Gibt es nicht. Dann zahlen alle den Adhoc-Preis.
Das Urteil ist verheerend und erweist der Marktwirtschaft einen Bärendienst.
Hat beim Mobilfunk auch funktioniert, erstmal Abwarten.
Gibt es nicht. Dann zahlen alle den Adhoc-Preis.
Das Urteil ist verheerend und erweist der Marktwirtschaft einen Bärendienst.
Hat beim Mobilfunk auch funktioniert, erstmal Abwarten.
Wenn man über das Thema " mein Auto ist ein BEV " im Bekanntenkreis spricht , sagen sehr viele sowas käme für sie nicht infrage u.a. weil das laden bzw die Preise dafür , wenn man daheim keine Wallbox hat und auf öffendliche Ladesäulen angewiesen ist , viel zu kompliziert , unübersichtlich und teileweise sehr hoch sind .
Irgendwie erinnert mich das an den Kalauer wenn der Papst über die schönste Nebensache
der Welt doziert.
Die sollen sich zuerst mal sachkundig machen und rechnen lernen. Ach ja: Die Service-Kosten
machen nicht mal die Hälfte eines Fahrzeugs mit Combustion-Engine aus.
Dann kommt sicher als Verteidigung die Reichweite: Ein Thema für Verbrennerfahrer
aber eher nicht für aktive BEV-Fahrer.
Hallo ,
ich habe mich vor kurzen mit einer Fahrlehrerin unterhalten und gefragt wie viele BEV sie inzwischen in der Fahrschule haben . Sie sagte nicht einen und sowas kommt auch nicht infrage . Die Reichweite ist viel zu gering da müste sie ja zwei bis dreimal am Tag an die Ladesäule . Als ich sie dann fragte wieviel km sie den so Täglich , ist ja meist in der Stadt so mit den Fahrschüern unterwegs ist sagrte sie min 250 bis 350 km .
Ich fand das schon recht viel . als ich ihr dann sagte dafür reicht selbst ein Akku von einem Kleinwagen locker aus ohne ein einzigstes Mal laden zu müssen - und außerdem brennen Elektrofahrzeuge dauern - kam dann auch noch von ihr als Argument gegen einen BEV .
Ich habe es dann aufgegeben mit ihr weiter über BEV und eMobilität zu diskutieren - hätte eh nichts gebracht
LG
"...Drei Tage später stehen das Känguru und ich irgendwo am Rand von Berlin auf dem Bürgersteig. In unmittelbarer Nähe von uns befinden sich eine Fahrschule und zwei Garagen. Vor dem Känguru haben wir einen Aufsteller platziert, auf dem man Folgendes lesen kann: »Die Wahrheit über Elektroautos – Du kennst sie schon!« Das Beuteltier versucht aktiv mit Passanten ins Gespräch zu kommen, und ich filme das Ganze mit meinem Handy. Ein älterer Typ um die 40 läuft rauchend an uns vorbei. Habe ich gerade »älterer Typ um die 40« gedacht? Krasse Selbstwahrnehmungsverzerrung. »Kennen Sie schon die Wahrheit über Elektroautos?«, fragt das Känguru den Mann. »Kenn ich«, sagt er, wirft seine Zigarette auf den Boden und tritt sie aus. »Dann sind wir uns bestimmt einig, dass es im Sinne eines Fahrzeugs eigentlich nur eine echte Art Auto gibt«, vermutet das Känguru. »Gut gesagt.« »Weil man ein Ding schon danach benennen sollte, was es hauptsächlich macht, finden Sie nicht?« »Alles andere wäre Etikettenschwindel. Die meisten Drucker zum Beispiel sollten eher Nicht-Drucker heißen!« Ich nicke zustimmend. »Und eine elektrische Heckenschere«, sagt das Känguru, »schneidet ja nicht nur die Hecke. Sie macht auch ordentlich Krach. Trotzdem wäre es Quatsch, sie als Musikinstrument zu bezeichnen.« »Das wäre Quatsch.« »Wenn jetzt zum Beispiel ein Gerät siebzig bis achtzig Prozent der ihm zugeführten Energie in Wärme umwandelt«, sagt das Känguru, »dann ist das …« » … ’ne Heizung«, ergänzt der Mann. »Meine Rede«, bestätigt das Känguru. »Und wenn die Heizung zufälligerweise Räder hat, dann ist sie halt eine rollende Heizung.