Beiträge von derausserirdische

    TERWI
    Durch all deine Kommentare nehme ich inzwischen einmal an, daß Du noch nicht viele Fahrzeuge auch verschiedener Hersteller gefahren hast.
    Leider ist auch das automatische Rückstellen diverser Anzeigen inzwischen Usus geworden. Und es ist oft ein Ärgernis, wo der Hersteller eingreift und es besser sein lassen sollte. Aber leider wird der Kunde immer mehr fremd bestimmt obwohl er bezahlt. Und es wird noch schlimmer werden bzw. ist es bereits. Bald kauft man ein Auto und muss für Funktionen ein Zeit limitiertes Abo kaufen, obwohl man für die Funktion in Hardware bereits bezahlt hat.


    TERWI
    Leider habe ich noch keinen R4. Das Bild ist aus dem Konfigurator. Ich warte noch bis der R4 Plein Sud kommt und es absehbar ist wann ich meinen letzten Firmenwagen los werde. Dann wird rechtzeitig zum Wechsel bestellt. Wir sind bereits zweimal Probe gefahren und haben alle Farben am Objekt angeschaut bei verschiedenen Händlern um die Farben live beurteilen zu können und was am besten gefällt. Denn auf Bildern, Fotos oder im Konfigurator ist das so eine Sache mit der Farbe wie Du weißt.

    Aber ich habe bereits hier im Forum einige Fotos eingestellt von allen Farben aus meiner anfänglichen Recherche zum R4 eTech. Leider waren die Fotos vom R4 Terracotta von einem, der noch auf dem LKW stand und es war leider bewölkt an dem Tag. Bei einem anderen Händler waren aber lackierte Demos u.a. vom Karmesin Rot und dem Terracotta Braun, die man mit in die Sonne nehmen konnte. Daher weiß ich wie der Metallic Effekt ist der beiden Farben rot und braun und der ist sehr auffällig. Bei BMW heißt dieser Effekt gar nicht Metallic, sondern Brillant Effekt und ist nochmals extra teurer. Renault äussert sich ja nicht mal genau zur Ausführung des Lackes beim R4 zumindest nicht im Konfigurator.

    Aber es gibt hier einen Forianer mit einem Terracotta Brauen R4. Leider hat er Fotos im dunklen Carport gemacht und vielleicht kann er ein Foto in der Sonne einmal machen und hier einstellen? Ich hoffe sehr das Terracotta gibt es auch später beim Plein Sud. Meine Frau fährt auf die Farbe ab.

    Metallic Farben sind bei der R4 Auswahl: Braun, Rot und Schwarz. Beim Schwarz muss man aber zweimal hinschauen um den Metallic Effekt zu sehen - selbst in der Sonne. Ich bin viele schwarze Fahrzeuge gefahren mit Schwarz metallic und uni. Metallic bei Schwarz ist generell so eine Sache sage ich mal unabhängig davon ob Schwarz am R4 gefällt oder nicht. Alle anderen R4 Farben sind Unilacke auch wenn hier einige davon berichten, daß auch das Mintgrün Metallic ist. Ich zumindest konnte das nicht sehen beim Haut de France grün. Ist für mich auch ein Unilack.

    Aber ich habe den R5 mit diesem auffälligen Gelb schon in der Sonne gesehen. Das ist schon fast ein Effektlack. Noch nie hatte ein "normaler Metalliclack" mehr in der Sonne ja schon fast geglitzert. Sowas muss man wirklich wollen, denn es sind schon fast zu viel "Metallic Flakes" in diesem Lack. Passt aber wie die Faust auf´s Auge zum R5. Leider ist das Ladekonzept beim R5, der mir vielleicht sogar einen kitze kleinen Ticken besser gefällt als der R4, nicht so wie ich es brauche. Der R4 ist hier als Kleinwagen vorbildlich und ist immer noch super schick.

    TERWI
    Richtig, die Ausstattungspolitik ist nicht wirklich logisch und auch nicht wirklich flexibel. Aber das machen nahezu alle Hersteller so und soll eben die Marge der Hersteller optimieren. Mit einer "nackten Muddi" wird heute nur wenig Deckungsbeitrag erwirtschaftet. Die Evolution Variante bringt Renault sicher den kleinsten Deckungsbeitrag und muss eigentlich im Verkauf vermieden werden.

    Aber man braucht so eine Variante, damit in der Werbung vollmundig verkündet werden kann ist "ab XX.999€ erhältlich". Das soll dann günstig klingen oder wie beim R4 unter einer psychologischen Marke liegen. Beim R4 sind es die 30k€, beim neueren Twingo die noch wichtigere 20k€ Marke. Für den Kunden ist das meistens blöde, da gebe ich Dir recht, denn nur sehr wenige Modelle gehen zum Einstiegspreis oder in der kleinsten Variante über die Theke. Das zeigt sich auch hier wieder, wenn Du in die Bestelliste schaust. Der Evolution hat den geringsten Marktanteil.

