Beiträge von LR109V8

    Fortsetzung


    Wie wir den (äusserst einfachen, aber absolut zweckdienlichen) Ausbau gemacht haben


    Wir schieben die Vordersitze ganz nach vorne und kippen die Lehnen ca. 30° nach vorne. Im Kofferraum haben wir Euroboxen (17cm Höhe). Hinter den Vordersitzen stellen wir Euroboxen von 32cm hin. Damit diese nicht wackeln, liegen darunter noch je ein Brett, das zwischen die Führungsschienen der Vordersitze passt. Die Kombination Brett+Eurobox kommt damit auf ca. 35cm. Dazwischen machen wir eine Liegefläche.


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    Die Kisten vorne und hinten passen ganz genau. Der Testbalken ist genau in der Waage.


    Direkt hinter der verbleibenden Sitzfläche (auf welcher man sich immer noch ziemlich bequem quer hinfläzen kann) und an der belassenen Mittelstütze der Rücklehnen mit Draht oder dicker Schnur befestigt, kommt ein aufgestelltes Brett hin, das den hinteren Teil eines Liegebretts abstützt. Höhe: 17.5cm. Wegen der Mittelstütze braucht es eine rechtes Stützbrett (58cm breit) und ein linkes (39cm breit).


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    Rechtes Stützbrett direkt hinter der Sitzfläche


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    Die Konstruktion aus zwei Brettern (95x60cm mit Aussparungen für Mittelkonsole und Radkästen) und den Euroboxen. Einige Boxendeckel fehlen noch. Die Bretter werden noch angemalt


    Auf das Ganze kommt dann eine selbstaufblasbare Matratze von Decathlon. Noch ein Fixleintuch, und schon ist das bequeme Bett bereit.

    Wenn tagsüber nicht geschlafen wird, können die Bretter bequem hinter der Sitzfläche (und vor den Euroboxen) stehend versorgt werden. Mit einem Seil werden sie rechts und links am Halter der Rücklehne befestigt. Dadurch haben wir eine Sicherung der Boxen, falls ich mal stark bremsen muss, und die Sitzfläche wird frei, um Dinge hinzulegen, oder draufzusitzen. Die beiden vorderen Euroboxen kommen dann auch in den Kofferraum, damit die Sitze wieder in Fahrposition gebracht werden können.


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    Liegefläche (noch ohne Decken, usw.)


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    Etwas Sitzhöhe ist vorhanden


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    Eines der Liegebretter aus wiederverwertetem Sperrholz. Das andere Brett ist seitenverkehrt.


    Diese Art Ausbau ist typisch für uns. Wir mussten am Auto nichts kaputt machen, und wir haben alles mit im Hause vorhandenem Material (altes Holz und vorhandene Euroboxen) gebaut. Einzig die Matratze musste besorgt werden.

    Wir freuen uns nun auf die nächste Übernachtung.

    So, nun ist unser R4 bereit zum Campen. Wir haben die hinteren Sitzlehnen entfernt. Dadurch baut das Ganze ca. 10cm tiefer, als bei unserem ersten Übernachtungsversuch vorgestern. Diese gewonnenen 10cm Höhe sind Gold wert für die Bewegungsfreiheit.


    Wie wir die Lehnen entfernt haben


    Abdeckungen entfernen, hinter welchen sich die Schrauben verstecken. Einfach an der Abdeckung ziehen; sie kommt dann schon weg. Nach der Arbeit können die Abdeckungen problemlos wieder eingeklipst werden.


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    Abdeckung rechts


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    Muttern hinter der Abdeckung


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    Abdeckungen von innen. Man beachte die Markierungen RH (rechts) und LH (links)


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    Muttern links (schmalere Rücklehne) sind gelöst. Rücklehne kann nun seitlich herausgezogen werden.


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    An der breiten Rücklehne ist der Stummel sichtbar, auf welchem die schmale Rücklehne sass.


    Nach dem Lösen der Muttern der rechten Rücklehne kann auch diese entfernt werden. Achtung: Der mittlere Sitzgurt ist unten noch angeschraubt.


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    Mittlerer Gurt hängt unten noch fest


    Der mittlere Gurt und das rechte Gurtschloss sind unter dem Sitz mit einer Schraube mit der Karosserie verbunden. Ich habe die Schraube gelöst, den mittleren Gurt entfernt, und das rechte Gurtschloss wieder befestigt.


