Beiträge von Wohliks

    Weshalb es passieren kann, dass du dein Auto mit dreiviertelvollem Akku abstellst, aber mit halbvollem (dramaturgisch übertrieben) wieder losfährst

    Das ist mir bei der ZOE in über 5 Jahren nicht ein einziges Mal passiert - auch nicht nach 3 Wochen Standzeit. Der maximale "plötzliche Ladungsverlust", den ich mal beobachtet habe, lag bei 2 % nach 3 Wochen. Ob das nun uneingeschränkt auf den R4 übertragbar ist, weiß ich nicht, aber ich würde diesbezüglich gegenüber der Zoe keine Verschlechterung erwarten.

    Dein "Scherz" ist gar nicht so weit hergeholt: Laut der ADAC-Pannenstatistik 2025 ist bei Elektroautos eine der häufigsten Pannenursache die 12-V-Batterie - hier ein Zitat:


    Hauptursache: Wie bei Verbrennern ist die defekte oder entladene 12-Volt-Starterbatterie mit über 44% die Pannenursache Nummer eins, nicht die Hochvolt-Antriebsbatterie.


    Ohne "Saft" aus dem guten alten Bleiakku bekommt man nämlich die Hochvolt-Elektrik des Auto nicht eingeschaltet. Dass man mal in die Verlegenheit kommt, Starthilfe zu brauchen, ist also auch beim E-Auto gar nicht mal soo abwegig... ;)

    angegebene Akkuleistung / 100 = Prozentstrich“ ein eher unerwartbarer Zufall ist.

    Der "unerwartbare Zufall" jedenfalls funktioniert in meinen inzwischen fünfeinhalb Jahren Erfahrung mit der ZOE hinreichend genau, so dass ich im Alltag die verbrauchte und auch beim Laden zu erwartende Energiemenge gut einschätzen kann. Übrigens hat es den Anschein, dass auch die App (z.B. in der Ladehistorie) mit diesem einfachen Ansatz rechnet, anders ist es jedenfalls nicht zu erklären, dass die angezeigten Daten ziemlich gut mit der Betrachtung nach obigem Ansatz korrelieren.


    Was genau in der Software des Autos passiert, darüber kann man zwar trefflich Mutmaßungen anstellen, aber letztlich bleiben es Mutmaßungen.

    Das steht im Handbuch der ZOE auch. Und auch das Abklemmen der 12-V-Batterie zum Laden ist wegen des "jederzeit dienstbereiten" DC-DC-Wandlers nicht zu empfehlen. Man muss dazu nach einer speziellen Prozedur verfahren, damit der DC-DC-Wandler nicht zum falschen Zeitpunkt "anspringt".

    muss zuerst eine "Erhöhung der Anschlussleistung" beantragen

    Okay - dieses Thema hatte ich zugegebenermaßen nicht auf dem Schirm: Unser (altes) Haus hatte bis 2009 Nachtspeicherheizung und einen 27-kW-Durchlauferhitzer, der Netzanschluss verfügt daher über Reserven. Darum war hier kein Thema und Anmeldung ratz-fatz erledigt.

    Ein „Pro-Zehnt“ ist bei einem vollen Akku eine andere Menge als bei einem halb vollen.

    Definitiv nein: Die Prozent-Anzeige des Ladezustands (SoC) verläuft linear - Beispiel ZOE: Ein Prozent SoC entspricht (beim 52-kWh-Akku) 0,52 kWh. Ich bin sicher, dass das beim R4 nicht anders ist.

    Leider dauert das in Kassel ewig, bis der Netzbetreiber... naja, so ist es eben...

    Das wäre mir neu: Eine 11-kW-Wallbox ist lediglich anzeigepflichtig, die kann der akkreditierte Elektroinstallateur montieren und beim Netzbetreiber anmelden - fertig.


    Was genau ist denn in Deinem Fall der Grund für die Verzögerung?

    ich habe über 9kW Leistungsaufnahme gemessen und das mehrfach

    Vielleicht, weil das Auto für die Vorklima geweckt wird und dann auch gleich noch ein bisschen lädt? Die Wärmepumpe hat max. 3 kW, selbst, wenn man für die 12-V-Heizungen nochmal 1 kW in Summe veranschlagt, sind wir erst bei 4 kW...


    [22vkW] ...für die Zukunft?

    Was sagt dein Netzbetreiber? Hier sind 22-kW-Ladepunkte genehmigungspflichtig, 11 kW dagegen nur anzeigepflichtig...