beide Rücklehnen oben oder beide Rücklehnen unten sind, ist der Bolzen durch die beiden Feststellhaken in der Aufnahme verriegelt. Die Lehnen sind fest miteinander verbunden.

    Stehen die beiden Rücklehnen im Winkel von 90° zueinander (eine oben und die andere unten), können die Feststellhaken durch die in der Aufnahme vorhandenen Aussparungen rutschen. Die Lehnen können voneinander getrennt oder zusammengesteckt werden.


    [...] Deshalb meine Frage: Wäre es möglich die linke schmalere Rückenlehne im Auto zu lassen und nur die breitere Rückenlehne zu entfernen und nur einen Schlafplatz zu machen? [...]

    Nein. Da die beiden Rücklehnen über den oben beschriebenen Bolzen miteinander verbunden sind, können nur beide gemeinsam im Auto oder ausgebaut sein.

    Fortsetzung


    Wie wir den (äusserst einfachen, aber absolut zweckdienlichen) Ausbau gemacht haben


    Wir schieben die Vordersitze ganz nach vorne und kippen die Lehnen ca. 30° nach vorne. Im Kofferraum haben wir Euroboxen (17cm Höhe). Hinter den Vordersitzen stellen wir Euroboxen von 32cm hin. Damit diese nicht wackeln, liegen darunter noch je ein Brett, das zwischen die Führungsschienen der Vordersitze passt. Die Kombination Brett+Eurobox kommt damit auf ca. 35cm. Dazwischen machen wir eine Liegefläche.


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    Die Kisten vorne und hinten passen ganz genau. Der Testbalken ist genau in der Waage.


    Direkt hinter der verbleibenden Sitzfläche (auf welcher man sich immer noch ziemlich bequem quer hinfläzen kann) und an der belassenen Mittelstütze der Rücklehnen mit Draht oder dicker Schnur befestigt, kommt ein aufgestelltes Brett hin, das den hinteren Teil eines Liegebretts abstützt. Höhe: 17.5cm. Wegen der Mittelstütze braucht es eine rechtes Stützbrett (58cm breit) und ein linkes (39cm breit).


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    Rechtes Stützbrett direkt hinter der Sitzfläche


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    Die Konstruktion aus zwei Brettern (95x60cm mit Aussparungen für Mittelkonsole und Radkästen) und den Euroboxen. Einige Boxendeckel fehlen noch. Die Bretter werden noch angemalt


    Auf das Ganze kommt dann eine selbstaufblasbare Matratze von Decathlon. Noch ein Fixleintuch, und schon ist das bequeme Bett bereit.

    Wenn tagsüber nicht geschlafen wird, können die Bretter bequem hinter der Sitzfläche (und vor den Euroboxen) stehend versorgt werden. Mit einem Seil werden sie rechts und links am Halter der Rücklehne befestigt. Dadurch haben wir eine Sicherung der Boxen, falls ich mal stark bremsen muss, und die Sitzfläche wird frei, um Dinge hinzulegen, oder draufzusitzen. Die beiden vorderen Euroboxen kommen dann auch in den Kofferraum, damit die Sitze wieder in Fahrposition gebracht werden können.


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    Liegefläche (noch ohne Decken, usw.)


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    Etwas Sitzhöhe ist vorhanden


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    Eines der Liegebretter aus wiederverwertetem Sperrholz. Das andere Brett ist seitenverkehrt.


    Diese Art Ausbau ist typisch für uns. Wir mussten am Auto nichts kaputt machen, und wir haben alles mit im Hause vorhandenem Material (altes Holz und vorhandene Euroboxen) gebaut. Einzig die Matratze musste besorgt werden.

    Wir freuen uns nun auf die nächste Übernachtung.

    So, nun ist unser R4 bereit zum Campen. Wir haben die hinteren Sitzlehnen entfernt. Dadurch baut das Ganze ca. 10cm tiefer, als bei unserem ersten Übernachtungsversuch vorgestern. Diese gewonnenen 10cm Höhe sind Gold wert für die Bewegungsfreiheit.


    Wie wir die Lehnen entfernt haben


    Abdeckungen entfernen, hinter welchen sich die Schrauben verstecken. Einfach an der Abdeckung ziehen; sie kommt dann schon weg. Nach der Arbeit können die Abdeckungen problemlos wieder eingeklipst werden.


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    Abdeckung rechts


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    Muttern hinter der Abdeckung


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    Abdeckungen von innen. Man beachte die Markierungen RH (rechts) und LH (links)


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    Muttern links (schmalere Rücklehne) sind gelöst. Rücklehne kann nun seitlich herausgezogen werden.


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    An der breiten Rücklehne ist der Stummel sichtbar, auf welchem die schmale Rücklehne sass.


    Nach dem Lösen der Muttern der rechten Rücklehne kann auch diese entfernt werden. Achtung: Der mittlere Sitzgurt ist unten noch angeschraubt.


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    Mittlerer Gurt hängt unten noch fest


    Der mittlere Gurt und das rechte Gurtschloss sind unter dem Sitz mit einer Schraube mit der Karosserie verbunden. Ich habe die Schraube gelöst, den mittleren Gurt entfernt, und das rechte Gurtschloss wieder befestigt.


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    Befestigungsschraube (im roten Kreis)


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    Situation nach dem Entfernen der Rücklehnen


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    Die Muttern werden wieder angeschraubt, damit sie nicht verloren gehen


    Man könnte jetzt auch noch die hervorstehende Mittelstütze entfernen (3 Schrauben). Ich belasse die Stütze aber, da ich sie zur Stabilisierung meines einfachen Ausbaus benötige.


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    Benötigte Werkzeuge: 16er-Nuss zum Lösen der seitlichen Schrauben und 14er Ringgabelschlüssel zum Abschrauben des Sicherheitsgurts


    Die Beschreibung des (ganz einfachen, aber zweckdienlichen!) Ausbaus beschreibe ich im nächsten Beitrag, da ich hier die Anzahl der erlaubten Anhänge erreicht habe.

    […]

    Letzte Nacht haben wir zum ersten Mal im R4 übernachtet.

    […]

    Ich war natürlich auch dabei ;)

    Ich bin übrigens 176cm gross und konnte gestreckt liegen. Die Füsse berührten dabei knapp den Kofferraumdeckel und der Kopf knapp die schräg nach vorne geneigte Rücklehne des Fahrersitzes.

    Habe mir auch eine 11KW Wallbox montiert. Es sind zwar in moderater Entfernung DC & AC Ladestationen vorhanden. Jedoch sind die Preise für das KW mindestens 12cent höher (wenn ich eine Ladekarte des jeweiligen Anbieters besorge) alls das was ich jetzt mit dem e-Drive Tarif bei meinem fast lokalen Anbieter bezahle.

    Es gibt noch ein anderes, für mich ausschlaggebendes Argument, eine Wallbox zuhause zu haben: Der Komfort, zuhause laden zu können, ohne nach dem Laden die Säule freigeben zu müssen. Und dann steckt das Auto auch noch an der Steckdose, wenn ich es vor einer Fahrt vorheizen möchte.

    Wenn jemand auch noch PV installiert hat, ist es eh ein No-Brainer.

    mxhd1968

    Danke, das sind ja gute News!

    Ich habe meinen Frunk gerade heute abgeholt und gleich vor Ort eingebaut. In 10 Min. problemlos erledigt.