Beiträge von Eickener

    Die ganze Diskussion ist aus der Frage entstanden, warum sich jemand einen solchen Adapter kauft.

    Was ist denn mit den Leuten (hier im Forum), die eine häusliche Notversorgung aus genannten Gründen damit nicht herstellen können?

    EFH... dann hast du sicher auch die Möglichkeit, das Auto direkt am Haus zu parken. Wenn man das nicht hat, sieht es nicht so gut aus.

    Kürzlich las ich einen Bericht, in dem Zusammenhänge hergestellt wurden zwischen der eigenen Wohnsituation und der Entscheidung für oder gegen ein E-Auto.

    In schlechter versorgten Regionen kaufen demnach eher Eigenheimbesitzer ein elektrisches Auto. In Großstädten sei diese Tendenz schwächer ausgeprägt.

    Hätte ich an meinem Haus nicht die Möglichkeit gehabt für eine Wallbox, wäre die Kaufentscheidung vielleicht auch anders ausgefallen.

    Meine letzte Erfahrung mit einer schwächelnden Batterie hatte ich vor einiger Zeit bei meinem Koleos (Diesel). Er stand längere Zeit ungenutzt in der Garage.

    Zündung eingeschaltet, alles leuchtete wie der schon bemühte Tannenbaum, Fehlermeldungen ohne Ende.

    Fremdstart mit Akkubetrieb und die Karre lief wieder. Die Batterie war nicht defekt.

    So stellt sich die Frage, ob sich das beim R4 auch so zeigen kann. Ich weiß es nicht.

    Das Problem bei der Sache beginnt bei den vielen Leuten, die an solche Situationen vielleicht denken, aber nicht über die Parkmöglichkeiten verfügen, um ihre Geräte an das Auto anzuschließen: Mehrfamilienhäuser, Reihenhäuser ohne nahen Stellplatz bzw. Garage und ähnliche Konstellationen. Das dürfte eine Majorität darstellen.

    Klar ist das egal. Ich kann mir allerdings nur schwer vorstellen, dass die Käufer des Adapters mehrheitlich an eine Notversorgung ihrer (Haushalts-) Geräte zu Hause denken, wenn sie sich das Gerät beschaffen.

    Verstehst du eigentlich meine Aussage nicht?

    Ja, man wird durch eine Produktpräsentation wie auf der Renault-Homepage auf etwas aufmerksam gemacht. Das ist aus kommunikationswissenschaftlicher Sicht ein zentraler Teil der öffentlichen, persuasiven Kommunikation zwischen Hersteller und Kunde. Genau das ist Werbung. Ob und ggf. aus welchem Grund man sich schließlich für ein Produkt entscheidet, bleibt grundsätzlich situativ. Die Berücksichtigung technischer Daten indiziert dabei Gründe für oder gegen den Kauf des Produktes.

    Es gibt also keinen wissenschaftlich belastbaren Grund, meine Aussage ins Lächerliche zu ziehen.

    In erster Linie sollen damit irgendwelche Geräte betrieben werden, wo es normalerweise keine Steckdose gibt. Damit wird das auch beworben. Damit habe ich aber nicht zum Ausdruck gebracht, es sei nicht geeignet für den Zweck, wie es bei Herbert nun der Fall war.

    Kann man machen, klar, ist aber nicht die erste Intention meiner Meinung nach, zumindest nicht in den meisten Fällen.

    Ich vermute, dass die Zustimmung verlangt wird, wenn die Terms & Conditions für die Datenübertragung geändert wurden.

    Das kann gut sein. Müsste es dann aber nicht für alle gelten und entsprechend auch bei allen eine solche Meldung erscheinen?

    Da fällt mir gerade noch etwas ein. Bei uns Funkamateuren gibt es spezielle Wettbewerbe, bei denen man nur mit autarker Stromversorgung und außerhalb von Gebäuden teilnehmen darf. Früher nutzten wir einen Stromerzeuger mit Benzinmotor. In diesem Jahr kommt der Saft aus einem R4 mit V2L-Adapter. Möglichkeiten für eine Verwendung gibt es viele.