    Insbesondere der Punkt, daß Metallic nicht das Argument bei Renault ist für den Farbaufpreis, ist besonders bemerkenswert. Hatte ich früher hier schon diskutiert. Bei anderen Herstellern wird genau dieser Punkt für den Farbaufpreis geradezu gebetsmühlenartig beschworen um die Kohle dafür abzugreifen. Aber Renault beweißt hier einmal, daß praktisch 95% der Aufpreispolitik bei Farben reines Marketing ist. Das werden nun viele bezweifeln, weil es die Industrie über Jahrzehnte hervorragend verstanden hat das Metallic Aufpreis Argument quasi als Gesetz im Markt zu installieren.

    Die Flakes, die man einem Lack beimischt, damit es "metallic" wird kosten fast nichts im Einkauf. Und das weitere Argument, daß Metalliclacke nicht so anfällig sind für Mikrokratzer sind ist auch ein Märchen des guten Marketings. Auf all den serienmäßigen Lacken (ausser matten Lacken) der Hersteller ist zum Schluß derselbe Klarlack drauf. Warum sollte also ein Metalliclack weniger anfällig für solche Mikrokratzer sein? Da das aber Jahrzehnte so kolportiert wird und sich im Kopf der Kunden fest manifestiert hat wird es quasi bereits wie ein Gesetz auch so akzeptiert. Ein Aufpreis von 750€ oder meistens 1000€ und mehr je nach Modell für sogenannte Metalliclacke ist zu 99,x% reiner Deckungsbeitrag. Was meinst Du warum meistens (nicht beim R4) nur die unattracktivste Farbe ohne Aufpreis angeboten wird. Das nur mal nebenbei.

    Alle restlichen Kombinationen, die Du aufzählst sind so gemacht, daß der Kunde eben mehr ausgibt als er eigentlich will. Nicht um kundenfreundlich zu sein, das verstehst Du vielleicht noch falsch. Natürlich gäbe es sinnvolle Kombis, die auch technisch nicht von einander abhängen und die sinnvoll wären. Aber das würde den zu erzielenden Erlös der Hersteller senken - das will man keinesfalls. Außerdem wollen die Hersteller seit einigen Jahren bereits die Modell Variationen stark eindämmen, was auch eine reine Sparmassnahme ist. Das alles ist heutzutage so ...

    TERWI
    Die Farbe ist wirklich reine Geschmackssache. Aber ich gebe Dir Recht dieses Knallgelb vom R5 wäre auch schon eine schöne Option für den R4. Gibt´s aber aktuell nicht von Renault für den R4.

    Bin schon eine Weile herumgefahren um alle Farben, die es gibt am R4 anzuschauen. Die für meinen Geschmack beiden besten Farben sind das Karmesinrot und das Terracottabraun, wobei das Rot nicht so sehr knallig ist, aber einen wirklich bemerkenswerten Metallic Effekt hat in der Sonne. Auf mein Auge wirkt diese Farbe weniger knallig eher ein wenig Understatement und ein klein bissel edel. Der R4 sieht in Rot wirklich klasse aus.

    Das Terracottabraun hat in der Sonne denselben kräftigen Metallic Effekt wie das Rot und wirkt am R4 deutlich knalliger als Rot in der Sonne. Es ist vielleicht die auffälligste Farbe am R4, die es bei Renault aktuell dafür gibt.

    Im Gegensatz zu vielen hier gefällt mir die 2-farb Kombi mit dem schwarzen Dach sehr gut. Allerdings nicht in Verbindung mit der schwarzen Haube. Mit schwarzer Haube wirkt das Fahrzeug dann wie hauptsächlich Schwarz. Zwar fahre ich lange schwarze Fahrzeuge gefahren, aber am R4 sieht es langweilig aus, aber auch das ist natürlich Geschmackssache.

    Mein Favorit ist inzwischen das Braun, weil mir ausnahmsweise einmal dieser Metalliceffekt gefällt in Verbindung mit der Farbe und zumindest für mich wirkt der Farbton knallig genug auch wenn ich mir lieber das R5 Gelb noch zur Auswahl wünschen würde.

    Wenn Du mit dem Braun nicht zurecht kommst hilft nur umlackieren oder folieren. Mich wundert warum Renault in Deutschland von dem schönen Rot zum Braun gewechselt ist als nicht Aufpreis pflichtige Farbe. Zumindest beim Iconic und Techno.

    Kann mich der Meinung vom @ausserirdischen nur anschließen. V2G passt überhaupt nicht in mein Beuteschema. V2H schon. Sehe das eher als Speichererweiterung für eine vorhandene PV-Anlage.

