Beiträge von Eickener

    Kaffeemaschine Handpresso Teil 1

    Bereits vor Jahren hatte ich eine kleine Kaffeemaschine für den mobilen Betrieb im Auto, die über den Zigarettenanzünder betrieben wurde. Mit einem daran angepassten Akkusatz und Adapter kam die Maschine auch außerhalb des Autos zum Einsatz. Irgendwann war sie irreparabel defekt und geriet in Vergessenheit.

    Dann sah ich kürzlich im R4-Zubehör die von Renault angebotene Akku-Kaffeemaschine Handpresso Auto. Das Gerät machte mich neugierig, da ich bei manchen Gelegenheiten so etwas durchaus gebrauchen kann, nicht nur bei längeren Autofahrten. Ein Freund von Kaffee aus Thermoskannen bin ich nicht und zu Hause nutzen wir schon lange Vollautomaten.


    Der von Renault vorgegebene Preis erschien mir allerdings ziemlich hoch. Auf der Herstellerseite fand ich dann das identische Set ca. 80 € günstiger und versandkostenfrei - also bestellt. Das war nochmal deutlich günstiger als der Preis mit Nachlass bei meinem Händler, wobei die Nachlässe auf verschiedene Artikel prozentual unterschiedlich beziffert wurden.


    Nun der Bericht dazu.

    Handpresso ist ein Hersteller solcher Geräte aus Frankreich. Es gibt verschiedene Modelle, hier geht es um die Handpresso Auto mit Akkubetrieb.

    Das Set beinhaltet ein Transportköfferchen mit einer Kapselhalterung im Deckel, die Kaffeemaschine selbst, zwei unzerbrechliche, transparente Kunststoffbecher in zwei Größen (Espresso und Lungo), einen Behälter für gebrauchte Kapseln, ein Reinigungstuch, ein USC-C-Ladekabel und eine wiederverwendbare Kapsel zum Befüllen mit Kaffeemehl.

    Verwendet werden können Kaffeekapseln des Typs Nespresso und entsprechend kompatible Kapseln.


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    Mir bot sich die Möglichkeit, über die kleine Renault-Werkstatt, die mich seit Jahren betreut, ein paar Angebote aus dem Zubehör zur Ansicht zu bestellen und diese bei Gefallen zu einem vergünstigten Preis zu erwerben.

    Darüber möchte ich berichten. Zuerst geht es um den Baguettehalter, über den bereits diskutiert wurde.

    Der Artikel wurde im Auftrag von Renault von der französischen Korbmacherin Marguerite Herlant entworfen. Sie arbeitet nach traditionellen Methoden mit heimischen Materialien und gibt auch Seminare, dieses Handwerk Interessierten zu vermitteln. Der Qualitätsanspruch ist entsprechend hoch, was wohl auch der Grund sein dürfte, warum sie ausgewählt wurde für den Entwurf dieses Baguettehalters.

    Nun zur Bewertung aus meiner Sicht.

    Das Teil ist für meine Begriffe hochwertig hergestellt und gibt auch bei genauerer Betrachtung keinen wirklichen Grund zur Kritik. Sicher hätte die Befestigungshalterung wertiger produziert werden können, aber das würde sich vermutlich auch wieder im Preis des Objekts zeigen.

    Die Halterung ist relativ formstabil (3D-Druck vermutlich), der Textileinsatz passgenau genäht. Maße des Korbs: Durchmesser oben 12 cm, Durchmesser unten 9 cm, Länge 30 cm.

    Meine anfängliche Skepsis wegen der UVP aus dem Online-Shop wurde relativiert. Aus Plastik wäre so etwas günstiger herzustellen, aus Naturweiden und in20251218_140755.jpg20251218_140841.jpg20251218_140817.jpg20251218_140928.jpg20251218_141014.jpg Handarbeit wohl nicht.

    Mein Fazit: Madame und ich haben beschlossen, den Baguettehalter nicht zurückzugeben und ihn künftig bei unseren Touren bestimmungsgemäß zu bestücken.

    Ich befürchte tatsächlich, die Aussage ist richtig. Das Bescheuerte, bei dem ich gleich am Sinn des Ganzen zweifelte, war die Vorstellung des elektrischen Flugzeugs. Mit meiner LAPL(A) bin ich lange genug unterwegs, um Einblicke zu haben in dieses Segment. Auch hier am Standort Flugplatz Mönchengladbach wird daran gearbeitet. Für meine Begriffe sind die Ergebnisse bis jetzt aber sehr mager und ich kenne keinen einzigen Privatpilot, der ernsthaft nachdenkt, seinen Flieger gegen ein elektrisch betriebenes Gerät zu tauschen. Auch hier: Reichweite! Sonntags mal zu Kaffee und Kuchen auf eine Nordseeinsel? Pustekuchen!

    Das ist aus meiner Sicht also Unsinn von Renault. Wobei der Wohnwagen und das elektrische Motorrad durchaus eine Überlegung wert sein können.

    Helmut, es ist wie mit dem Mobilize Duo - schade.

    Das ist genau wie mit der Sprache. Nicht jeder kann das oder weiß, wie man so etwas nutzt.

    Viele Menschen tun sich schwer, solche Funktionen z.B. des verwendeten Browsers zu entdecken. Ich habe als Ehrenamtler schon Kurse gegeben für PC/Smartphone/Handy, die ausgerichtet waren für verschiedene Personengruppen.

    Man wundert sich dabei hin und wieder, wie schwer das manchen Menschen fällt. Immer von den eigenen Kenntnissen auf andere Person zu schließen, ist nicht hilfreich, wenn man etwas mitteilen möchte. Genug zu dem Thema.

    @dondini, das ist die Frage. Ich kann mich nicht erinnern, hier bei jemanden etwas von übermäßigem Verbrauch gelesen zu haben.

    Ich fahre aktuell Stand- und Überlandverkehr ohne Autobahn mit Heizung auf 20°, teilweise Sitzheizung und der Verbrauch liegt etwa bei 16,5 kWh.

    Aus Erfahrung mit elektrischen Autos kann ich das nicht beurteilen, trotzdem erscheint mir das völlig akzeptabel.

    Immer noch nichts aus Frankreich und das Thema lässt mir keine Ruhe.

    Heute kam doch noch eine Antwort von Carapate aus Frankreich. Zunächst entschuldigt man sich für die späte Antwort.

    Die Firma sei über die Winterpause geschlossen.

    Dann verweist man mich an einen Händler in der "Nähe" in Gent/Belgien. Das sind locker 220 km von hier.

    Dieser Händler habe einen Carapate Aventure zum Verkauf, Bilder sind angefügt.

    Es ist nicht der Teardrop im R4-Design, obwohl ich ausdrücklich danach gefragt hatte. Es ist das Standardmodell, das für mich nicht interessant ist.

    Was bedeutet das jetzt? Ich werde im Februar nochmal Renault Deutschland nerven.


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    Eine Vorstellung mit offensichtlich realen Einschätzungen zum Laden in der kalten Jahreszeit.

    Das passt zu den Berichten von Usern.