Renault 4 E-Tech und Spritmonitor.de für die Verbrauchsberechnung

  • Hallo Miteinander,


    übrigens finde ich es 8) , dass sich auf Spritmonitor.de immer mehr R4 E-Tech Fahrer finden, die bereit sind, ihren Verbrauch hier zu dokumentieren:


    pasted-from-clipboard.png


    Das ist eine gute Sache, da man gut beobachten kann, wie sich die Verbrauchszahlen über das Jahr verändern und man ein Gefühl für den Verbrauch des Fahrzeugs bekommt ... :thumbup: :) .

    Wer hier mitmachen möchte, sollte es auf jeden Fall probieren.


    Beste Grüße

    Helmut :)

    🇦🇹 Renault 4 E-Tech Iconic (52kWh/245Nm/110kW) in Black Pearl;bestellt am 19.03.2025/geliefert am 11.07.2025; BJ:07.06.2025/EZ:16.07.25; OpenRlink-SW_ID:283C38349R (OpenR Link 3.3.0)

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  • Ehrlich gesagt, ich verstehe nicht, warum man den SoC dabei berücksichtigen sollte.

    Der elektrische Verbrauch ändert sich doch nicht bei unterschiedlichen Ladeständen

    Sorry für den Widerspruch, bzw meine Frage was man denn bewerten will/ Verbrauch des Fahrzeuges

    oder ( persönlich betreffende ) eigene Betriebskosten des Fahrzeugs?


    die Zeitspanne für Beladungen von E Fahrzeugen in gewissen SOC Bereichen unterscheidet sich in der Form

    dass das Lademanagement des Fahrzeugs schliesslich einen " Eigenverbrauch " hat

    - sagen wir hier mal exemplarisch 250 Watt / Gleiches gilt dann eben noch für die Ladestärke,


    will sagen wenn ich ein Fahrzeug konstant über " Schnarchladung " 2.3 kw Haushaltssteckdose lade, habe ich bereits einen anderen Ladeverlust wie wenn ich das Fahrzeug z.B. mit 3.6 kw Green Up lade, weil das Fahrzeug mal eben z.B. 3 Stunden weniger Ladezeit hat - ich also 3 Std x 250 ? Watt weniger Ladeverlust habe, und bei 11 KW oder DC dann noch andere Ladezeiten / Ladeverluste habe

    gleiches wenn ich das Fahrzeug nur bis 80% lade, ich eine vergleichsweise schnellere Ladungzeit habe denn oberhalb von 80 %


    Dieses macht sich in der Gesamtkostenrechnung dann schon seinen Teil,

    welcher von akribischen Sparfüchsen dann sehr wohl als elementar bezeichnet werden mag


    Beispiel als Nachtrag:


    Ein Twingo II Diesel kam dann effektiv auf Gestehungs/Verbrauchskostenbilanz von knapp 0.09 Euro je Km

    In der Berechnung enthalten vom Kaufpreis ( Vorführwagen 15 Monate jung ) über sämtliche Betriebskosten

    wie Steuer/Kraftstoff/ Reparatur ( eine in 165000 km ) / Versicherung/ Verschleissarbeiten - kosten/ Kostenerstattungen seitens Auftraggeber/

    steuerliche Bewertung aus nicht gezahlten Steuern nach AfA/ bis hin zum Erlös des Fahrzeuges bei Verkauf

    Dadurch ist Spritmonitor in der Lage, jedes Mal den Durchschnittsverbrauch zu berechnen.

    Ja, es wird der jeweilige Durchschnittsverbrauch bewertet

    und wo bitte finde ich da den effektiven Verbrauch ohne Ladeverluste ?

    Da müsste ich ja wohl den Angaben des BC folgen, oder etwa nicht?



