Beiträge von uholz

    Hab für letztes WE in Österreich die Route samt Ladeplanung in Google Maps am Tablet vorab selber geplant und dabei die Ladestationen selber als Zwischenziele gesetzt.

    1 schon nach gut 1 Stunde, weil wir da nen Happen essen wollten und Aldi Süd da günstig Laden anbietet und dann nochmal 10 Minuten vor dem Ziel, weil es am Zielort keine Schnell-Lader gibt und wir für Aktivitäten vor Ort einfach „voll“ haben wollten.

    Da hat Google Maps 2x genervt, die letzte Ladung doch zu überspringen um schneller am Ziel zu sein - ich glaub nach jedem Stopp (Mittag und Kaffee). Das fanden wir etwas „übergriffig“, musste auch weggedrückt werden, sonst wäre der Ladestop übergangen und nicht vorkonditioniert worden.


    Hab BTW bewusst am Vorabend zu Hause auf 100% geladen, um den Akku mal zu kalibrieren - das Auto hatte 100% angezeigt und lud dann aber doch noch gut 20 Minuten weiter - hat die App und auch evcc dann auch entsprechend als Restladezeit angezeigt. Reichweite wurde dann auch mit etwas über 400 km angezeigt.


    Ansonsten hat es gut geklappt und war komfortabel - lediglich die noch frische B20-Baustelle kannte Maps offenbar leider noch nicht, erst bei der Heimfahrt dann.


    Kleiner „fun fact“ am Rande: Schnell-Laden bei Shell in Österreich ist günstiger mit eweGo als mit der Shell-Ladekarte!?

    Der Josef scheint rund um die Uhr zu arbeiten, mein Frunk wurde an einem Sonntag als versandt gemeldet - warum also nicht auch einem gesetzlichen Feiertag in A und D?


    BTW: Bei mir ist Decke & Co. stets trocken geblieben bis jetzt.

    Das Ladekabel muss etwas enger gewickelt werden.

    Oder (wie ich) ein flexibleres „11er“ nehmen, das „wehrt“ sich nicht so wie das mitgelieferte Kabel und reicht ja eh…


    (Wenn ich das geahnt hätte, hätte ich das O-Kabel von der Zoe 1 behalten: das war schön flexibel und trotzdem für 22 kW ausgelegt, denn die „alte Dame“ hat das nämlich vertragen!)

    Den von frunk.at hab ich auch, schaut auch so aus, ja - der andere ist ja eher „quadratisch, praktisch…“

    Da ist das Ladekabel, Warndreieck, Erstehilfekasten, Powerbank für die 12V Batterie und eine Decke drin.

    Powerbank ist ne gute Idee - alles andere hab ich auch drin plus Reserve-Warnwesten.


    Auf Urlaubsfahrt letztes Wochenende war ich BTW sehr froh ums Ladekabel im Frunk: Habe auf der Heimfahrt umdisponiert auf einen Langsamlader und war froh, dass das Typ-2-Kabel nicht im „Blumenkasten“ unter dem ganzen Gepäck im Kofferraum war!

    Trotzdem schaut es/fühlt es sich (noch?) iwie komisch an, die Motorhaube (wie bei einer Panne) zu öffnen…

    Letztens ist ne Mittzwanzigerin bei mir mitgefahren, die hat sich fast überschlagen vor Begeisterung 😄

    OT: Am letzten Wochenende (in Österreich) hatten wir auch begeisterte junge Mitfahrer:innen hoch zu einem Wanderparkplatz - weiter ist einer unserer Söhne (25), der zwar schon mehrmals mitgefahren ist, das erste Mal selber kurz mit dem R4 zum Einkaufen, weil sein Auto eingeparkt war:

    Absolut begeistert - hätte ich nicht gedacht, da er seinen Caddy liebt und selber gern schraubt (Bau- und Landmaschinen-Mechatroniker) und immer wieder mal alte Golfs oder Mofas herrichtet…

    …und den Verlusten prüfen.

    Die Ladeverluste kannst Du nicht prüfen - die sind immer da, weil das Auto während der Ladung immer auch Strom verbraucht.

    Wenn Du also mit wenig Leitung lädst, geht vergleichsweise „viel“ anteilig fürs Auto drauf - je höher die Ladeleistung, desto schneller geht es und prozentual hast Du weniger Ladeverluste. Wie hoch die Ladeverluste tatsächlich sind? Ist evtl. ein Rechenspiel, wenn andererseits viel investiert werden müsste..

    Wurde schon mal erwähnt: Im Moment gibt es eine Förderung für Mehrfamillienhäuser!


    Prüfen solltest Du die Steckdose immer lassen, weil da oft gespart wurde/wird mit Leitungsquerschnitt bzw. mehrere Verbraucher an der gleichen Leitung/Sicherung hängen.

    Mein Elektriker hat mir gesagt, dass idealerweise nix anderes zwischen Steckdose und Sicherung hängen sollte - eine durchgehende Leitung halt und ausreichend dimensioniert. Dann hat er mir direkt vom Verteiler eine neue Leitung gezogen und die Spezial-Schuko-Dose passend zum Renault-Ladeziegel der Zoe Ph 1 installiert. Inzwischen nutze ich aber die rote 16A-CEE-Dose (3 Phasen) mit einer go-e-Wallbox, damit ich den PV-Überschuss besser nutzen kann (da sind mir Ladeverluste sowas von egal) bzw. wenn halt ohne Sonne gezielt mit den vollen 11kW…


    An einer „normalen“ Schuko darf wohl regelkonform keine Dauerlast von 16A (und das wäre ein Ladeziegel) hängen - es gibt zwar wohl Ladeziegel mit Temperaturüberwachung im Stecker, aber ob das unseren Normen hierzulande entspricht? Und was, wenn doch was passiert?

    Ich kann mich als Jugendlicher erinnern, dass wir bei einer Party mal mehrere so Grillöfen (wer kennt die Moulinex-Dinger für Grillhähnchen & Co. noch?) an einer Steckdose laufen hatten und die dann schmorte…


    Wie vorher geschrieben: Entweder passende Spezial-Schuko zum Ladeziegel vom Elektriker installieren lassen (die gibt dann 16A frei) oder gleich ne blaue 16A-CEE, wenn die Leitung das hergibt.


    Ansonsten bleibt mE wohl nur Drosselung auf 10A.



    Lass aber die Steckdose plus Verkabelung vorher von einem Elektriker prüfen ob die für die entsprechende Dauerlast tauglich ist, vor allem wenn du mit 16 und nicht nur 10A laden willst. Dafür ist oft noch ein Update der Verkabelung und ggf Sicherung nötig.

    Eine Variante könnte eine (entsprechend abgesicherte und geprüfte) blaue 16A-CEE-Dose (1-phasig -„Camping-Steckdose“) in der Garage sein - die sind auf 16A-Dauerlast ausgelegt und verpolsicher.

    Plus passendes Ladegerät mit einem Adapter dafür - da gibt es einige mit wechselbaren Adaptern/Sets, damit wärst Du flexibel…


    Oder eben eine spezielle Schuko für Dauerlast, aber die muss mW auf das Ladegerät abgestimmt sein (Magnetkontakt oder so), damit da „sauber“ 16A gezogen werden können (hatte ich bei der Zoe Ph1 so mit dem Original-Renault-Ladeziegel).