Beiträge von Moppel

    Ich erwähne es zu Sicherheit noch mal: Extremst überrascht, dass immer noch Blei/AGM verwendet wird. Nun denn, funktioniert ja auch.


    Nur noch mal so BTW ein Worst-Case-Stromverbraucher-Tag zur kalten dunklen Jahreszeit wäre z.B.:

    - Lenkrad-Heizung: AN (Heizwendel)

    - Sitzheizung beide Seiten: AN (Heizmatten)

    - Klimaautomatik: AN, auf 20-22° (Kompressor-Last)

    - Lüftung: AN, höchste Stufe (Gebläse-Motor)

    - Licht: AN (Standard Abblendlicht, hinten, Innen/Ambiente, alles nur LED !?)

    - Radio: AN - dezent.

    - Min. 5 Handy's alle voll leer zum laden ... :D 8)

    ... und sicher nicht unerheblich

    - Bordcomputer mit allen Sensoren, Stell- und Regeleinheiten, den Display's und was noch sonst Strom zieht / Leistung verbraucht ?

    Zentraler Entnahmepunkt ist nach wie vor die Batterie als Puffer.


    Da die o.g. Einzellasten nicht bekannt sind, VERMUTE ICH MAL realistische 1000W. Pro Stunde - macht 1 kWh.

    Ganz doof gerechnet: 50 Ah / 1 A = 50 Stunden Laufzeit bis Akku leer .... leider falsch !

    Ein Blei-oder AGM-Akku ist physikalisch bei halber Kapazität schon fast vor dem Tod. Also max 25h.

    ... es fährt LOGO i.d.R. niemand 25 Stunden bei solchem Wetter oder Umständen !

    UND: Die "Lichtmaschine" sollte dazu auch adäquat laden.


    (Anmerkung: Ich kaufe seit langer Zeit nur noch gebrauchte, geprüfte Qualitäts-Akkus vom Schrotti meines Vertrauens für sehr (!!!) kleines Geld - die letzte aus einem fetten S-Benz tut es seit 5 Jahren problemlos auch im Winter ohne nur 1x an-/nachladen)


    Der DC-DC-Wandler als "Lichtmaschinenersatz" wird wohl gleiches in der Form "Step-Down 400->20V" und anschließendem IUoU-Lader für Blei/AGM mit zusätzlich kontrolliert geregelter Lastübernahme sicherstellen.

    D.h. wird hier bei nachladen auf Ladeschlussspannung geladen und Pause. (max. Strom 0,1C der Batterie = hier 5A).


    Was kann der Wandler neben Laden an Power sonst noch liefern - 10, 20 gar 50 A ?

    … auch das wissen nur die "Wissenden".

    Ich gehe jedenfalls mal von folgenden Voraussetzungen aus:

    - Renault-Ing's essen auch was anderes als nur Baguette aus dem Halter und wissen was sie tun ...

    - Die Batterie hält defintiv länger als 4 Jahre... (sofern kein Fern-Ost-Schrott auch wenn Renault drauf steht)


    Fremdladen erachte ich als völlig problemlos - wird sicherlich aber auch nie nötig sein.

    Dito., ggf. notwendiger Bezug um die Batterie "auf die Beine zu helfen".

    Hilfe für Fremdstart ? Gerne - nur in Notfällen - mir eher seltenst passiert in über 45 Jahren.


    Einen Start-Booster (Kosten, Gewicht, Platz) spazieren fahren, der wahrscheinlich nicht ganz preiswert war und nie zum Einsatz kommt … brauche (ich) sicher nicht.


    So viel Vertrauen habe ich dann in den neue R4 dann doch schon !

    Na ja, ist ja auch nicht der Regelfall und bleibt auch jedem selbst überlassen.


    Ich vermute dennoch ganz stark: Wenn da ordentlich gezogen wird, kann die Batt.-Spannung schon mal kurzzeitig deutlich unter 11-10V liegen.

    Ob das reicht, die Bordelektronik zu resetten ? Das wissen nur Wissende ... ;)


    Und ich könnte mir durchaus vorstellen, das Renault da eine kleine Gemeinheit (Sicherheit) eingebaut hat, der Tannenbaum dann zwar leuchtet, aber nix fährt.

    ... und erst jemand wieder mit einem Tester explizit den Reset vom Reset machen muss. ;(


    "Naaaa, Herr Moppel - Starhillfe gegeben oder an der Bakterie gefummelt ? Das sollst du doch nicht ! Nix Mobilitätsgarantie !" Den ausgerufenen Preis für den Service + Abschlepper will ich gar nicht wissen, auch wenn nix Schaden genommen hat ....


    PS: Der DC-DC-Wandler muss zwangsweise eine Strombegrenzung habe, sonst könntest du jede Woche die Batt. tauschen. Wenn die nicht greift oder nach ein paar Sekunden max. Last schlapp macht, wäre das katastrophal.

