Da stellt sich für die Schweizer ja dann die Frage ob bei ihren Verträgen auch der eCall aufgeführt ist wenn die Funktion da gar nicht verfügbar ist.
Beiträge von Khaosprince
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Ich bin kein Jurist, würde aber mal vermuten daß wird dann, wenn's doof läuft, auf eine Klage wegen Nichterfüllung raus laufen wenn das System abgeschaltet wurde. Und da ist dann die Frage wie hoch der Streitwert ist.
Würde mich wundern wenn der Service intern mit ein paar Euro pro Jahr berechnet wird...
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Sorry, ich habe von der Materie keine Ahnung, aber das ganze Google-Zeug kommt doch auch irgendwie ins Auto, d.h. die Kiste hängt irgendwie "im Netz". Geht der eCall nicht genauso übers "Netz"?
Ist ein anderes System, das Notrufsystem muss im Worstcase in der Lage sein Autark, ohne aktive Stromversorgung, den Notruf absetzen können. Entsprechend braucht es einen Akku der ein eigenes Sendemodul betreibt.
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Achtung, Off topic Rant:
Ja. Ist sie. Ansonsten wären Dinge wie der ganze AI-Bubble Corpo Bullshit kaum möglich und die Leute, die schon genug für Generationen haben, würden nicht trotzdem immer mehr haben wollen.
Es ist für mich tatsächlich ein sehr großes Wunder dass der R5 Turbo 3e an den Spitzen Bleistiften vorbei gekommen ist und es in eine Kleinserie schafft.
In der Automobilindustrie wird es immer schlimmer. Entwicklungsdienstleister sind gezwungen ihr Geschäft zum großen Teil ins billige Ausland zu verlegen, weil heute vom OEM nicht mal mehr die Hälfte der Stundensätze von vor fünf Jahren bezahlen wollen und explizit darauf dringen im Ausland zu entwickeln. Ein nicht kleiner Teil der Entwicklung unseres Autos in Nordafrika gelaufen sein
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Das ist aber die einzige Seite die Medaille die in der Shareholder-Ergebnis getriebenen (Auto) Industrie zählt. So lange man die Zulassungsvorschriften erfüllt wird es so verkauft.
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Das Ganze ist dann tatsächlich wenig vorausschauend konzipiert von Renault.
Hat jemand diesbezügliche Infos von anderen Herstellern?
Ich denke das ist schon vorraus schauend, aber aus Produktionssicht. Bei so einer Umstellung kannst du es als Hersteller eh nicht jedem Recht machen. Irgendwer wird immer die letzten Autos mit dem alten System bekommen.
Ich würde vermuten dass bei allen Baureihen mehr oder weniger das gleiche Teil eingebaut wird. Also wird man zusehen auch überall gleichzeitig mit dem neuen Teil einzusetzen und nicht Kleckerweise Baureihe für Baureihe nach und nach. Wenn das neue Teil dann wo möglich noch mehr kostet als das Alte so spät wie möglich. Das macht man meistens im Sommer zum Modelljahreswechsel, weil es da am einfachsten zu steuern ist.
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Das BMW/EON Ding ist ja noch nicht mal richtiges V2G. Da gab es neulich einen Geladen-Podcast mit Interview der EON Ansprechpartnerin dazu.
Externer Inhalt youtu.beInhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.Richtiges V2G sollte ja vor allem dazu dienen die Akkus netzdienlich zu nutzen. In dem Modell von EON werden sie aber nur Portemonnaie-Dienlich genutzt. Also vor allem dem Portemonnaie von EON dienlich.
Sie nutzen den Inhalt der angeschlossenen Akkus um damit an den Strombörsen zu handeln und geben dem Eigentümer dafür eine Pauschale für die Zeit die das Auto angeschlossen ist. Die natürlich aufs Jahr gedeckelt ist. Der Handel kann zwar zufällig netzdienlich sein, da liegt aber kein Fokus drauf.
Und der Kunde muss natürlich die BMW Wallbox kaufen und einen bestimmten EON Stromtarif abschließen um das nutzen zu können.
Für mich riecht das danach dass der Kunde da nur ein paar Brotkrumen bekommt während der Umsatz woanders gemacht wird.
Zum Ford Modell hab ich noch nichts gelesen.
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Derzeit ist e Call TÜV relevant, wenn z.B. die Batterie leer ist gibt es keine Plakette.
Da muss dann eine Sonderregelung her, weil sonst alle ab 2018 zugelassenen Fahrzeuge keinen TÜV mehr bekommen würden.
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Und Experimente mit der elektrischen Handbremse während der Fahrt lasse ich vorsichtshalber.
Die hab ich ja schon gemacht (von 30 und von 50km/h). Solange es nicht glatt ist kann man das auch machen, da blockiert auch bei nasser Straße nichts.
Man sollte aber sicher sein das keiner hinter einem ist. Bremst etwas kräftiger als man es als hinterher Fahrender erwarten würde und ist nur digital dosierbar.
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Bisher hatte ich noch keinen Booster, Jumpstarter wie auch immer man es nennt in der Hand der nicht in der Lage war ein E-Auto zu starten.
Wenn nur das Auto vom Nachbarn zur Verfügung steht, was spricht aus elektrischer Sicht dagegen dessen Batterie im eingebauten Zustand zu verwenden? Oder würdet ihr echt das Werkzeug raus holen, die Batterie ausbauen, euer Auto damit starten und dann wieder einbauen.
