Sind nicht nur Autos. Handys verhalten sich nicht viel anders. Wenn die zu kalt werden geht da auch praktisch nix mehr. Kenne ich gut vom Radfahren.
Kann mich gut dran erinnern als der Ioniq 5 mit groß angepriesener 800V Technik neu war und die Leute festgestellt haben, dass im Winter, beim Akku mit knapp 80kWh, kaum 20kW Ladeleistung drin waren. Ging dann als "Coldgate" durch Social Media und führte dazu dass Hyundai irgendwann den Button zum Vorkonditionieren ohne Navigation eingepflegt hat.
VW hat es anfangs anders rum gemacht, die haben immer den Akku geheizt, auch wenn man gar nicht laden wollte, weshalb dann der Winterverbrauch exorbitant war. Kam auch nicht gut an.
Frage an die Neueinsteiger, hat das ein Händler beim Beratungsgespräch mal erwähnt wie sich die Akkus im Winter verhalten können?
Meiner kam heute aus der 10° Garage, hab beim Lidl erstmal nur 11kW AC bekommen. Vorm Einladen noch auf DC 50kW gewechselt. Da hab ich erstmal nur 22kW bekommen, ging dann aber halbwegs zügig auf 46kW hoch.
Unsere kleinen Akkus mit erheblich weniger Einzelzellen als z.B. in einem 80kWh Akku dürften da auch noch empfindlicher sein. Wenn jede Zelle gerade nur ein paar Milliampere Ladestrom aufnehmen kann ist das bei einem großen Akku mit knapp doppelt so viel Zellen halt auch noch doppelt so viel Leistung.