Hmmm, keine Ahnung was der Mehrwert deiner Rechnung ist.
Der R4 wird mit unterschiedlichen Arten der Primärenergie gefüttert, idealerweise zu Hause mit Photovoltaik.
Der serielle Hybride zur Zeit immer mit Benzin.
Was willst du da vergleichen?
Deine Annahme, dass der serielle Hybrid einen statischen Wirkungsgrad hat, ist übrigens nicht korrekt.
Hallo geka,
was Du unter "verschiedenen Arten der Primärenergie"beim R4 verstehst, ist mir etwas schleierhaft. Der R4 wird doch ausschließlich mit einer Energieart betrieben und dass ist der elektrische Strom. Dieser kann allerdings auf verschiedenen Arten hergestellt werden (Sonnenenergie, Wasserkraft, Atomkraft, Windkraft, Gezeitenkraft, etc..), der dann im Akkusystem des E-Autos gespeichert wird. Vielleicht meinst Du das mit dem Begriff "verschiedenen Arten"...
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Was das Hybrid-Auto betrifft, hat dessen Antriebsstrang mindestens zwei unterschiedliche Energiequellen und die dazugehörigen Motoren.
Im Autobereich erfolgt das derzeit vorwiegend auf Basis einer Wärmekraftmaschine (Verbrennungsmotor), die mit einem brennbaren Treibstoff (Bezin/Diesel) versorgt wird und einem E-Motor, der vom vorab genannten Akku mit Strom versorgt wird.
Wie die beiden Motoren (E- bzw. Verbrennungsmotor) im Antriebsstrang verwendet werden um die Antriebsachse anzutreiben, bestimmt den jeweiligen Betriebsmodus (seriell/parallel/leistungsverzweigt) des Hybridantriebs.
Mein Beispiel bezog sich zur Orientierung auf den seriellen Hybrid-Modus und hierbei speziell der Rangextender, eine Sonderform des seriellen Hybrids.
Im Posting #28 habe ich ja von 3,5kWh elektr. Strom gesprochen, die man aus dem Heizwert von 1l Benzin(E5) =9,2kWh mittels Verbrennungsmotor und E-Generator gewinnt. Das entspricht einem thermischen Wirkungsgrad von knapp 38%, der Rest (62%) verpufft natürlich als Wärmeenergie.
Der Nissan Qashqai e-Power als Beispiel für einen Rangextender hat mit seinem 1,5l-Dreizylinder-Turbobenzinermotor, der 158PS hat, einen thermischen Wirkungsgrad von 42% und schafft es damit bei einem Verbrauch von 4,5l/100km einen 205PS starken E-Motor zu betreiben. Gepuffert wird die elektrische Energie für den Betrieb des E-Motors in einem 2,1kWh großen Li-Ionenakku mit 346V Betriebsspannung.
Das sind die Überlegungen zu meiner Verbrauchsbetrachtung was meinen R4 E-Tech betrifft. Ich habe nur eine Querverbindung zum Verbrauch eines Fahrzeugs gezogen, das auch einen Verbrennungsmotor verwendet und das war z.B. mein Renault Captur PHEV...
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Ich hoffe, ich konnte meine Sichtweise auf dieses Thema hinlänglich darlegen. Es ging mir nicht darum, den Verbrenner zu bewerben, dafür sind 136g/km entstandener CO2 (bei 5,67l/100km, siehe Posting #25) definitiv zuviel (bin für 0g/km CO2
), sondern um einen Energievergleich zur "Verbrennerwelt".
Beste Grüße
Helmut 