Beiträge von LR109V8

    So, nun ist unser R4 bereit zum Campen. Wir haben die hinteren Sitzlehnen entfernt. Dadurch baut das Ganze ca. 10cm tiefer, als bei unserem ersten Übernachtungsversuch vorgestern. Diese gewonnenen 10cm Höhe sind Gold wert für die Bewegungsfreiheit.


    Wie wir die Lehnen entfernt haben


    Abdeckungen entfernen, hinter welchen sich die Schrauben verstecken. Einfach an der Abdeckung ziehen; sie kommt dann schon weg. Nach der Arbeit können die Abdeckungen problemlos wieder eingeklipst werden.


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    Abdeckung rechts


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    Muttern hinter der Abdeckung


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    Abdeckungen von innen. Man beachte die Markierungen RH (rechts) und LH (links)


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    Muttern links (schmalere Rücklehne) sind gelöst. Rücklehne kann nun seitlich herausgezogen werden.


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    An der breiten Rücklehne ist der Stummel sichtbar, auf welchem die schmale Rücklehne sass.


    Nach dem Lösen der Muttern der rechten Rücklehne kann auch diese entfernt werden. Achtung: Der mittlere Sitzgurt ist unten noch angeschraubt.


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    Mittlerer Gurt hängt unten noch fest


    Der mittlere Gurt und das rechte Gurtschloss sind unter dem Sitz mit einer Schraube mit der Karosserie verbunden. Ich habe die Schraube gelöst, den mittleren Gurt entfernt, und das rechte Gurtschloss wieder befestigt.


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    Befestigungsschraube (im roten Kreis)


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    Situation nach dem Entfernen der Rücklehnen


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    Die Muttern werden wieder angeschraubt, damit sie nicht verloren gehen


    Man könnte jetzt auch noch die hervorstehende Mittelstütze entfernen (3 Schrauben). Ich belasse die Stütze aber, da ich sie zur Stabilisierung meines einfachen Ausbaus benötige.


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    Benötigte Werkzeuge: 16er-Nuss zum Lösen der seitlichen Schrauben und 14er Ringgabelschlüssel zum Abschrauben des Sicherheitsgurts


    Die Beschreibung des (ganz einfachen, aber zweckdienlichen!) Ausbaus beschreibe ich im nächsten Beitrag, da ich hier die Anzahl der erlaubten Anhänge erreicht habe.

    […]

    Letzte Nacht haben wir zum ersten Mal im R4 übernachtet.

    […]

    Ich war natürlich auch dabei ;)

    Ich bin übrigens 176cm gross und konnte gestreckt liegen. Die Füsse berührten dabei knapp den Kofferraumdeckel und der Kopf knapp die schräg nach vorne geneigte Rücklehne des Fahrersitzes.

    Habe mir auch eine 11KW Wallbox montiert. Es sind zwar in moderater Entfernung DC & AC Ladestationen vorhanden. Jedoch sind die Preise für das KW mindestens 12cent höher (wenn ich eine Ladekarte des jeweiligen Anbieters besorge) alls das was ich jetzt mit dem e-Drive Tarif bei meinem fast lokalen Anbieter bezahle.

    Es gibt noch ein anderes, für mich ausschlaggebendes Argument, eine Wallbox zuhause zu haben: Der Komfort, zuhause laden zu können, ohne nach dem Laden die Säule freigeben zu müssen. Und dann steckt das Auto auch noch an der Steckdose, wenn ich es vor einer Fahrt vorheizen möchte.

    Wenn jemand auch noch PV installiert hat, ist es eh ein No-Brainer.

    mxhd1968

    Danke, das sind ja gute News!

    Ich habe meinen Frunk gerade heute abgeholt und gleich vor Ort eingebaut. In 10 Min. problemlos erledigt.

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    Seattle217

    In der Stufe „N“ gibt es auch beim Bremsen mit dem Pedal keine Reku. Das geht dann alles in die mechanische Bremse. Der elektrische Motor, der den R4 beschleunigt und bremst, ist dann abgekoppelt.

    Der einzige imho sinnvolle Anwendungsfall dazu ist der, wenn man verrostete Bremsscheiben freibremsen möchte (Autobahnausfahrt auf „N“ schalten, runterbremsen, und dann wieder nach „D“).