    Genau so ist es im Grunde technisch ja auch. Das Blöde ist, daß die Rechenmodelle (z.B. auf der Seite der HTW Berlin, die auch die Speicherinspektion jedes Frühjahr rausbringt) zeigen, daß ab einer gewissen Speicherkapazität eine weitere Erhöhung der Systemkapazität in der PV-Anlage nur noch ienige Prozent erbringen. Aber es kommt halt auf den Use Case an, ob sich das lohnt oder nicht.

    Zwar habe ich noch keinen R4 eTech und werde das Problem auch nie haben, da ich den Plein Sud ins Auge gefasst habe. Aber was haltet ihr davon mit 2-3 Tropfen Sekundenkleber die Abdeckung unauffällig zu sichern als das natürlich vorhandene Recht der ordentlichen Befestigung des Herstellers in langer vielleicht sogar nerviger Diskussion beim Händler durchzusetzen.

    Klausi
    So ganz verstehe ich deine Strategie auch beim zweiten Lesen nicht. Und warum der BEV Kauf von V2G abhängig sein soll ist mir ein komplettes Rätsel. Und um deiner letzten Frage wegen Erfahrungen zu V2G gibt würde ich großzügig antworten NEIN zumindest für Deutschland. In Frankreich könnte es anders aussehen. Aber die haben dann sehr wahrscheinlich andere Modelle.

    Ein "Modell" zu wählen würde ich nicht in Erwägung ziehen zumindest nicht in Verbindung mit einer proprietären Lösung zu V2G bzw. V2H. Damit bist Du auf die Schnittstellen des jetzt gewählten Herstellers fest genagelt. Wie wir es hier sehen, dann bist Du bereit gemolken zu werden. Und beim übernächsten Kauf fängst von vorne an. Für mich keine gute Idee sich jetzt bereits in Abhängigkeiten zu begeben.

    Aus meiner Sicht muss es anders laufen, da auch schon viele ein BEV, PV und Hausakku haben und oft unklar ist von welchem Hersteller der nächste Wagen sein soll. Es ist ja noch nicht mal klar wie die Energie aus dem Auto Akku ins Haus kommt und ob mit AC oder DC ... wo genau sitzt der Wandler ... wie ist das mit dem Haus / PV gekoppelt ... alles offen derzeit. Was für Einrichtungen werden noch im Stromkasten benötigt, usw. Alles Fragen, die derzeit nur proprietär hierzulande beantwortet werden und das von nur wenigen Herstellern aktuell. Und wenn das quasi wieder ein kommendes Abo-Abzocker Modell wird wie der Lademarkt, dann muss man sich das erst recht noch durch den Kopf gehen lassen.

    Nein, es muss anders laufen., damit das für Privatnutzer überhaupt interessant wird Es muss einen offenen V2H / V2G Standard geben, den man zu Haus installiert. Und zwar völlig unabhängig davon welches BEV und welche PV man hat oder wählt. Dann muss es seitens der EVU´s Verträge für V2G geben (für V2H braucht man keinen Vertrag), die transparent sind und die eine Einspeisevergütung bringen, die so hoch ist, daß die zusätzliche Degradation des Auto Akku abgedeckt ist und einen Gewinn für den Akku Investor erbringen. Selbst nur Geld drehen würde ich nicht machen. Ich habe einen Aufwand damit, investiere und will dafür entlohnt werden.

    Und nur ich als BEV Nutzer darf und kann bestimmen wann ich einspeise via V2G oder meinen BEV Akku zur Netznutzung zur Verfügung stelle. Kommt das nicht so brauche ich überhaupt nicht mehr über V2G nachdenken.

    Wie ich oben schon beschrieb ist V2H dagegen ein komplett anderer Ansatzpunkt. Hier bestimme ich wann ich welche Energie ins Haus verschiebe vom BEV. Und das wird natürlich so gemacht, daß die Autarkie erhöht wird, denn das bringt mir den höchsten Gewinn sprich Netzenergie Ersparnis. Und da V2H auch nur eine verhältnismäßig geringe Nutzzeit haben würde, wird es den BEV Akku auch nur mehr oder weniger belasten. Aber diese Nutzung würde mir zu 100% zu Gute kommen.

    Selbst V2H muss noch genau unter die Lupe genommen werden wie groß der Nutzen überhaupt sein kann im speziellen Use Case. Aber es könnte Use Cases geben, die V2H klar sinnvoll machen. Aber den Energieanbietern noch mehr mit V2G die Taschen füllen, die es hervorragend geschafft haben den öffentlichen Lademarkt möglichst undurchsichtig zu gestalten und um Energie meist doppelt so teuer verkaufen zu können beim externen Laden als zu Haus, da würde ich ohne genaue Kostenrechnung nicht mitmachen wollen.