    ERGO sehe ich das etwas anders


    Spritmonitor sagt mir nur und auschliesslich welche Menge Strom das Fahrzeug im laufenden Betrieb verbraucht hat

    = welchen " Verbrauch " ich habe, scheinbar unabhängig der Diversität von Ladeverlusten als solchen :/  X(


    mich interessiert dann aber eben eher der Kostenpunkt ich je km habe


    also muss ich da dann genau gesehen nicht nur den Verbrauch bemessen

    ok das ginge wahrscheinlich zu weit in die Individulität einzelner hinein,

    bei allen damit verbundenen Kosten ( ggf incl Anschaffung / Verkaufserlös / WB /

    Errichtung eigener Infrastruktur / Sonderrabatte & Steuerbelangen etc )


    aber ich hätte von Spritmonitor dann doch eine etwas ausfürhlichere Berechnungsmöglichkeit erwartet

    Einbeziehung von Ladestärke AC / DC bezugnehmende KW / Ladeverluste


    ich möchte mehr vergleichen können = was kostet der Km im Verbrauch wirklich

    Die Gesamtkosten des Fahrzeugs berechne ich mir selbst

    nachdem das Fahrzeug nach gewissen Jahren verkauft / retour gegeben wurde

    Einmal editiert, zuletzt von Rollan ()

  • @Rollan

    Ich notiere im Spritmonitor jeweils die am Hauszähler oder an der Ladesäule abgelesene Energie. Damit habe ich den tatsächlichen (Brutto-)Verbrauch des Fahrzeugs. Das ist ja auch die Energie, die ich bezahlen muss.

    Wie sich diese Energie auf Heizen, Fahrmotor, Ladeverluste, Fahrverluste, V2G, usw. verteilt, ist mir vorerst egal.

    Beim Diesel habe ich es ja auch so. Was getankt wird, wird im Spritmonitor eingetragen. Wenn halt noch etwas davon in die Standheizung geht oder verdunstet, usw. ist das trotzdem im Kilometerpreis enthalten.


    Die Kilometerkosten für den Treibstoff rechnen sich dann ganz einfach: Was rein geht wird auf die gefahrenen Kilometer aufgeteilt.


    P.S.: Im Spritmonitor kannst du übrigens bei jedem Eintrag angeben, ob du die geladene Energie an der Ladesäule oder im Fahrzeug abliest. Ich habe aber keine Ahnung, wie das in die Berechnung einfliesst.

    🇨🇭 R4 E-Tech Iconic 110 kW/150 PS Comfort Range (52 kWh) Vert Hauts de France

  • Das ist ja auch die Energie, die ich bezahlen muss.


    Ich habe aber keine Ahnung, wie das in die Berechnung einfliesst.

    Und genau darum ging es mir,

    einerseits um die eben nicht gegebene Vergleichbarkeit aufgrund unterschiedlichster Ladeweisen / Ladezeiten



    Was die Kostenlast je km betrifft - ist deine Einstellung dazu einerseits vollkommen richtig = Es ist letztendlich die Summe XXX, welche man bezahlt

    andererseits kommt in mir dann der kaufmännisch denkende Handwerksmeister durch, der da sagt das man genau diesen Kostenfaktor des Ladens an sich erheblichst beeinflussen kann


    Im Betrieb eines Freundes hat dieser bei 28 Renault Zoe und 12 Fiat 500ev unterschiedlichste Stromkosten gehabt

    bis er dann eine Betriebsanweisung betreffend Ladeverhalten incl Prämie gesetzt hat,

    danach waren bei 38 Fahrzeugen die Ladekosten erheblichst geringer, im Gesamten um fast 16% niedriger


    Betriebsanweisung bezog sich u.a. darauf wann, wo und zu welchen Zeitpunkten zu Laden ist



    Die Kilometerkosten für den Treibstoff rechnen sich dann ganz einfach: Was rein geht wird auf die gefahrenen Kilometer aufgeteilt.

    Ja, vollkommen klar,


    nur kann man die eben wie obig beschrieben , erheblichst beeinflussen.


    Laden zwischen 10-80 % mit möglichst geringen Ladeverlusten, bei Beachtung der Preislast der genutzten Quelle


    eine schnellere Ladung bei gleichem Preis je kw/h ist nach erledigter Fahrt günstiger de,, bei Kaltstartladung


    eine eigene WB rechnet sich da ja schon unterschiedlichst je nachdem welche Durchflussmenge sich ergibt auf

    bestenfalls mehrere nutzende Fahrzeuge zu verteilende Grundkostenlast


    man kann es unnötig übertrieben bis ins tausendste zerlegen, aber der Grundgedanke der Vergleichbarkeit bleibt der Gleiche

    beim Verbrenner war es eben leichter zu vergleichen ( Fahrstil / Streckenprofil ausgenommen ), Tankmenge x Preis ( Tagesvariabel )

    durch km, exklusive Fahrzeugpflege

    2 Mal editiert, zuletzt von Rollan ()

  • Hallo Miteinander,


    ich habe jetzt mal auf Basis der gesammelten Daten auf Spritmonitor.de mir in Excel eine Tabelle erstellt, um den Brutto-/Netto-Verbrauch meines R4 E-Tech Iconic der letzten sechs Monate mal zu "visualisieren".

