Geht schon. Obwohl die Dinger aus Plastik sind, sind sie stabil genug.
Ich musste mir schon mal sagen lassen „Das ist nicht Plastik, sondern Kunststoff!“. Das wird hier wohl auch so sein ![]()
Geht schon. Obwohl die Dinger aus Plastik sind, sind sie stabil genug.
Ich musste mir schon mal sagen lassen „Das ist nicht Plastik, sondern Kunststoff!“. Das wird hier wohl auch so sein ![]()
In meinem Beitrag #9, drittes Bild, siehst du den Adapter auf meinem (alten) Wagenheber. Das vertiefte Quadrat ist für die am Auto befestigten Aufnahmen (die von dir richtig erkannten „nicht gelben“ Plastikdinger) vorgesehen. Die Löcher in den Aufnahmen sind nicht von Belang; die Aufnahmen liegen im Adapter flach auf; der Rand des Adapters verhindert ein Abrutschen.
In Bild 2 desselben Beitrags siehst du die passende runde Scheibe (Ø 5cm), die verhindert, dass der Adapter von meinem (alten) Wagenheber rutscht. Das ist natürlich von der Konstruktion des Wagenhebers abhängig und muss je nach Wagenheber anders gelöst werden. Und ja, es handelt sich (wie man in Bild 3 erahnen kann) um einen billigen, normalen, hydraulischen 2-Tonnen Wagenheber (Bild anklicken, damit man alles sieht).
Die im Beitrag #15 erwähnte kreisförmige Vertiefung mit Ø 6cm betrifft die „Wagenheber-spezifische“ Seite des Adapters passend für meinen neuen Wagenheber. Hat also nichts mit dem Auto zu tun.
Nein, sie sind schwarz. Aber schwarzer Plastik ![]()
Das Erwähnte Rundstück war genau 5cm und passte perfekt in den Teller meines 2t-Wagenhebers.
Da dieser nach ca. 20 Jahren den Geist aufgegeben hat, habe ich nun einen neuen gekauft. Dessen Teller hat innen aber nur ca. 3-4cm, aussen 6cm. Deshalb habe ich nun eine kreisförmige Vertiefung mit Ø6cm gebastelt, in welche der ganze Teller des neuen Wagenhebers reingeht. Hat jedenfalls auch funktioniert.
Basteln ist oft eine gute Lösung. Gerade hier muss man aber sicherstellen, dass alles stabil genug gebaut ist, und auch im ungünstigsten Fall nichts abrutschen kann und ggf. das Auto runterfällt.
Tip für Besitzer von R4 mit Ganzjahresreifen:
Ich habe heute wieder die Sommerräder montiert. Dabei ist mir aufgefallen, dass sich durch den Winter zwischen den Auflagepunkten der Felgen und der Radnabe Rost gebildet hat, der vor dem Befestigen der Sommerfelge mittels Drahtbürste entfernt werden musste. Ich habe noch kein Auto gehabt, das derart anfällig dafür war.
Das ganze ist gar kein Problem, solange man alle halbe Jahre die Räder entfernt und den Rost abmacht. Bei Fahrzeugen mit Ganzjahresreifen könnte es aber ein Punkt sein, dem speziell Beachtung geschenkt werden muss. Bei Ganzjahresreifen kommen die Räder normalerweise ja erst weg, wenn die Pneus heruntergefahren sind.
Die Adapter gibts auch bei anderen Anbietern bzw. man kauft sie separat oder baut sie selbst. Vorsicht, die Schweiz ist bei den Steckdosen sowohl 230V als auch 400V nicht kompatibel es sei denn auf dem Campingplatz hat man auch an die Gäste gedacht die nicht aus der Schweiz sind und hat ein entsprechende Auswahl oder Leihadapter.
Auf den Campings hat es in der Schweiz meist die blauen einphasigen CEE16-Dosen. Diese sind zum Glück in ganz Europa gleich.
Aber die Schuko-Dose gibt es in der Regel nicht, ausser man hat sie extra für ausländische Gäste vorgesehen. Die Schweiz hat ein eigenes Format (T13). Auch die Drehstromdose ist ein CH-Format.
Es gibt aber Adapter T13/Schuko, die ein Camping eigentlich haben sollte. Ansonsten sind sie im Baumarkt günstig zu finden.
Bei Ewe-Go kann man sich leider nur anmelden, wenn man in Deutschland wohnt.
Für Ausländer ist aber ENBW eine recht gute Alternative. Habe damit sogar schon in der Schweiz (in Euro!) getankt, da sie den mit Abstand günstigsten (vertragsfreien) Tarif hatten.
