Beiträge von derausserirdische

    Da unser BMW i3 letzte Woche leider zum Totalschaden gefahren wurde

    Ist ein bissel Off Topic, aber mich würde der BMW i3 interessieren und warum Du den mit dem R4 vergleichst. Einen i3 kenne ich gar nicht im ansonsten wohl bekannten BMW Lineup und kann den auch nicht auf der BMW Webseite sehen. Unterhalb des "i4" gibt es nur die Mini Modelle als BEV. Und da Du mehrfach und standhaft euren i3 erwähnst würde mich das Fahrzeug sehr interessieren um selbst mit dem R4 zu vergleichen als Alternative. Kann man irgendwo Bilder von dem "BMW i3" einsehen?

    Es gibt einen 3er Hybrid und 3er Verbrenner, die heißen aber nicht i3. Der iX3 ist noch nicht auf den Strassen und weitere BEV´s unterhalb der i4 Klasse hat BMW noch nicht im Angebot. Was ist das denn für ein spannendes Fahrzeug gewesen?

    Garantie, Funktionsfähigkeit, Scharniere der Motorhaube etc?

    Ein solcher Frunk gilt im rechtlichen Sinn als Gepäck und dürfte deshalb weder die Garantie tangieren noch ist eine ABE oder sonst etwas erforderlich.

    Goody Danke für den Hinweis. Ist eine echte Alternative zum Frunk.at und durchaus überlegenswert. Leider sehe ich auf der Webseite nicht ob sie auch Fahrzeug spezifische Dämpfer für die Haube dazu anbieten. Frunk.at hat diese ja angekündigt.

    Meine Renaultwerkstatt brauchte 10 Tage, um mir einen neuen (so seltenen) Reifen zu besorgen und 217€ fand ich auch nicht sehr preiswert.

    217€ ist schon eine Ansage. Im Web geht´s so etwa ab 120€ los ab Lager. In der Tat ist 195/60R18 sicher keine Größe, die häufig vorkommt, aber es ist auch kein Alleinstellungsmerkmal des R4. Immerhin ist der Vector4 Gen3 ein echter Langläufer, wenn er denn keinen anderen Schaden hat.

    Ich habe mit keinem Kommentar versucht jemanden zu missionieren ... auch dagegen verwehre ich mich. In diesem Thread habe ich auf eine technische Option hingewiesen, die rechtlich legalisiert werden soll / könnte.


    Beobachte selbst einmal wieviel Menschen im Baumarkt billigste Materialien kaufen, damit etwas bauen um festzustellen, daß es in zwei Jahren kaputt ist und dann muss es neu erstellt werden. Statt etwas mehr auszugeben - nicht so viel wie zweimal bauen - und dann 10 Jahre Ruhe zu haben. Solches Verhalten kannst Du in jedem Lebensbereich unserer Gesellschaft inzwischen feststellen. Du brauchst nur mit offenen Augen durch die Welt zu gehen. Eine solche Feststellung hat nichts mit missionieren zu tun. Egal muss auch Menschen geben, die immer wieder von vorn anfangen statt auf Bestehendes weiter aufzubauen. Die Industrie steht auf solche Kunden ...
    Ende Offtopic.

    Mein Kommentar zielt nicht auf Nicht Technik affine Zeitgenossen ab, die "geiz ist geil Einstellung" ist so eingebrannte und gängige Einstellung in unserer Gesellschaft und betrifft viele Zeitgenossen unabhängig von deren Intelligenz.


    Ich bin über 30 Jahre im Vertrieb und wenn ich einem Einkäufer (wohl gemerkt Einkaufsprofi) erkläre, daß wenn er zwei günstige Teile kauft teurer kommt als ein Teureres, welches beide Teile ersetzt aber günstiger als die beiden Einzelteile ist, und dann zu hören bekomme "aber die beiden anderen Teile sind doch günstiger" ... dann weißt Du wo wir in der Gesellschaft angekommen sind. Im Kollegenkreis lachen wir dann immer über solche Zeitgenossen nicht bewertend ob die dumm sind oder nicht. Es ist einfach eine Feststellung eine solche Denke zu erleben. Noch verrückter ist, daß dieser Vorgang nicht mal ein Einzelfall ist / war. Und privat ist es tatsächlich genauso ... die Menschen egal ob Technik affin oder nicht denken nicht mehr vorausschauend, in Systemen oder grundsätzlich einmal logisch nach und das hat absolut gar nichts mit dumm oder nicht dumm zu tun. Das ist deine Interpretation meines Kommentars und hat eher etwas mit gesundem Menschenverstand zu tun.


