Renault R4 E-Tech Konfigurator - Preis - Konfiguration Ausstattung - Erfahrungen und Probleme

  • Frag Renault.

    Lt deren Wartungsvorschriften ist die 12V Batterie nach - ich meine - 5 Jahren zu tauschen und dies darf lt. Renault nur in einer Fachwerkstatt gemacht werden.

    Viele dieser Vorschriften dienen meiner Meinung nach nur dazu Pfründe zu sichern und aus irgendwelchen Gewährleistungsansprüchen raus zu sein.

    Genauso verhält es sich mit dem zwangsweisen Bremsflüssigkeitswechsel alle 3 Jahre ohne den Wassergehalt der Flüssigkeit überhaupt zu messen. Sehr nachhaltig =O

    Weiteres Beispiel Radmuttern nach 50km nachziehen - damit erlischt jeder Anspruch falls sich dann doch mal etwas löst.

  • Ich musste jetzt tatsächlich mal googeln, was du mit Supercap-Jumpstarter meinst. :) Den Begriff hatte ich noch nicht gehört.

    Ein solches Starthilfegerät habe ich mir gekauft, als ich Probleme mit einer Fahrzeugbatterie bei meinem Quad hatte.

    Verwendet man es, ist das natürlich auch Starthilfe. Ich habe aber keine Idee, warum man es nicht nutzen sollte.

    Es ist eben keine Starthilfe von einem anderen Auto.

  • Weiteres Beispiel Radmuttern nach 50km nachziehen - damit erlischt jeder Anspruch falls sich dann doch mal etwas löst.

    Jein: Eine Felge kann sich auf den ersten Kilometern nach der Montage noch etwas "setzen" - auch, wenn mit dem vorgeschriebenen Drehmoment angezogen wurde. Daher sehr ratsam, die Radschrauben nach einer gewissen Fahrstrecke nochmal zu kontrollieren.


    Zum Thema 12V-Batterie: Hier geht es nicht mehr nur um ein bisschen Licht am Auto, sondern heute sind jede Menge sicherheitsrelevante Systeme vom 12V-Bordnetz abhängig (Servolenkung, Bremskraftverstärker, ESP, ABS, Fahrassistenzsysteme), daher sind die Hersteller zum vorbeugenden Austausch übergegangen - auch, weil die 12V-Batterie nun mal auch heute noch die ungeschlagene Nummer Eins bei den Pannen-Ursachen ist.

    Viele Grüße aus Nordhessen... ☆ ZOE Intens R135 Z.E.50 (07/20)

    Bernhard

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  • Jein: Eine Felge kann sich auf den ersten Kilometern nach der Montage noch etwas "setzen" - auch, wenn mit dem vorgeschriebenen Drehmoment angezogen wurde. Daher sehr ratsam, die Radschrauben nach einer gewissen Fahrstrecke nochmal zu kontrollieren.



    Ja das ist möglich, klar aber wenn vorher ordentlich gearbeitet wird unwahrscheinlich. Ich kenne niemanden der seine Radmuttern je geprüft hat. Ich selbst - mache den Reifenwechsel Sommer/Winter auch für einige Bekannte, habe es einmal an einem Fremdfahrzeug gemacht weil ich beim Schrauben unterbrochen wurde und nicht sicher war das alles korrekt war. Seitdem dürfen meine -Freunde mich beim Schrauben nicht mehr ansprechen. Es war alles in Ordnung ;)


    Dies 12V Features gibts genauso bei Verbrennern. Warum ein BEV noch eine 12V Batterie braucht erschließt sich mir nicht. Strom ist im Fahrakku vorhanden und muss nur transformiert werden. Hab doch zu Hause auch nicht zwangsläufig einen Akku um mich mit 230V zu versorgen, Der Strom kommt immer direkt vom Versorger.

  • Ich hatte mein posting direkt editiert, ist aber irgendwie nicht durchgekommen.

    Um einen Benziner zu starten, braucht es kurzzeitig Ströme von 400-600A. Da reichen die 10-16A vom VL Adapter niemals aus! Die Idee kann man komplett vergessen.

    Es gibt aber Powerbanks, die als Starthilfe einspringen können und kurzeitig für 2-3 Mal die nötigen Ströme liefern können.

  • Ich selbst habe das Anzugsmoment von Radmuttern/-schrauben nur dann nach kurzer Fahrstrecke nochmal überprüft, wenn die Felgen neu waren (Lack zwischen Muttern und Felge bzw. Felge und Nabe, der sich vielleicht abreibt/setzt). Ich vermute, dass die Werkstatt das Anziehdrehmoment an Neufahrzeugen vor Auslieferung prüft, das dürfte ausreichen.


    Das Thema "Bleiakku bei der ZOE nach 5 Jahren wechseln" hat mich auch etwas verunsichert. Irgendwo habe ich mal was gelesen, dass der Fahrakku Schaden genommen hat, nachdem der Bleiakku defekt war. Mein Gefühl gepaart mit technischem Verständnis sagt mir aber, wenn das derart kritisch wäre, würde man öfter von diesem krassen Schadensbild hören.


    Jedenfalls war ich deswegen mit unserer (in knapp 6 Jahren nicht "vorbeugend instandgehaltenen") ZOE extra beim befreundeten Bosch-Dienst. Der hat die Batterie durchgemessen und meinte "topfit, warum wechseln?". Er hielt die Story mit dem katastrophalem Fahrakkudefekt wegen defektem Bleiakku für Unfug und meinte, die Bleibatterie solle gewechselt werden, wenn sie schlapp mache, vorher nicht. Abgesehen davon könne ein Bleiakku auch "einfach so" viel früher ausfallen, das Risiko laufe man sowieso (das haben wir nach knapp 3 Jahren an einem Clio erlebt, Batterie aus heiterem Himmel plötzlich mausetot).

    Weil's Spass macht 10x Renault von 1909 bis 1984, im Alltag 1x VW von 2015, 1x Trafic von 2016, 1x Renault 4 E-Tech Iconic, vert Hauts-de-France...

  • braucht es kurzzeitig Ströme von 400-600A. Da reichen die 10-16A vom VL Adapter niemals aus!

    Da hast du aber eine Kleinigkeit übersehen/ignoriert: Das sind 400-600 A bei 12 V, der V2L-Adapter liefert aber 10-16 A bei 230 V!


    Das ist die Sache mit den Äpfeln und Birnen - recht hast du allerdings dennoch: Die Leistung auf der 12-V-Schiene liegt in deinem Beispiel bei 7,2 kW, V2L liefert aber maximal 3,7 kW - da fehlt also was. Außerdem sind Starthilfegeräte für 230 V ziemlich teuer...


    ...wir sind jetzt aber schon 14 Beiträge OT, darum lass' ich es hiermit bewenden...

    Viele Grüße aus Nordhessen... ☆ ZOE Intens R135 Z.E.50 (07/20)

    Bernhard

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