Da hatten bulli59 und ich wohl den richtigen Riecher. Wir haben den Rückruf schon selbst erledigt ![]()
Ah, interessant, dass die Lehne in der Mitte nur gesteckt ist macht die Demontage dann ja nochmal einfacher als ich dachte. [...]
Wichtiger Nachtrag zu meiner gestrigen Beschreibung des Ausbaus
Ich habe gerade festgestellt, dass ich gestern die erste (schmale) Rücklehne nur per Zufall auf Anhieb entfernen konnte. Beim Ausbau war die schmale Lehne runtergeklappt und die breite Lehne hochgeklappt. Die Rücklehnen standen also in einem 90°-Winkel zueinander. Und nur so lassen sich die beiden Lehnen trennen oder zusammenfügen.
Bolzen mit Feststellhaken an der breiten (rechten) Rücklehne
Aufnahme für obigen Bolzen in der schmalen (linken) Rücklehne
Wenn beide Rücklehnen oben oder beide Rücklehnen unten sind, ist der Bolzen durch die beiden Feststellhaken in der Aufnahme verriegelt. Die Lehnen sind fest miteinander verbunden.
Stehen die beiden Rücklehnen im Winkel von 90° zueinander (eine oben und die andere unten), können die Feststellhaken durch die in der Aufnahme vorhandenen Aussparungen rutschen. Die Lehnen können voneinander getrennt oder zusammengesteckt werden.
[...] Deshalb meine Frage: Wäre es möglich die linke schmalere Rückenlehne im Auto zu lassen und nur die breitere Rückenlehne zu entfernen und nur einen Schlafplatz zu machen? [...]
Nein. Da die beiden Rücklehnen über den oben beschriebenen Bolzen miteinander verbunden sind, können nur beide gemeinsam im Auto oder ausgebaut sein.
Fortsetzung
Wie wir den (äusserst einfachen, aber absolut zweckdienlichen) Ausbau gemacht haben
Wir schieben die Vordersitze ganz nach vorne und kippen die Lehnen ca. 30° nach vorne. Im Kofferraum haben wir Euroboxen (17cm Höhe). Hinter den Vordersitzen stellen wir Euroboxen von 32cm hin. Damit diese nicht wackeln, liegen darunter noch je ein Brett, das zwischen die Führungsschienen der Vordersitze passt. Die Kombination Brett+Eurobox kommt damit auf ca. 35cm. Dazwischen machen wir eine Liegefläche.
Die Kisten vorne und hinten passen ganz genau. Der Testbalken ist genau in der Waage.
Direkt hinter der verbleibenden Sitzfläche (auf welcher man sich immer noch ziemlich bequem quer hinfläzen kann) und an der belassenen Mittelstütze der Rücklehnen mit Draht oder dicker Schnur befestigt, kommt ein aufgestelltes Brett hin, das den hinteren Teil eines Liegebretts abstützt. Höhe: 17.5cm. Wegen der Mittelstütze braucht es eine rechtes Stützbrett (58cm breit) und ein linkes (39cm breit).
Rechtes Stützbrett direkt hinter der Sitzfläche
Die Konstruktion aus zwei Brettern (95x60cm mit Aussparungen für Mittelkonsole und Radkästen) und den Euroboxen. Einige Boxendeckel fehlen noch. Die Bretter werden noch angemalt
Auf das Ganze kommt dann eine selbstaufblasbare Matratze von Decathlon. Noch ein Fixleintuch, und schon ist das bequeme Bett bereit.
Wenn tagsüber nicht geschlafen wird, können die Bretter bequem hinter der Sitzfläche (und vor den Euroboxen) stehend versorgt werden. Mit einem Seil werden sie rechts und links am Halter der Rücklehne befestigt. Dadurch haben wir eine Sicherung der Boxen, falls ich mal stark bremsen muss, und die Sitzfläche wird frei, um Dinge hinzulegen, oder draufzusitzen. Die beiden vorderen Euroboxen kommen dann auch in den Kofferraum, damit die Sitze wieder in Fahrposition gebracht werden können.
Liegefläche (noch ohne Decken, usw.)
Etwas Sitzhöhe ist vorhanden
Eines der Liegebretter aus wiederverwertetem Sperrholz. Das andere Brett ist seitenverkehrt.
Diese Art Ausbau ist typisch für uns. Wir mussten am Auto nichts kaputt machen, und wir haben alles mit im Hause vorhandenem Material (altes Holz und vorhandene Euroboxen) gebaut. Einzig die Matratze musste besorgt werden.
Wir freuen uns nun auf die nächste Übernachtung.