• Danke für die Info !

    Bin sehr erstaunt & verwundert: Scheint was aus Blei zu sein - sogar 50 Ah / 420 A, wahrscheinlich sogar AGM.

    Aber auch dann wäre die Polspannung bei Ladung mit 15.2V arg hoch (14,4-14,8).

    Dann sollte jedoch (nicht notwendiger) Einsatz eines externen (guten) Ladegerätes kein Problem darstellen.

    Und mit 420A sollte man schon den einen oder anderen Anlasser zum drehen bewegen.


    Wo soll man da das Ü-Kabel ansetzen - Abgreifpunkte wo ?

  • Khaosprince Vielleicht auch deshalb ist ja laut ADAC-Statistik eine leere/defekte Starterbatterie auch bei E-Autos (!) die häufigste Pannen-Ursache... :saint:

    Viele Grüße aus Nordhessen... ☆ ZOE Intens R135 Z.E.50 (07/20)

    Bernhard

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  • Und mit 420A sollte man schon den einen oder anderen Anlasser zum drehen bewegen.


    Wo soll man da das Ü-Kabel ansetzen - Abgreifpunkte wo ?

    Es ist bei der 12-V-Batterie (Laden und Starthilfe) genau dasselbe wie beim Abschleppen: Laut Handbuch ist es verboten - beim R4 sogar noch nachdrücklicher als bei der Zoe.

    Wenn Du es dennoch tust, kann sich im Fall eines Schadens der Hersteller zurücklehnen und mit Hinweis aufs Handbuch Kulanz oder Garantie verweigern. Wenn ich Starthilfe gebe, dann mit (m)einem oben schon mal erwähnten Supercap-Jumpstarter.

    Viele Grüße aus Nordhessen... ☆ ZOE Intens R135 Z.E.50 (07/20)

    Bernhard

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  • Wo soll man da das Ü-Kabel ansetzen - Abgreifpunkte wo ?

    Wie oben schon geschrieben, am besten gar nicht, und wenn überhaupt wohl besser nur wenn dein Auto schläft und HV nicht aktiv ist.

    Wenn dein Auto läuft wirst du beim Verbrenner überbrücken definitiv auch Strom von DC/DC Wandler ziehen, und ob der das so witzig findet will ich lieber nicht ausprobieren. Dürfte, weil im Handbuch ausdrücklich verboten als Missuse ausgelegt werden und dann ist die Garantie bei dem Schaden raus.

  • Na ja, ist ja auch nicht der Regelfall und bleibt auch jedem selbst überlassen.


    Ich vermute dennoch ganz stark: Wenn da ordentlich gezogen wird, kann die Batt.-Spannung schon mal kurzzeitig deutlich unter 11-10V liegen.

    Ob das reicht, die Bordelektronik zu resetten ? Das wissen nur Wissende ... ;)


    Und ich könnte mir durchaus vorstellen, das Renault da eine kleine Gemeinheit (Sicherheit) eingebaut hat, der Tannenbaum dann zwar leuchtet, aber nix fährt.

    ... und erst jemand wieder mit einem Tester explizit den Reset vom Reset machen muss. ;(


    "Naaaa, Herr Moppel - Starhillfe gegeben oder an der Bakterie gefummelt ? Das sollst du doch nicht ! Nix Mobilitätsgarantie !" Den ausgerufenen Preis für den Service + Abschlepper will ich gar nicht wissen, auch wenn nix Schaden genommen hat ....


    PS: Der DC-DC-Wandler muss zwangsweise eine Strombegrenzung habe, sonst könntest du jede Woche die Batt. tauschen. Wenn die nicht greift oder nach ein paar Sekunden max. Last schlapp macht, wäre das katastrophal.

    Hart wie Brot & Zäh wie Gelee

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  • Und ich könnte mir durchaus vorstellen, das Renault da eine kleine Gemeinheit (Sicherheit) eingebaut hat,

    Ist gar nicht nötig, die Bordelektronik ist auch so sensibel genug: Bei der Zoe hat eine nicht ganz festgezogene Polklemme und die dadurch verursachten Spannungsschwankungen/-spitzen im Fahrbetrieb letztlich für den (zum Glück DIY-behebbaren) Ausfall der Touch-Funktion des Multimediadisplays gesorgt - siehe mein Link in Beitrag #48.

    Viele Grüße aus Nordhessen... ☆ ZOE Intens R135 Z.E.50 (07/20)

    Bernhard

  • Ich erwähne es zu Sicherheit noch mal: Extremst überrascht, dass immer noch Blei/AGM verwendet wird. Nun denn, funktioniert ja auch.