    Alles andere macht man mit eingelegtem Gang, d.h. in „D“ ( oder „R“). In der tiefsten Stufe rollt der R4 frei, bis man auf die Bremse tritt. Diese Bremsung erfolgt dann aber aber elektrisch mittels Rekuperation. Nur wenn die elektrische Bremse nicht reichen würde, kommt die mechanische Bremse dazu, um die zusätzlich benötigte Bremskraft zu liefern. In der nächsthöheren Stufe bremst der R4 ein wenig elektrisch, wenn man vom Gaspedal geht. In Stufe drei bremst er ein bisschen stärker, und in Stufe 4 bremst er bis zum Stillstand (OPD). In allen Rekuperationsstufen kannst du aber mittels Gaspedal die Geschwindigkeit angenehm kontrollieren.

    Ich persönlich fahre im Flachland normalerweise mit der tiefsten Rekuperation und in den Bergen mit hoher bis höchster Rekuperation. Das bremst dann schön elektrisch in die Kurven, ohne dauernd vom Gas auf die Bremse wechseln zu müssen. Das Bremspedal wird nur benötigt, falls ich doch etwas stärker bremsen muss. Ist vom Gefühl her ein wenig, wie runterschalten beim Verbrenner.

    Ich habe den Frunk bestellt und werde ihn irgendwo unterwegs abholen und einbauen :)

    Kann mir jemand sagen, welches Werkzeug genau für den Einbau des Frunks benötigt wird? Ich möchte möglichst wenig Werkzeug auf die Reise mitnehmen. Vielen Dank im Voraus!


    Nachtrag: Hat sich erledigt. Habe gerade die Einbauanleitung gefunden, wo das detailliert beschrieben ist. Sehr gut!

    Ich habe meine vier Abdeckklappen an der Reling kontrolliert. Alle vier waren felsenfest und liessen sich auf Anhieb auch mit etwas Herumdrücken nicht lösen.

    Da ich aber die bulli59 -Methode sinnvoll finde, und diese anwenden wollte, musste ich mich noch ziemlich anstrengen, um die Abdeckungen zu entfernen. Ich musste die unteren Plastikteile ziemlich stark eindrücken, damit die Noppen der oberen Teile ausrasten konnten.

    Die Abdeckungen selbst sind m.M.n. von ziemlich guter Qualität. Die Noppen stehen etwa 1mm vor, und sind exakt gearbeitet und scharfkantig. Beim Herumfahren sollte durch die Vibrationen eher ein Einhaken statt ein Lösen stattfinden, ausser die Noppen wären bereits ganz ausgerastet. Ich kann mir echt nicht vorstellen, wie sich so eine Abdeckung lösen kann, und trotzdem passiert es offenbar. :/

    Ich habe nun sicherheitshalber die bulli59 -Methode (mit etwas Silikon festkleben) angewendet. Die Reling wird von unten von durch das Dach kommenden Schrauben festgehalten. Unter der Abdeckung der Reling sitzen nur die fixierten Muttern zu diesen Schrauben. Ein Zugang von oben ist nicht nötig. Daher sehe ich gar kein Problem, die Abdeckungen fest zu kleben.

    Meine Feststellungen, nachdem mein R4 10 Wochen abgeschlossen herumgestanden ist:

    Ich habe den R4 aufgeschlossen und sofort die Motorhaube geöffnet, um die Spannung der 12V-Batterie zu messen. Diese betrug 15.2V.

    Das heisst, dass ich gar nicht dazu kam, die Ruhespannung nach dem Stehen zu messen, bevor das Bordladegerät aktiv wurde. Es zeigt auch klar, dass die 12V-Batterie auch dann geladen wird, wenn die Zündung nicht eingeschaltet ist. (Für Nichtfachleute: Eine Spannung von über ca. 13V kann die Batterie nicht von sich aus haben. Die 15.2V können also nur durch einen aktiven Ladevorgang der (12V-)Batterie stammen).

    Danach habe ich die Zündung eingeschaltet und bin etwas heruntergefahren. Alles ohne Probleme.