Konservierung

  • Ich sag es ganz offen, ich hatte vorher einen Golf V, ein tolles Auto, aber das Thema Rost war immer da. In rund 12 Jahren 3x neue Bremsen (wegen Rost, nicht weil sie abgefahren waren), 1x neue Heckklappe, und am Ende der Todesstoß mit durchgerostetem Einstieg. Der Zoe Phase 1, Bj 2018 zeigt auch keinerlei Rosterscheinungen. Bei der letzten Begutachtung war zum ersten Mal eine Kleinigkeit drauf, Kühleraufhängung oder so. Die Trommelbremse sieht optisch nicht mehr schön aus, ist aber kein Problem.

  • In rund 12 Jahren 3x neue Bremsen (wegen Rost, nicht weil sie abgefahren waren),

    Ich fürchte dass uns das beim R4 hinten auch ereilen könnte. Beim Kona hab ich es im normalen Fahrbetrieb gut hinbekommen die Scheiben vorne und hinten blank zu halten.

    Beim R4 waren die Bremsen hinten nach mehreren tausend Kilometer nicht mal 100%ig eingeschliffen.

    Bei dem eher leichten Auto wäre Trommel hinten die bessere Wahl gewesen. Funktioniert bei VW ja auch im ID3.

  • ja Trommeln hinten wären vernünftig. Wenn man dann Tests guckt ode liest kommt schonmal die Argumentation wegen der Optik.

    Gehts noch?

    Das man die Bremsen bei den heutigen Felgen mit viel Durchsicht prima auch bei montierten Rädern manipulieren kann, darauf ist noch niemand gekommen?

    Wie? Na dann guckt euch mal an was da schonmal an Spangen und sonstigen Sicherungen der Bremsklötze sicht- und erreichbar ist =O

  • Da man beim R4 die Rekuperation per Paddles regeln kann, bietet sich an gelegentlich bergab mit weniger Rekuperation zu fahren, beansprucht die Scheiben dann mehr.

  • Ist ein Trugschluss. Nur weil du weniger Reku einstellst heißt das nicht dass der eBKV früher die Bremsbeläge anlegt. Die Entscheidung wann mit dem Generator gebremst wird und wann mit der Betriebsbremse entscheidet die Software auf dem Steuergerät. Die Reku-Stufe bestimmt nur wie viel der Generator bei 0% Fahrpedal schon macht. Mit Treten des Bremspedals wird von da aus erstmal die Bremsleistung des Generators erhöht, bevor dann mal die Betriebsbremse mit einsteigt.

  • Das Problem der Bremsscheiben hinten habe ich auch immer bei unseren Trafics. Alle 4 Jahre neue Bremsscheiben hinten, da sie zu wenig zu tun haben, wenn das Auto überwiegend un- oder nur leicht beladen unterwegs ist. Dann entwickeln die hinteren Bremsscheiben wilden Rostansatz, der sie nach 4 Jahren unbrauchbar macht.


    Das hatte ich bei unserer ZOE so oder sehr ähnlich erwartet. Da war es aber völlig anders: Nach fast 6 Jahren waren die hinteren Scheiben - ohne Rostansatz! - derart verschlissen, dass sie getauscht werden mussten. Erklären kann ich mir das nicht, wenn's beim Renault 4 aber genauso läuft bin ich nicht unzufrieden.


    Wir warten einfach mal ab. Heute wieder mit Abstandstempomat durch den Tübinger Zone 30-Berufsverkehr gefahren - wunderbar! Was für ein wunderbares Auto der Renault 4 doch ist!

  • Bremsscheiben rostfrei halten wird hier besprochen:

    🇨🇭 R4 E-Tech Iconic 110 kW/150 PS Comfort Range (52 kWh) Vert Hauts de France

  • Ist ein Trugschluss. Nur weil du weniger Reku einstellst heißt das nicht dass der eBKV früher die Bremsbeläge anlegt. Die Entscheidung wann mit dem Generator gebremst wird und wann mit der Betriebsbremse entscheidet die Software auf dem Steuergerät. Die Reku-Stufe bestimmt nur wie viel der Generator bei 0% Fahrpedal schon macht. Mit Treten des Bremspedals wird von da aus erstmal die Bremsleistung des Generators erhöht, bevor dann mal die Betriebsbremse mit einsteigt.

    Da möchte ich widersprechen. Ich stimme zu, dass die Steuergerätsoftware das insgesamt regelt. Die Funktion Bremsen ist fast immer eine geblendete Funktion aus Energierückgewinnung und mechanischer Bremse. Die Funktion hängt von einer ganzen Menge Parametern ab (zB Verzögerungsbedarf, wieviel Energie die Batterie überhaupt gerade aufnehmen kann, etc.) Die Rekuperationsbremse ist auch meistens keine vollwertige Stillstandsbremse. Das starke Betätigen des Bremspedals auf einem Gefälle führt bei der Zoe fast immer dazu, dass die mechanische Bremse angelegt wird. Wenn das Fahrzeug eine Zeit lang stand, hört man das auch recht deutlich. Deshalb denke ich schon dass man die Scheiben so zumindest "sauberbremsen" kann.

  • Also grundsätzlich muss ich martin_k Recht geben. Wie sind zwar ein bisschen abgeschweift vom Korrosionsschutz aber bei uns im Bayerischen Wald, ohne Korrosionsschutz, tödlich. Der R4 muss, nach 27 Jahren eine A-Klasse W168 (gewachst aber von der Mutter etwas unpfleglich behandelt) ersetzen. Der nun 30 Jahre alte W210 230E wir im März zu H

    ebenfalls gewachst und ohne Rost. Ja es geht. Bei uns in der Gegend ist es so, wenn du dir einen gebrauchten Holst, dann ab München nach oben. (Immer natürlich gegen dem heutigen Trend 2 Jahre fahren und dann ab mit der Möhre. Ich habe die letzten Jahre sehr gute Erfahrungen mit Seilfett als Unterboden und Hohlraumkonservierung gemacht.

    Aber wirklich hauchdünn mit der Hohlraumkonservierungspistole warm aufgetragen. Der Vorteil, du kannst alles, bis auf die Bremse einsprühen. Du brauchst nur die stark beanspruchten stellen alle zwei,drei Jahre nachbehandelt.

    Bei den Bremsen sind wir eigentlich selber schuld. Wenn bei Test's der mit der Trommel Bremse schlechter abschneidet wir gemoser und am Ende des Tages gibt's ne Scheibe obwohl die Trommel für 90% der Fahrer reichen würde. So jetzt klagen meine Hunde. Bis dann.