Ich war verblüfft: Meine langjährige Versicherung will von mir knapp 760 EUR pro Jahr für Haftpflicht und Vollkasko. Online finde ich bei namhaften Versicherern Angebote von deutlich weniger als der Hälfte bei gleichen Bedingungen. Ich werde bei meiner Versicherung nochmal nachhaken, aber bei der Beitragshöhe wird das eher nix mit uns...
Beiträge von dondini
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Prima Stimmung hier im Forum. Sowas kotzt mich an!
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Na, Aufkleber ist sicher nicht schlecht, und für alle Fälle einen AirTag rein. Wobei ich nicht weiss, wie schnell Profis die inzwischen detektieren können.
Ich schmeisse jedenfalls immer einen AirTag in den Oldie, bevor wir eine längere Ausfahrt mit unbeaufsichtigten Abstellpausen machen. Wer weiss, wofür es gut ist.
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Im Konfigurator tauchen jetzt zusätzliche Stylings für Dach, Haube und Stosstangen auf. Ich finde sie recht teuer, mich sprechen sie auch vom Styling her nicht an.
Erstaunlich, dass das Faltdach noch immer nicht konfigurierbar ist. Hat Renault damit vielleicht technische Probleme? Wir haben noch überlegt, ob wir darauf warten, bevor wir uns einen Renault 4 bestellen, uns aber dann doch dagegen entschieden.
Wir haben vor 15 Jahren einen Clio mit einem "Panoramaschiebedach" bestellt, ohne einen solchen probegefahren zu haben. Das Dach war eine Katastrophe: Winzig kleine Öffnung und ausserhalb der Stadt kaum zu benutzen, da schon bei Geschwindigkeiten nicht weit oberhalb von 50 km/h ein Wummern im Innenraum entstand, dass einem der Kopf brummte. Ein Faltschiebedach beim Renault 4 würde ich daher unbedingt bei einer Probefahrt im geöffneten Zustand umfänglich ausprobieren wollen, aber wie gesagt, wir haben es nun einfach gelassen.
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Beim "Notlade-" Ziegel magst du recht haben, aber bei einem 11-kW-Ladepunkt muss ich dir widersprechen: Eine solche Last spielt eine Rolle für die Verteilnetz-Auslastung, das muss ein Netzbetreiber wissen, um in seiner Ausbauplanung berücksichtigen zu können.
Die Meldepflicht hat also schon ihren Sinn und die Meldung ist nicht mit Kosten verbunden, es gibt also keinen vernünftigen Grund, die Meldung zu unterlassen.
Um mal einen konkreten Fall zu nennen: Hier geht es um eine Tiefgarage mit ca. 140 Stellplätzen, davon hat ein einziger (unserer) eine rote 11kW-Steckdose. Insgesamt sind in der Tiefgarage 0 (in Worten "Null") Wallboxen - und das bei einem Haus aus dem Baujahr 2019. Es gibt die Absicht, die TG so zu elektrifizieren, dass Wallboxen installiert werden können. Seit nunmehr 3 Jahren wird hin- und her- und vor- und zurückgeplant, es kommt aber nichts dabei raus - nicht zuletzt dank der grossartigen Kooperationsbereitschaft der Stadtwerke.
Wir haben unsere rote Steckdose während der Bauphase direkt mit dem Elektriker geplant und so ausführen lassen. Vielleicht wird jetzt verständlich, was ich mit "keine schlafenden Hunde wecken" meine.Wenn es mit dem derzeitigen Ausbautempo von privaten Lademöglichkeiten so weitergeht, wie bisher, sehe ich keinerlei Gefahr der Überlastung irgendwelcher Verteilnetze in den nächsten 20 Jahren. Ich glaube, hier wird in weiten Bereichen nur Angst geschürt durch Leute, die zu bequem für Veränderungen sind und daher versuchen, diese so lang wie möglich zu verschleppen.
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Ich denke, man sollte über die Begleiterscheinung "schlafende Hunde wecken" auch nachdenken.
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Bei uns ist es auch der Juice Booster 2. Meist laden wir unseren ZOE über Schuko, um möglichst viel des von unserer kleinen Photovoltaik (2,8 kW peak) produzierten Stroms ins Auto zu pumpen. Das klappt im Allgemeinen sehr gut (von Strom für 15.000 km pro Jahr kommen 6.000 km "vom Dach"), da das Auto tagsüber viel zuhause steht, und wenn wir dann doch bei leerem Akku bald los müssen, hängen wir ihn kurz an 11 kW (CEE 400V/16A). Typischer Ladestand des Akkus ist immer im Bereich 30% bis 80%. Nur sehr selten geht es Richtung 0 oder Richtung 100%.
Die Entscheidung für ein mobiles Ladesystem mit den verschiedenen Adaptern fiel 2020 deshalb, weil der Wagen damals an verschiedenen Stellplätzen - alle mit irgendeiner Steckdose - geladen werden sollten und wir natürlich nicht überall eine Wallbox installieren lassen wollten. Heute wird er aber eigentlich nur noch zuhause geladen.
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Wir fahren seit 5 Jahren "ums Haus" einen ZOE, Fahrleistung ca. 15.000 km pro Jahr. Dabei kommt der Strom für etwa 6000 km pro Jahr vom eigenen Hausdach, der Rest "aus der Steckdose".
Für lange Strecken - die wir allerdings immer seltener fahren - und sommerliche Ausflüge stehen ein Trafic von 2016 (Diesel) und ein Golf VI Cabrio von 2015 (ebenfalls Diesel, mit VW-"Bescheisser"-Skandalmotor, Saisonzulassung 04 bis 10 - übrigens ein richtig gutes und sparsames Auto!) zur Verfügung. Beide zusammen haben dieses Jahr keine 3000 km Strecke gemacht.
Den Renault 4 gönnen wir uns, weil der ZOE dermassen klasse ist, dass wir ihn "einfach so" durch etwas noch Schöneres und Besseres ersetzen. Klingt erstmal widersprüchlich, ist aber doch logisch - auch wenn der ZOE bei uns sicher noch viele Jahre gut seinen Dienst verrichtet hätte.
Die Entscheidung fiel aber auch insofern leicht, als der ZOE einfach innerhalb der Familie weitergereicht. Die freuen sich auf den ZOE vermutlich fast noch mehr, als wir uns auf den neuen Renault 4.
Die beiden Langstreckenautos bleiben auch erstmal. Der Trafic muss ab und an auch schwere/voluminöse Last transportieren und/oder einen schweren Anhänger ziehen. Im Lauf der nächsten Jahre können und werden wir da aber in jedem Fall reduzieren, auf Dauer reicht dann in unserer Lebenssituation bzw. -phase für den Alltag sicherlich ein vernünftiges E-Auto.
Ich kann übrigens die teils sehr aggressive E-Auto-Ablehnung mancher Leute - auch von guten Freunden - nicht nachvollziehen. Gerade die lautesten Schreihälse haben NOCH NIE ein E-Auto ausprobiert, wissen aber genau, dass das absoluter Mist ist und nur grosse Verbrenner für "richtige Männer" geeignet sind. Ich warte auf den Tag, dass sich einer beim Thema E-Auto so sehr aufregt, dass er mit Herzklabaster aus den Schuhen kippt. Vielleicht kann ich ihn ja dann mit einem Defi an V2L wieder reanimieren - auch 'ne interessante Anwendung!