« Zum ersten Mal scheint der Mann verwirrt. »Wat?«, fragt er. »Nun, ein Verbrenner setzt nur zwanzig bis dreißig Prozent der ihm zugeführten Energie in Bewegung um. Das meiste verpufft als Hitze. Bei einem E-Auto ist es umgekehrt. Darum ist das eine wirklich ein Fahrzeug, das andere eine rollende Heizung.« »Aber was ist mit der Brandgefahr?«, will der Mann wissen. »Schön, dass Sie fragen«, sagt das Känguru und zieht ein Fact Sheet aus seinem Beutel. »Ein Blick in die weltweite Statistik verrät, dass E-Autos signifikant seltener brennen als Verbrenner. Falls Sie jemanden kennen sollten, der sich das nicht merken kann, möchte ich eine kleine Eselsbrücke anbieten. Die eine Art Auto heißt Verbrenner. Und diese Art verbrennt tatsächlich häufiger.« »Glaub ich nicht.« »Nein? Kurios. Rauchen Sie beim Tanken?« »Ich bin doch nicht lebensmüde!« »Sie wissen also, dass Sie sich jedes Mal, wenn Sie tanken, literweise eine hochexplosive Flüssigkeit ins Auto pumpen. Da muss man schon Freude an kognitiver Verzerrung haben, um nicht für selbstverständlich zu halten, dass Verbrenner häufiger verbrennen. Und ich weiß, in manchen Medien wirkt das anders, weil aus diversen dummen Gründen – lobbygesteuertes Bedenkenschüren, Reizthemen für Klicks, Neuheitswert – überproportional häufig über brennende E-Autos berichtet wird, aber die Statistik ist eindeutig.« »Sie, also, äh …«, stammelt der Mann, dann setzt er neu an. »Versteh ich Sie richtig? Sie wollen mir weismachen, dass Elektroautos die überlegene Technologie sind?« »Das wissen Sie doch schon längst.« »Ich weiß das?« »Sicher.« Das Känguru holt einen Hunderteuroschein aus seinem Beutel. »Haben Sie Lust, diesen Hunni zu verdienen?« »Was muss ich denn dafür tun?« »Nichts! Nur eine Stunde rumsitzen.« »Nur sitzen?« »Nur sitzen. Und Sie dürfen entscheiden, wo. Hinter uns befinden sich nämlich zwei Garagen. In beiden stehen Autos mit laufendem Motor, den Sie nicht ausschalten können. In der Garage hier rechts steht ein Verbrenner, in der links ein E-Auto. In beiden Garagen steht ein Stuhl für Sie bereit. In welcher wollen Sie bei geschlossenem Tor die nächste Stunde verbringen?« Der Mann guckt etwas bedröppelt. »Das ist ja keine richtige Wahl«, sagt er schließlich. »Beim Verbrenner würde ich sterben.« »Sehen Sie? Wusste ich doch, dass Sie die Wahrheit über Elektroautos schon kennen. Und nur so aus Neugier. Darf ich fragen, warum das, was Sie in der Garage töten würde, plötzlich unproblematisch sein soll, wenn es milliardenfach tagtäglich in die Umwelt gepustet wird?« »Also ganz unproblematisch ist es vielleicht nicht«, gibt der Mann zu. »Aber was ist mit dem Lithiumabbau?« Das Känguru nickt. »Klar. Auch da leidet die Umwelt. Aber wer auf ‘nem Ölteppich im Treibhaus sitzt, sollte nicht mit Lithiumklumpen um sich werfen.« Der Mann schnaubt nur noch. ..."
Aus die Känguru Rebellion von Marc Uwe Kling
Ich finde das mit viel Humor sehr treffend beschrieben ![]()
Ich habe es dann aufgegeben mit ihr weiter über BEV und eMobilität zu diskutieren - hätte eh nichts gebracht
Nicht sehr geschäftstüchtig. Die Jungen verlangen hier in der Schweiz immer mehr
Ausbildung auf einem Elektrofahrzeug. Nur schon wegen der hochwertigen
Assistenzausstattung. Aber manche reiten halt gerne tote Pferde.