Beiträge von dondini

    Ich muss nochmal auf das "Active Driver Assist" zurückkommen. Meine Frau schimpft immer mit mir, wenn ich es einschalte, aber ich probiere das immer wieder gern aus.


    Unterm Strich bin ich aber wirklich erstaunt, wie rudimentär diese Fahrerunterstützung arbeitet, wie eckig und kantig Kurven gefahren werden, tendenziell in Linkskurven immer zu weit links, in Rechtskurven oft so weit rechts, dass ich teils Angst habe, die rechten Räder geraten in den weichen Seitenstreifen und es reisst die Kiste von der Strasse.


    Völlig verrückt finde ich, dass die Spurhaltung sich einfach schnell abschaltet, wenn sie einen groben Fehler macht und sagt "ätsch, du bist gefahren, du warst am Lenkrad!". Bei allem Respekt davor, dass das "Selbstfahren" rudimentär tatsächlich teils funktioniert, bis zum sicheren autonomen Fahren scheint es mir noch ein sehr sehr weiter Weg zu sein.

    Wir haben unseren R4 seit Mitte November 2025, sind inzwischen 1800 km gefahren und haben einen Durchschnittsverbrauch von 17,2 kWh/100 km. Bisher keine Autobahn, sind überwiegend auf Landstrassen unterwegs, meist 90 km/h mit Tempomat, Heizung auf 18,5°C, Sitzheizungen im Mittel auf Stufe 2 und Lenkradheizung gelegentlich eingeschaltet. Ich finde den Verbrauch sehr passabel.

    Mit GJR: Wenn runtergefahren - in der Regel vorn bei einem Fronttriebler - da zwei neue Reifen drauf. Dann die bisher hinteren Räder nach vorn, die beiden Räder mit den neuen Reifen nach hinten. Die besseren Reifen immer auf der Hinterachse fahren, denn eine ausbrechende Hinterachse (Übersteuern) kann deutlich unangenehmer (völlig unkontrollierbar) werden als ein über die Vorderachse schiebendes (untersteuerndes) Auto.

    Unser schönes neues Auto sieht aus wie die Sau. Die Strassen sind aktuell extrem gesalzen, das Auto ist regelrecht mit einer Kruste aus Schmutz und Salz überzogen.


    Ich traue mich mit dem hübschen Kerl aber nicht in die Waschanlage, denn ich habe insbesondere Angst, dass die schöne Plexifront verkratzt, und dass das Wasser in die hintersten Ritzen eindringt und bei Verlassen der Waschanlage schockgefrostet wird und die Ritzen auseinandertreibt.


    Also warte ich auf einen zumindest kurzzeitig frostfreien Tag, an dem ich das Auto mit viel Wasser, ein wenig Seife und einem weichen Schwamm grob entkrusten kann.


    Oder wie geht ihr mit dieser extremen Verscmutzung in Kombination mit kräftigem Dauerfrost um?


    P.S.: Wäre es 50 Jahre früher und ein damals aktuell neugekaufter R4, über den wir uns so freuen und auf den wir alle so stolz sind, könnte man sich jetzt schon auf die in Kürze sichtbaren ersten Bläschen im Lack einstellen und (ok, ich übertreibe) im Autozubehör schon die ersten Einschweissbleche bestellen. Zum Glück ist Korrosion für Renault seit mehr als 20 Jahren schon absolut kein Thema mehr. Mein allererstes Auto war ein 1978er R4F4, und bei diesem waren die hinteren Radkästen schon geschweisst, als ich ihn 1983 kaufte!

    Wir laden hier seit drei Jahren auch mit zweifacher "Guerilla-PV" im Schnarchmodus (immer einphasig, meist mit 6A oder 10A) und fahren damit nachgewiesenermassen 6000 km pro Jahr (bei einer Gesamtjahresfahrleistung von 15000 km).

    Den erhöhten Ladeverlust nehmen wir dabei sehr gern in Kauf, denn es lohnt sich offensichtlich, auf Sparflamme zu laden, wenn die Sonne scheint.

    Im Winter stöpseln wir das Auto wenn leer einfach an die 11kW Wallbox und laden flugs auf 80%.

    Ich krame das Thema "Rückfahrkamera" nochmal raus.


    Wir können der Kamera nichts Schlechtes bescheinigen. Sie funktioniert einwandfrei, die "Schwenk"-Funktion ist crazy. Die Aufregung über die vermeintlich so schlechte Qualität war irgendwie ein Hype, ein kollektives Hochschaukeln und Dramatisieren, scheint uns.


    Wie seht Ihr das?


    Für gleich einen guten Rutsch, startet gut nach 2026!

    Ich selbst habe das Anzugsmoment von Radmuttern/-schrauben nur dann nach kurzer Fahrstrecke nochmal überprüft, wenn die Felgen neu waren (Lack zwischen Muttern und Felge bzw. Felge und Nabe, der sich vielleicht abreibt/setzt). Ich vermute, dass die Werkstatt das Anziehdrehmoment an Neufahrzeugen vor Auslieferung prüft, das dürfte ausreichen.


    Das Thema "Bleiakku bei der ZOE nach 5 Jahren wechseln" hat mich auch etwas verunsichert. Irgendwo habe ich mal was gelesen, dass der Fahrakku Schaden genommen hat, nachdem der Bleiakku defekt war. Mein Gefühl gepaart mit technischem Verständnis sagt mir aber, wenn das derart kritisch wäre, würde man öfter von diesem krassen Schadensbild hören.


    Jedenfalls war ich deswegen mit unserer (in knapp 6 Jahren nicht "vorbeugend instandgehaltenen") ZOE extra beim befreundeten Bosch-Dienst. Der hat die Batterie durchgemessen und meinte "topfit, warum wechseln?". Er hielt die Story mit dem katastrophalem Fahrakkudefekt wegen defektem Bleiakku für Unfug und meinte, die Bleibatterie solle gewechselt werden, wenn sie schlapp mache, vorher nicht. Abgesehen davon könne ein Bleiakku auch "einfach so" viel früher ausfallen, das Risiko laufe man sowieso (das haben wir nach knapp 3 Jahren an einem Clio erlebt, Batterie aus heiterem Himmel plötzlich mausetot).