Akkuvorkonditionierung

  • hätte ich nicht gedacht.

    Und nun berechne mal welche Menge Strom da zum Wärmen des Akkus verwendet / verschwendet wurde

    Der Schutz der Zellen des Akkus kommt da effektiv sehr teuer


    Lade lieber nach einer längeren Fahrt, da ist der Akku betriebsbedingt eh warm,

    so sparst du dir einiges an " unnötigen " Kosten

  • Die Vorkonditionierung war doch aufgrund der kurzen Fahrstrecke nicht möglich. Wieso hat er so denn Strom "verschwendet"?


    Von Verschwendung kann man in diesem Zusammenhang ohnehin nicht reden. Wer keine Vorkonditionierung möchte, muss entsprechend keine Ladeplanung verwenden. Aus meiner Sicht ist das aber sinnvoll.

  • Sind nicht nur Autos. Handys verhalten sich nicht viel anders. Wenn die zu kalt werden geht da auch praktisch nix mehr. Kenne ich gut vom Radfahren.


    Kann mich gut dran erinnern als der Ioniq 5 mit groß angepriesener 800V Technik neu war und die Leute festgestellt haben, dass im Winter, beim Akku mit knapp 80kWh, kaum 20kW Ladeleistung drin waren. Ging dann als "Coldgate" durch Social Media und führte dazu dass Hyundai irgendwann den Button zum Vorkonditionieren ohne Navigation eingepflegt hat.

    VW hat es anfangs anders rum gemacht, die haben immer den Akku geheizt, auch wenn man gar nicht laden wollte, weshalb dann der Winterverbrauch exorbitant war. Kam auch nicht gut an.


    Frage an die Neueinsteiger, hat das ein Händler beim Beratungsgespräch mal erwähnt wie sich die Akkus im Winter verhalten können?


    Meiner kam heute aus der 10° Garage, hab beim Lidl erstmal nur 11kW AC bekommen. Vorm Einladen noch auf DC 50kW gewechselt. Da hab ich erstmal nur 22kW bekommen, ging dann aber halbwegs zügig auf 46kW hoch.


    Unsere kleinen Akkus mit erheblich weniger Einzelzellen als z.B. in einem 80kWh Akku dürften da auch noch empfindlicher sein. Wenn jede Zelle gerade nur ein paar Milliampere Ladestrom aufnehmen kann ist das bei einem großen Akku mit knapp doppelt so viel Zellen halt auch noch doppelt so viel Leistung.

  • Wieso hat er so denn Strom "verschwendet

    Aus meiner Sicht ist es eine reine Verschwendung


    denn aus der gezogenen Strommenge ist nur ein quasi unerheblicher Teil in die Batterie geflossen


    Der Kostenpunkt zur Aufwärmung der Zellen zur effektiv nutzbaren / fahrbaren Ladung ist

    erheblichst zu hoch - bei solchen Szenarien,

    weitaus kostengünstiger ist eben eine grössere Ladenmende bei vergleichbar ( dann kostengünstigeren )

    "Vollladungen " respektive eben längeren Stand - Ladezeiten, bevorzugt nach einer längeren Fahrt

    da da dann die Batteriezellen noch vergleichsweise warm sein sollten

    einmal aufwärmen der Batterie bei mehr Aufladung -denn viele Aufwärmungen bei kleinen Ladungen

    Einmal editiert, zuletzt von Rollan ()

  • Ich nenne diesen Fall als ein Beispiel, wo eine zu akribische Rechnerei der Sache hinderlich ist.

    Ziel ist es, den Akku während des Einkaufs [bestmöglich] nachzuladen.

    Dieses Ziel wird erreicht.

    Erstens wird die Energiemenge im Akku erhöht (er wird geladen). Das ist also schon mal gut.

    Zweitens wird der Ladestrom begrenzt, um die Zellen nicht zu schädigen. Das ist natürlich auch gut, schließlich ist der Akku der wertvollste Teil des Autos.

    Drittens hast du die Zeit beim Einkaufen sinnvoll durch das gleichzeitige Laden des BEVs genutzt, also auch gut.

    Ich sehe da nur Positives.

    Beim gleichzeitigen Einkauf hat man sicher auch gutes Sparpotential.

  • Wir sind jetzt gestern zurück gekommen von Kiel,wieder knapp 800 km.Hatten 4 Ladestopps bei ca.2- -2Grad.Wir haben jetzt wieder festgestellt dass es auch wirklich drauf ankommt wie viel noch im Akku vorhanden ist.Wenn wir mit um die 15 % ankamen war die Ladeleistung für uns sehr zufriedenstellend.Angefangen immer so mit ca. 60% und ging dann hoch auf ca.80 und hat die auch lange gehalten.

  • Evtl. interessant für Evolution-Besitzer zu dem Thema:


    Andreas_Ha


    Fr 2. Jan 2026, 00:47
    Ich habe vor ungefähr 5 Wochen einen Sachmangel bei Renault angezeigt. Ich habe den R4 in der Ausstattung Evolution gekauft. Laut Kaufvertrag soll er eine Akku Vorkonditionierung haben. Da ich aber kein Navi an Bord habe, funktioniert die Vorkonditionierung nicht. Renault ist jetzt schwer am rudern um eine Lösung zu finden. Eine Nachbesserung ist nicht möglich, eine Kaufpreisminderung ist jetzt im Gespräch. Allerdings bleibt damit das Problem bestehen, das ich an kalten Tagen mit max. 10 KWh laden kann. Also wird es wohl auf eine Vertragsumwandlung und Rückgabe des Fahrzeuges hinauslaufen, bzw. auf eine Ersatzlieferung. Das muss dann ein Gericht entscheiden. Ich habe da wohl ein echtes Fass aufgemacht.

    Uli

    aus dem schönen Niederbayern


    🇩🇪 R4 E-Tech Techno mit AHK komplett in wunderschönem Karmesin-Rot ("mit Allem" ausser Harman-Kardon und elektrischer Heckklappe) - EZ 11/25

    Zoe I (R240 EZ 2016) von 2019 bis R4 & Zoe II (Z.E. 50) von 2024 bis 2025

    Damals™: Diverse Renaults/Dacias als es nur Verbrenner gab: vom Rapid (R5 Kastenwagen mit Campingausbau - da war ich noch jung!) über Megane Scénic mit Unterbrechungen zu Lodgy, Sandero und zuletzt Logan

  • das laut dem Beitrag eine Nachbesserung nicht möglich sein soll kann ich nicht glauben. Die Akkuvorkonditionierung wie sie verbaut ist ist softwarebasiert, in unserem Fall von der Planung eines Ladestopps im Maps abhängig, also durch Softare ausgelöst und da soll es nicht möglich sein einen Menupunkt zu programmieren?

    Wäre für alle Ausstattungslinien wünschenswert zur manuellen Auslösung.

    Per Ladeplanung in Maps wäre es halt nur automatisiert.

  • Ja, wäre absolut wünschenswert so ein „Knopf“ für die Akkuvorkonditionierung!

    Uli

    aus dem schönen Niederbayern


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  • Interessant, dass die Vorkonditionierung im Kaufvertrag steht.

    Ich habe mir die österreichischen R4 Beschreibungen durchgelesen, aber dort wird Vorkonditionierung mit keinem Wort erwähnt.