    Ich bin in der Zeit knapp 6400km gefahren und habe laut Spritmonitor.de einen Bruttoverbrauch von knapp 19,83kWh/100km. Die Fahrten habe ich auf der Landstrasse, im Stadtverkehr und auf Autobahnen gemacht. Ebenso bin ich Kurz- und Langstrecken (<20km und >500km) mit ihm gefahren. Die Grafik sieht nun folgendermaßen aus:


    R4_6Monate-Verbrauch-in-kWh.png


    Orange ist die Verbrauchskurve laut Anzeige meines BC im R4 und Blau ist die Verbrauchskurve laut Anzeige der öffentlichen Ladestationen (ich habe keine eigene WB), an denen ich "getankt" habe. Die strichlierten Linien stellen jeweils den Trendverlauf der Kurve dar. Würdet ihr das als einen akzeptablen Verbrauch für diesen Zeitraum (Mitte Sommer bis 1/3 Winter) nennen oder seit ihr der Meinung, dass der Wert zu hoch ist?

    Ich habe bisher nur Erfahrung mit dem Verbrauch eines Kurzstrecken-BEVs gemacht und das in Form eines Plugin-Hybrid Fahrzeugs (Renault Captur E-Tech 160 Plugin-Hybrid). Hier habe ich es zumindest auf 3,68L/100km und 13,21kWh/100km auf 53204km geschafft (Brutto), umgerechnet in reine BEV-Verbrauchsdaten wär das dann ein Bruttoverbrauch von knapp 26,09kWh/100km.

    Die 19,83kWh/100km, die ich jetzt beim R4 habe, entsprechen übrigens einem Vollhybrid-Fahrzeug (im seriellen Mode) mit einem Benzinverbrauch von 5,67L/100km.



    Mich würde eure Meinung über meine Verbrauchszahlen beim R4 interessieren, vorallem von jenen, die zuvor schon mit BEVs unterwegs waren.



    Danke im Voraus und Beste Grüße

    Helmut :)

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    2 Mal editiert, zuletzt von mxhd1968 ()

  • Wir haben unseren R4 seit Mitte November 2025, sind inzwischen 1800 km gefahren und haben einen Durchschnittsverbrauch von 17,2 kWh/100 km. Bisher keine Autobahn, sind überwiegend auf Landstrassen unterwegs, meist 90 km/h mit Tempomat, Heizung auf 18,5°C, Sitzheizungen im Mittel auf Stufe 2 und Lenkradheizung gelegentlich eingeschaltet. Ich finde den Verbrauch sehr passabel.

    Weil's Spass macht 10x Renault von 1909 bis 1984, im Alltag 1x VW von 2015, 1x Trafic von 2016, 1x Renault 4 E-Tech Iconic, vert Hauts-de-France...

  • Die 19,83kWh/100km, die ich jetzt beim R4 habe, entsprechen übrigens einem Vollhybrid-Fahrzeug (im seriellen Mode) mit einem Benzinverbrauch von 5,67L/100km.

    Was ist das für eine Rechnung?

    5,67l Superbenzin entsprechen ca. 51kWh Energieinhalt.

  • Was ist das für eine Rechnung?

    5,67l Superbenzin entsprechen ca. 51kWh Energieinhalt.

    Hallo geka,


    Du rechnest mit dem Heizwert von Benzin und der beträgt ca. 8,4 - 9,2 kWh/l. Ich rechne aber mit dem Energiewert, den man erhält, wenn man mit 1L Benzin einen Verbrennungsmotor betreibt und damit einen Generator antreibt, dann ist es bestenfalls 3,5kWh, die man dann bekommt. Deshalb habe ich auch von einem Vollhybriden im seriellen Mode gesprochen, da hier der Verbrennungsmotor den Generator betreibt, der den Akku lädt, mit dem der E-Motor in einem Vollhybrid betrieben wird und der das Auto antreibt (ohne Antrieb der Achse durch den Verbrennungsmotor).


    Beste Grüße

    Helmut :)

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  • Hmmm, keine Ahnung was der Mehrwert deiner Rechnung ist.