    Danke für die Info !

    Bin sehr erstaunt & verwundert: Scheint was aus Blei zu sein - sogar 50 Ah / 420 A, wahrscheinlich sogar AGM.

    Aber auch dann wäre die Polspannung bei Ladung mit 15.2V arg hoch (14,4-14,8).

    Dann sollte jedoch (nicht notwendiger) Einsatz eines externen (guten) Ladegerätes kein Problem darstellen.

    Und mit 420A sollte man schon den einen oder anderen Anlasser zum drehen bewegen.


    Wo soll man da das Ü-Kabel ansetzen - Abgreifpunkte wo ?

    Ein wenig "technischen" Senf für die Wurst von mir.


    Vorweg: (nicht nur) Im R4 e-tech ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit KEINE herkömmliche Bleibatterie mehr verbaut !

    Sicherlich eher handelsüblicher Blei-Ersatz mit LFP-Zellen (4S?P) mit ca. 30-40 Ah verbaut, welche etwas gleiche Spannungslevel wie Blei-Akkus haben.

    Die von LR109V8 gemessene Ladespannung an den Polen mit 15,1V lässt auf LFP schließen.

    (Zellspannungen ges. + Spannungsabfall über Batt-Internem BMS passt bei Ladevorgang)


    Es wäre grundsätzlich mal interessant, was Renault das (mit wie Ah) da verbaut.

    Schon mal jemand nachgesehen, ob was auf dem Typschild zu lesen ist ?


    Der Hauptunterschied zwischen den Zellen liegt hier im Ladeverfahren.

    Z.B. mit den bekannten c-TEK lassen sich vortrefflich & sicher Blei- und AGM Akku's laden --- Sicherlich könnte man damit als Notbehelf auch LFP laden (Einstellung "Winter/AGM" !) - voll wird der Akku damit wahrscheinlich nicht nicht.


    Angst hätte ich ehrlich gesagt keine - max. Spannungen am Akku werden nicht überschritten, auch den DC-DC-Lader sollte das nicht kümmern. (Wäre schlimm, wenn)

    Frage aber warum überhaupt 12V explizit nachladen ?

    Wenn denn wie hier benannt aus dem Antriebs-Akku auch regelmäßig im Betrieb wie auch bei "Stillstand" nachgeladen wird ?

    Mit vorgeschriebenen 4 Jahren Tauschintervall sollte dort nichts "anbrennen".

    ... und wer den "dicken" nicht zeitig lädt ...


    Fremdstarten ?

    Ich würde es nicht versuchen. Eine Bleibatterie ist bei kurzzeitig hoher Last (Kaltstart-Strom einer 70 Ah ca. >=600 A) eher unkritisch.

    Die eher kleinen Akkus im R4 sind nicht für hohe (Kurzzeit-) lasten ausgelegt.

    Mag sein, das es bei anderen Kleinwagen funktioniert - im Best-Case schaltet das BMS im Akku (und auch der DC-DC-Wandler) wegen Überlast einfach ab.


    Das wäre dann Vergleichbar mit Batterie abklemmen --- ein Reset der Bordelektronik ist die Folge ?! Im normalen Auto ist dann der BC genullt und der Radio Pin weg ....

    Ich meine gelesen zu haben, das Renault vorschreibt, so etwas zu unterlassen.

    Jemand schrieb weiter vorne: An einen durchgekühltem 6-Zyl. Diesel brauchst erst gar nicht probieren.

    Höchst spannend. (Hier kein Rufzeichen)

    Khaosprince Korrekt erkannt.

    Wie das bei anderen ankommt ? Sollen eben die entscheiden.

    Wichtiger & interessanter ist hier die Frage, warum du als eher nicht gefragter antwortest und der eigentlich gemeinte (bisher) nichts sagt.

    Der Ball geht zurück ins Feld für alle.

    Ei ei ei ei jei - schon wieder steht die Goldwaage mitten auf dem Tisch !

    Ich schrubtete hier: "Es wird versucht, Spitzfindigkeiten herauszupuzzeln ? ;)"

    Habe niemanden persönlich angesprochen und EXTRA den Zwinker dahinter ...

    Ich bin dein Freund - nicht dein Feind ... auch bei gelegentlich unterschiedlichen Meinungen !


    WENN die Zoe ab Werk nix ziehen kann darf oder nicht vorgesehen ... dann ist das eben so.

    Braucht keine Öse.


    Da die Fa. Wolf Feinmechanik offensichtlich eine Marktlücke erkannt und auf deren Kosten die Abnahme einer allgemeingültigen ABE durchgeführt hat, finde ich das sehr höchst löblich !

    Braucht immer noch keine Öse - Hat ja nun einen Haken ! 8)