Ich denke, das Wort „Überführungskosten“ stimmt heute nicht mehr, so wie es am Anfang mal gemeint war.
Ursprünglich handelte es sich um die reinen Transportkosten vom Werk bis zum Händler.
Inzwischen - das haben die Kundenwünsche so nachgezogen - wird das Fahrzeug vom Händler angemeldet (hat man früher selber gemacht), dabei werden Kennzeichen gekauft (hat man früher selbst gemacht - gegenüber der Zulassungsstelle), evtl. wird das Vorgängerfahrzeug abgemeldet, es werden Matten berechnet (gabs früher als Bonus mit der obligatorischen Sektflasche), Sicherheitskit (Verbandskasten, Warnweste…), hat man sich früher selbst drum gekümmert. Alles in allem bezahlt man als Kunde für die eigene Bequemlichkeit.
Denn Geld scheint vorhanden zu sein, und generell werden Menschen heute unselbstständiger erzogen.