    Der R4 wird mit unterschiedlichen Arten der Primärenergie gefüttert, idealerweise zu Hause mit Photovoltaik.

    Der serielle Hybride zur Zeit immer mit Benzin.

    Was willst du da vergleichen?

    Deine Annahme, dass der serielle Hybrid einen statischen Wirkungsgrad hat, ist übrigens nicht korrekt.

  • Hmmm, keine Ahnung was der Mehrwert deiner Rechnung ist.

    Der R4 wird mit unterschiedlichen Arten der Primärenergie gefüttert, idealerweise zu Hause mit Photovoltaik.

    Der serielle Hybride zur Zeit immer mit Benzin.

    Was willst du da vergleichen?

    Deine Annahme, dass der serielle Hybrid einen statischen Wirkungsgrad hat, ist übrigens nicht korrekt.

    Hallo geka,


    was Du unter "verschiedenen Arten der Primärenergie"beim R4 verstehst, ist mir etwas schleierhaft. Der R4 wird doch ausschließlich mit einer Energieart betrieben und dass ist der elektrische Strom. Dieser kann allerdings auf verschiedenen Arten hergestellt werden (Sonnenenergie, Wasserkraft, Atomkraft, Windkraft, Gezeitenkraft, etc..), der dann im Akkusystem des E-Autos gespeichert wird. Vielleicht meinst Du das mit dem Begriff "verschiedenen Arten"... :/ ;) .


    Was das Hybrid-Auto betrifft, hat dessen Antriebsstrang mindestens zwei unterschiedliche Energiequellen und die dazugehörigen Motoren.

    Im Autobereich erfolgt das derzeit vorwiegend auf Basis einer Wärmekraftmaschine (Verbrennungsmotor), die mit einem brennbaren Treibstoff (Bezin/Diesel) versorgt wird und einem E-Motor, der vom vorab genannten Akku mit Strom versorgt wird.

    Wie die beiden Motoren (E- bzw. Verbrennungsmotor) im Antriebsstrang verwendet werden um die Antriebsachse anzutreiben, bestimmt den jeweiligen Betriebsmodus (seriell/parallel/leistungsverzweigt) des Hybridantriebs.


    Mein Beispiel bezog sich zur Orientierung auf den seriellen Hybrid-Modus und hierbei speziell der Rangextender, eine Sonderform des seriellen Hybrids.

    Im Posting #28 habe ich ja von 3,5kWh elektr. Strom gesprochen, die man aus dem Heizwert von 1l Benzin(E5) =9,2kWh mittels Verbrennungsmotor und E-Generator gewinnt. Das entspricht einem thermischen Wirkungsgrad von knapp 38%, der Rest (62%) verpufft natürlich als Wärmeenergie.

    Der Nissan Qashqai e-Power als Beispiel für einen Rangextender hat mit seinem 1,5l-Dreizylinder-Turbobenzinermotor, der 158PS hat, einen thermischen Wirkungsgrad von 42% und schafft es damit bei einem Verbrauch von 4,5l/100km einen 205PS starken E-Motor zu betreiben. Gepuffert wird die elektrische Energie für den Betrieb des E-Motors in einem 2,1kWh großen Li-Ionenakku mit 346V Betriebsspannung.


    Das sind die Überlegungen zu meiner Verbrauchsbetrachtung was meinen R4 E-Tech betrifft. Ich habe nur eine Querverbindung zum Verbrauch eines Fahrzeugs gezogen, das auch einen Verbrennungsmotor verwendet und das war z.B. mein Renault Captur PHEV... ;) .


    Ich hoffe, ich konnte meine Sichtweise auf dieses Thema hinlänglich darlegen. Es ging mir nicht darum, den Verbrenner zu bewerben, dafür sind 136g/km entstandener CO2 (bei 5,67l/100km, siehe Posting #25) definitiv zuviel (bin für 0g/km CO2 ;) ), sondern einen Energievergleich zur "Verbrennerwelt".


    Beste Grüße

    Helmut :)

    🇦🇹 Renault 4 E-Tech Iconic (52kWh/245Nm/110kW) in Black Pearl;bestellt am 19.03.2025/geliefert am 11.07.2025; BJ:07.06.2025/EZ:16.07.25; OpenRlink-SW_ID:283C38349R (OpenR Link 3.3.0)

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