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    Befestigungsschraube (im roten Kreis)


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    Situation nach dem Entfernen der Rücklehnen


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    Die Muttern werden wieder angeschraubt, damit sie nicht verloren gehen


    Man könnte jetzt auch noch die hervorstehende Mittelstütze entfernen (3 Schrauben). Ich belasse die Stütze aber, da ich sie zur Stabilisierung meines einfachen Ausbaus benötige.


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    Benötigte Werkzeuge: 16er-Nuss zum Lösen der seitlichen Schrauben und 14er Ringgabelschlüssel zum Abschrauben des Sicherheitsgurts


    Die Beschreibung des (ganz einfachen, aber zweckdienlichen!) Ausbaus beschreibe ich im nächsten Beitrag, da ich hier die Anzahl der erlaubten Anhänge erreicht habe.

    […]

    Letzte Nacht haben wir zum ersten Mal im R4 übernachtet.

    […]

    Ich war natürlich auch dabei ;)

    Ich bin übrigens 176cm gross und konnte gestreckt liegen. Die Füsse berührten dabei knapp den Kofferraumdeckel und der Kopf knapp die schräg nach vorne geneigte Rücklehne des Fahrersitzes.

    Habe mir auch eine 11KW Wallbox montiert. Es sind zwar in moderater Entfernung DC & AC Ladestationen vorhanden. Jedoch sind die Preise für das KW mindestens 12cent höher (wenn ich eine Ladekarte des jeweiligen Anbieters besorge) alls das was ich jetzt mit dem e-Drive Tarif bei meinem fast lokalen Anbieter bezahle.

    Es gibt noch ein anderes, für mich ausschlaggebendes Argument, eine Wallbox zuhause zu haben: Der Komfort, zuhause laden zu können, ohne nach dem Laden die Säule freigeben zu müssen. Und dann steckt das Auto auch noch an der Steckdose, wenn ich es vor einer Fahrt vorheizen möchte.

    Wenn jemand auch noch PV installiert hat, ist es eh ein No-Brainer.

    mxhd1968

    Danke, das sind ja gute News!

    Ich habe meinen Frunk gerade heute abgeholt und gleich vor Ort eingebaut. In 10 Min. problemlos erledigt.

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    Seattle217

    In der Stufe „N“ gibt es auch beim Bremsen mit dem Pedal keine Reku. Das geht dann alles in die mechanische Bremse. Der elektrische Motor, der den R4 beschleunigt und bremst, ist dann abgekoppelt.

    Der einzige imho sinnvolle Anwendungsfall dazu ist der, wenn man verrostete Bremsscheiben freibremsen möchte (Autobahnausfahrt auf „N“ schalten, runterbremsen, und dann wieder nach „D“).

    Alles andere macht man mit eingelegtem Gang, d.h. in „D“ ( oder „R“). In der tiefsten Stufe rollt der R4 frei, bis man auf die Bremse tritt. Diese Bremsung erfolgt dann aber aber elektrisch mittels Rekuperation. Nur wenn die elektrische Bremse nicht reichen würde, kommt die mechanische Bremse dazu, um die zusätzlich benötigte Bremskraft zu liefern. In der nächsthöheren Stufe bremst der R4 ein wenig elektrisch, wenn man vom Gaspedal geht. In Stufe drei bremst er ein bisschen stärker, und in Stufe 4 bremst er bis zum Stillstand (OPD). In allen Rekuperationsstufen kannst du aber mittels Gaspedal die Geschwindigkeit angenehm kontrollieren.

    Ich persönlich fahre im Flachland normalerweise mit der tiefsten Rekuperation und in den Bergen mit hoher bis höchster Rekuperation. Das bremst dann schön elektrisch in die Kurven, ohne dauernd vom Gas auf die Bremse wechseln zu müssen. Das Bremspedal wird nur benötigt, falls ich doch etwas stärker bremsen muss. Ist vom Gefühl her ein wenig, wie runterschalten beim Verbrenner.

    Ich habe den Frunk bestellt und werde ihn irgendwo unterwegs abholen und einbauen :)

    Kann mir jemand sagen, welches Werkzeug genau für den Einbau des Frunks benötigt wird? Ich möchte möglichst wenig Werkzeug auf die Reise mitnehmen. Vielen Dank im Voraus!


    Nachtrag: Hat sich erledigt. Habe gerade die Einbauanleitung gefunden, wo das detailliert beschrieben ist. Sehr gut!

    Praktisches Beispiel für diese Kategorie: Renault Zoe.

    Oder mein R4 :)

    Ohne Anhängerkupplung hat er null Anhängelast. Somit ist hinten kein Haken nötig.


    P.S.: Beim R4 mit Anhängerkupplung gilt diese selbst als Haken. Auch wenn sie abnehmbar ist.