    Geschweige denn das sensibelste Teil im BEV - den Akku - einer freien Nutzung zur Verfügung zu stellen am besten aus Sicht der EVU´s noch ohne eigene Kontrolle ... aber investieren soll ich als Privatmann. Sorry, aber da stimmt noch ganz gewaltig etwas nicht.

    Es ist / wird eine Gradwanderung mit V2G und auch mit V2H. Und man wird genauestens über das Energiemanagement nachdenken müssen damit auch V2H ein Gewinn wird. Um mal einen sehr wahrscheinlichen Use Case zu nennen für V2H ... es wird für jene PV Nutzer etwas bringen, die bis heute keinen häuslichen Akku haben.

    Für jene, die sich mit (Energie) Autarkie noch nicht auseinander gesetzt haben ein kleine, sehr grobe Rechnung, die natürlich stark den persönlichen Gegebenheiten unterworfen ist. Die aber in typischen EFH Haushalten mehr oder weniger zutrifft.

    Mit einer PV-Anlage von 8 - 15kWp auf dem Dach hat man ohne Akku im Normalfall eine Autarkie von um die 40% (ohne Ausnahmen hier aufzuführen)
    Mit einem Akku von ca. 10-20kWh hat man in der obigen Beispielanlage eine Autarkie von um die 80%.
    Mit V2H könnte man vielleicht auf 90%+ kommen.

    Letzterer Punkt ist eine grobe Annahme, die beiden ersten Punkte beobachte ich bei einigen Anlagen von Bekannten einschließlich meiner Anlage. So kann man erst mal unter groben empirischen Daten nachrechnen welchen Invest man machen könnte um einen V2H Standard im Haus zu implementieren, damit in sinnvoller Zeit ein Breakeven entsteht. Vielleicht wird jetzt klarer warum ich oben auf den Hausverbrauch als eine der relevanten Größen verwiesen habe. Denn der Breakeven wird sehr stark vom persönlichen Verbrauch abhängig sein. Geschweige denn von den ganzen Annahmen, die ich gemacht habe.

    Andere Motive sowas zu installieren wären dann noch Liebhaberei oder weil man die ach so armen Energieanbieter, die in Deutschland mit die höchsten Energiepreise installiert haben, unterstützen will.

    Meine 2 Cents ...

    k_b
    Meine Güte das ist alles wirklich Pech muss ich sagen. Und wie mein Vorredner sagte ist ja Licht am Horizont, da man nun die Ursache erkannt hat.

    Zwar kann ich Dir deinen Ärger nicht nehmen, aber ich hatte so ein ähnliches Problem einmal bei einem BMW 5er. Gibt es also auch bei anderen Herstellern. Fast das ganze Dashboard leuchtete inklusive der meisten Warnlampen. Die gute Nachricht ist, daß in solchen Fällen meistens nur ein einziger Fehler viele Folgefehler / -meldungen nach sich zieht. Damals war ein ABS Sensorkabel falsch verlegt worden nach Wechsel des Sensors, es war nicht mal der Sensor selbst.

    Also ruhig Blut das wird schon ... ich drück´ Dir die Daumen.

    Richtig, es besteht ein technischer Zusammenhang. Aber es muss klar sein, daß V2H und V2G zwei völlig verschiedene paar Schuhe sind, um das einmal heraus zu stellen. Wer eine PV-Anlage betreibt denkt vielleicht über Autarkie nach. Da mehr oder weniger alles aber mindestens vieles auf eine elektrische Energiebasis gestellt wird heutzutage, ist die Autarkie eine sehr interessante Messgröße für den Ertrag / Nutzen der PV. Diese wird immer interessanter je höher der eigene Verbrauch ist. Und der steigt rasant ... Wärmepumpe, Klimaanlage, BEV, WRG, etc. ... um nur einige Beispiele zu nennen.

    Und genau die Autarkie könnte man mit V2H erhöhen und das kann gute Kohle einsparen ohne den Autoakku zu sehr zu belasten (mal abgesehen von Konstrukten wie Notstrom, etc.). Sollte es so sein, daß hauptsächlich die EVU´s mit V2G Geld verdienen tendiert mein Wille V2G haben zu wollen gen NULL. Denn es hätte ja für den privaten Nutzer nur Nachteile wie ich oben bereits angedeutet habe.

    Zwar wäre es aus Sicht der Netzstabilisierung, der besseren Nutzung von PV, etc. sinnhaft, aber wenn ich als BEV Nutzer dadurch nur Nachteile habe, dann braucht man darüber nicht weiter nachdenken. Bei V2G muss der "Investor des Akkus" einen echten Vorteil haben ehe man seinen Akku von jemanden anders nutzen lässt und nicht mal weiß wie und wann der genutzt wird ... und vor allem wie oft.

    Also bis das nicht geklärt ist, kann man das Thema V2G für mich zumindest erden.