    Nur noch mal so BTW ein Worst-Case-Stromverbraucher-Tag zur kalten dunklen Jahreszeit wäre z.B.:

    - Lenkrad-Heizung: AN (Heizwendel)

    - Sitzheizung beide Seiten: AN (Heizmatten)

    - Klimaautomatik: AN, auf 20-22° (Kompressor-Last)

    - Lüftung: AN, höchste Stufe (Gebläse-Motor)

    - Licht: AN (Standard Abblendlicht, hinten, Innen/Ambiente, alles nur LED !?)

    - Radio: AN - dezent.

    - Min. 5 Handy's alle voll leer zum laden ... :D 8)

    ... und sicher nicht unerheblich

    - Bordcomputer mit allen Sensoren, Stell- und Regeleinheiten, den Display's und was noch sonst Strom zieht / Leistung verbraucht ?

    Zentraler Entnahmepunkt ist nach wie vor die Batterie als Puffer.


    Da die o.g. Einzellasten nicht bekannt sind, VERMUTE ICH MAL realistische 1000W. Pro Stunde - macht 1 kWh.

    Ganz doof gerechnet: 50 Ah / 1 A = 50 Stunden Laufzeit bis Akku leer .... leider falsch !

    Ein Blei-oder AGM-Akku ist physikalisch bei halber Kapazität schon fast vor dem Tod. Also max 25h.

    ... es fährt LOGO i.d.R. niemand 25 Stunden bei solchem Wetter oder Umständen !

    UND: Die "Lichtmaschine" sollte dazu auch adäquat laden.


    (Anmerkung: Ich kaufe seit langer Zeit nur noch gebrauchte, geprüfte Qualitäts-Akkus vom Schrotti meines Vertrauens für sehr (!!!) kleines Geld - die letzte aus einem fetten S-Benz tut es seit 5 Jahren problemlos auch im Winter ohne nur 1x an-/nachladen)


    Der DC-DC-Wandler als "Lichtmaschinenersatz" wird wohl gleiches in der Form "Step-Down 400->20V" und anschließendem IUoU-Lader für Blei/AGM mit zusätzlich kontrolliert geregelter Lastübernahme sicherstellen.

    D.h. wird hier bei nachladen auf Ladeschlussspannung geladen und Pause. (max. Strom 0,1C der Batterie = hier 5A).


    Was kann der Wandler neben Laden an Power sonst noch liefern - 10, 20 gar 50 A ?

    … auch das wissen nur die "Wissenden".

    Ich gehe jedenfalls mal von folgenden Voraussetzungen aus:

    - Renault-Ing's essen auch was anderes als nur Baguette aus dem Halter und wissen was sie tun ...

    - Die Batterie hält defintiv länger als 4 Jahre... (sofern kein Fern-Ost-Schrott auch wenn Renault drauf steht)


    Fremdladen erachte ich als völlig problemlos - wird sicherlich aber auch nie nötig sein.

    Dito., ggf. notwendiger Bezug um die Batterie "auf die Beine zu helfen".

    Hilfe für Fremdstart ? Gerne - nur in Notfällen - mir eher seltenst passiert in über 45 Jahren.


    Einen Start-Booster (Kosten, Gewicht, Platz) spazieren fahren, der wahrscheinlich nicht ganz preiswert war und nie zum Einsatz kommt … brauche (ich) sicher nicht.


    So viel Vertrauen habe ich dann in den neue R4 dann doch schon !

    Hart wie Brot & Zäh wie Gelee

    Einmal editiert, zuletzt von Moppel ()

  • Du machst dir ja reichlich Gedanken. Das Problem mit leeren 12V Batterien in EVs, das der ADAC berichtet, ist eigentlich immer Software die es nicht rechtzeitig schafft, bei längerem Stillstand, den DCDC zu wecken und dann die 12V nachzuladen. Dass das geht ist eigentlich ein Vorteil von BEVs, muss halt dann nur funktionieren.

    Beim Kona gab es z.B. viele wo das nicht richtig klappte weshalb zu jedem Service ein 12V-Batterietest gehörte. Meiner gehörte irgendwie nicht dazu.

    Deine Verbraucherrechnung da oben ist ziemlich obsolet, weil das praktisch nicht eintritt. Wenn du einsteigst und nicht den Startknopf drückst geht alles nach wenigen Minuten aus. Sobald du den Knopf drückst läuft der DCDC und die Batterie ist nur noch Senke für extreme Lastspitzen, die beim BEV vermutlich seltener auftreten als beim ICE mit Drehzahlabhängiger Generatorleitung.

    Hast du eigentlich schon ne R4 oder theoretisierst du nur? Das mit der 12V Bleibatterie hättest du ja sonst auch easy selbst nachgucken können?

  • Khaosprince: „Wenn du einsteigst und nicht den Startknopf drückst geht alles nach wenigen Minuten aus“. Bei mir wird ziemlich schnell abgeschaltet („Um Strom zu sparen…“). Ich habe schon gesucht, ob man das länger einstellen kann. Erfolglos.

    Renault R4 150 PS Comfort Range, 52 kWh, Techno