    Und da ich immer mal wieder sowas erlebe, verwehre ich mich gegen deinen Kommentar vehement zumal ich dumm oder nicht dumm gar nicht angesprochen habe. Das hast Du wie gesagt interpretiert, weil Du Dir vielleicht gar nicht mehr vorstellen kannst, daß es Menschen gibt, die tatsächlich so etwas nicht mehr bewerten können oder vielleicht sogar wollen. Und kompetente Beratung zu finden, für jene, die nicht Technik affin sind zu finden ist schwierig oder vielleicht noch nicht in ChatGPT zu finden.

    Glaub´ mir vorausschauendes Denken mit zugehöriger Planung und den dazu gehörigen Entscheidungen ist nicht jedermanns Sache und das betrifft nicht nur in Ausnahmefälle. Aber zurück zum Thema.

    Als ich mich im Sommer wegen der Wallbox beraten ließ, ging das Thema auch in diese Richtung. Insofern war es sinnvoll, im Zusammenhang mit der Installation auch gleich Optionen zu berücksichtigen, deren Einführung zum damaligen Zeitpunkt noch in den Sternen stand.

    Das sieht man wieder, wie sinnvoll es such bei diesen Dingen ist, vorausschauend zu planen und auch etwas zu investieren, dessen Nutzen man noch nicht unmittelbar abschätzen kann.

    Da sagst Du was. Ich war schon immer ein Freund von Schnittstellen legen für Künftiges. Der Otto Normalbürger denkt bestenfalls zur Nasenspitze. Alles muss dem Gesetz gehorchen "bin ich billich dran gekommen" und zwar egal welche Kosten später entstehen. Alles andere ist ein Invest von dem man jetzt nichts hat. Es ist auch unvorstellbar für viele, daß die Entwicklung weiter geht.

    bulli59
    Schon oben hatte ich ja leichte Bedenken wegen der V2G / V2H Freigabe ab 2026 in Deutschland mitschwingen lassen, weil mich der Artikel überraschte. Unsere Regierung ist ja ansonsten super langsam und quatscht meistens nur statt etwas in die Tat umzusetzen. Wenn das wahr ist, ist es zumindest für eine deutsche Regierung recht flott. Denn man diskutiert über solche Optionen ja erst seit wenigen Jahren. Das es so sein könnte, dafür spricht, daß sich die deutschen Autohersteller jetzt damit aufstellen und auch ein Politiker eventuell im Ansatz verstehen könnte, daß so eine Freigabe den BEV Markt befeuern kann. Zumindest ein nennenswerter Mosaikbaustein ist.


    Wenn Renault und andere weltweite Hersteller das Thema forcieren, können die deutschen Hersteller nicht die Hände in den Schoß legen, denn sie würden dann mindestens auf dem deutschen Markt durch die Hintertür wieder einen Wettbewerbsnachteil einfangen. Das sowas kommt ist klar und es wäre um so besser wenn das tatsächlich schon ab nächstes Jahr wäre.

    Und ja, daß mit V2G hatte ich ja auch schon eingangs als diskutierenswert erachtet. Mindestens muss man sich genau überlegen, ob man sein Fahrzeug z.B. für ein virtuelles Kraftwerk hergeben will. Wenn man keine Kohle bekommt, die sich auch noch rechnen muss, wird das wohl kein Mensch machen wollen, denn das belastet den BEV Akku auch. Hier kommt es darauf an wie hoch die ins Netz eingespeiste kWh vom BEV vergütet wird und ob sich das mit einem dann schnelleren Akku Wechsel noch rechnet.

    Werden das auch die lächerlichen 7-8 Cents, die es aktuell für PV-Energie gibt, braucht man mit V2G vermutlich gar nicht anfangen. Ein grundsätzlicher Akkuwechsel / -wartung, der durch V2G früher käme, wenn er denn ganz oder fast vergütet würde über die Einspeisung, macht ja nicht nur für V2G Sinn. Denn dadurch hätte man auch nach vielleicht 8-10 Jahren wieder einen degradationsfreien Akku im geliebten BEV. Da kann man ganze Abende über Pro und Con zu V2G diskutieren.

    Aber bei V2H gibt es kein Halten mehr, wenn das erlaubt ist. Ist sowieso die Frage warum man sich das genehmigen lassen muss, da sich diese Technik ja ganz lokal im eigenen Haushalt nur abspielt und mit dem Netz eigentlich nichts zu tun hat.