Beiträge von Wohliks

    Der Renault lädt die 12V Batterie auch beim abgestellten Fahrzeug bis zu einer Restkapazität aus der Hochvolt-Batterie.

    Das macht schon die ZOE aus 2020 so und ich habe auch in dieser Richtung noch gar keine Probleme gehabt, obwohl unser Auto immer mal auch eine oder anderthalb (maximal 3) Wochen rumsteht. Dass der DC-DC-Wandler aktiv ist, erkennt man am Betriebsgeräusch (dezentes Summen im Motorraum) und daran, dass die Kontroll-LED ander Parkbremse leuchtet.


    Allerdings findet man im Zoe-Forum dennoch Fälle, in denen die 12-V-Batterie leer oder defekt war und das Auto darum lahmgelegt hat.


    Dass ich keine Probleme hatte, liegt vielleicht auch daran, dass ich nicht bis zum Ausfall der Batterie warte, sondern sie im vom Hersteller vorgesehenen Wechselintervall (4 Jahre) vorbeugend habe ersetzen lassen.

    fehlt mir eine Info, was die R4-Elektronik sagt, wenn ihr ein 12V-Ladegerät parallel geklemmt wird.

    Beim R4 fehlt mir die Erfahrung, bei der ZOE haben wohl diverse Forenmitglieder einfach den Warnhinweis im Handbuch ignoriert und z.b. einen c-tek-Lader angeschlossen, ohne dass dabei ein Schaden eingetreten wäre. Angeblich sei der DC-DC-Wandler in der ZOE sowohl gegen Rückspeisung als auch gegen Abklemmen der Batterie bei laufendem Wandler tolerant, aber ich würde das dennoch nicht ausprobieren wollen, denn das Ding ist wohl ziemlich teuer...

    Weshalb es passieren kann, dass du dein Auto mit dreiviertelvollem Akku abstellst, aber mit halbvollem (dramaturgisch übertrieben) wieder losfährst

    Das ist mir bei der ZOE in über 5 Jahren nicht ein einziges Mal passiert - auch nicht nach 3 Wochen Standzeit. Der maximale "plötzliche Ladungsverlust", den ich mal beobachtet habe, lag bei 2 % nach 3 Wochen. Ob das nun uneingeschränkt auf den R4 übertragbar ist, weiß ich nicht, aber ich würde diesbezüglich gegenüber der Zoe keine Verschlechterung erwarten.

    Dein "Scherz" ist gar nicht so weit hergeholt: Laut der ADAC-Pannenstatistik 2025 ist bei Elektroautos eine der häufigsten Pannenursache die 12-V-Batterie - hier ein Zitat:


    Hauptursache: Wie bei Verbrennern ist die defekte oder entladene 12-Volt-Starterbatterie mit über 44% die Pannenursache Nummer eins, nicht die Hochvolt-Antriebsbatterie.


    Ohne "Saft" aus dem guten alten Bleiakku bekommt man nämlich die Hochvolt-Elektrik des Auto nicht eingeschaltet. Dass man mal in die Verlegenheit kommt, Starthilfe zu brauchen, ist also auch beim E-Auto gar nicht mal soo abwegig... ;)

    angegebene Akkuleistung / 100 = Prozentstrich“ ein eher unerwartbarer Zufall ist.

    Der "unerwartbare Zufall" jedenfalls funktioniert in meinen inzwischen fünfeinhalb Jahren Erfahrung mit der ZOE hinreichend genau, so dass ich im Alltag die verbrauchte und auch beim Laden zu erwartende Energiemenge gut einschätzen kann. Übrigens hat es den Anschein, dass auch die App (z.B. in der Ladehistorie) mit diesem einfachen Ansatz rechnet, anders ist es jedenfalls nicht zu erklären, dass die angezeigten Daten ziemlich gut mit der Betrachtung nach obigem Ansatz korrelieren.


    Was genau in der Software des Autos passiert, darüber kann man zwar trefflich Mutmaßungen anstellen, aber letztlich bleiben es Mutmaßungen.

    Das steht im Handbuch der ZOE auch. Und auch das Abklemmen der 12-V-Batterie zum Laden ist wegen des "jederzeit dienstbereiten" DC-DC-Wandlers nicht zu empfehlen. Man muss dazu nach einer speziellen Prozedur verfahren, damit der DC-DC-Wandler nicht zum falschen Zeitpunkt "anspringt".

    muss zuerst eine "Erhöhung der Anschlussleistung" beantragen

    Okay - dieses Thema hatte ich zugegebenermaßen nicht auf dem Schirm: Unser (altes) Haus hatte bis 2009 Nachtspeicherheizung und einen 27-kW-Durchlauferhitzer, der Netzanschluss verfügt daher über Reserven. Darum war hier kein Thema und Anmeldung ratz-fatz erledigt.

    Ein „Pro-Zehnt“ ist bei einem vollen Akku eine andere Menge als bei einem halb vollen.

    Definitiv nein: Die Prozent-Anzeige des Ladezustands (SoC) verläuft linear - Beispiel ZOE: Ein Prozent SoC entspricht (beim 52-kWh-Akku) 0,52 kWh. Ich bin sicher, dass das beim R4 nicht anders ist.

    Leider dauert das in Kassel ewig, bis der Netzbetreiber... naja, so ist es eben...

    Das wäre mir neu: Eine 11-kW-Wallbox ist lediglich anzeigepflichtig, die kann der akkreditierte Elektroinstallateur montieren und beim Netzbetreiber anmelden - fertig.


    Was genau ist denn in Deinem Fall der Grund für die Verzögerung?