Übrigens, es wird bei 23° Celsius (in der EU bei 14° Celsius) getestet, siehe Zitat. Wer sich also aufregen möchte, soll das über unser Winterwetter tun! Oder in eine wärmere Gegend ziehen. Stop complaining!
„Das neue Prüfverfahren WLTP fällt im Vergleich zum NEFZ deutlich dynamischer aus. Zykluszeiten wurden erhöht, die Standzeit auf 13 Prozent reduziert. Mit über 23 Kilometern wurde die Zykluslänge mehr als verdoppelt. Zudem wird schneller gefahren und deutlich höher beschleunigt (von 0 auf 60 km/h in 10,4 Sekunden statt in 26 Sekunden wie im NEFZ).
Auch die Prüfbedingungen wurden insgesamt besser an die tatsächliche Praxis angepasst. Nach WLTP finden die Tests an vollausgestatteten Fahrzeugen statt, sodass zusätzliches Gewicht und zusätzlicher Energieverbrauch in die Bewertung einfließen.
Die WLTP-Werte werden in "niedrig" für Kurzstrecke, "mittel" für Stadtrand, "hoch" für Landstraße, "Höchstwert" für Autobahn und "Kombiniert" in l/100 km angegeben.
Für größere Realitätsnähe sorgen auch die neu festgelegten Testtemperaturen in der Prüfkammer von 23 Grad Celsius (in der EU 14 Grad Celsius). Im NEFZ galt eine Testtemperatur von 20 bis 30 Grad Celsius; weil die Fahrzeug so schneller auf Betriebstemperatur gelangten, kamen unrealistisch niedrige Werte beim Spritverbrauch zustande“