Private Ladelösungen zu Hause - der allgemeine R4 Forum Ladetalk.

  • Lass aber die Steckdose plus Verkabelung vorher von einem Elektriker prüfen ob die für die entsprechende Dauerlast tauglich ist, vor allem wenn du mit 16 und nicht nur 10A laden willst. Dafür ist oft noch ein Update der Verkabelung und ggf Sicherung nötig.

    Danke für die Antwort. Ja, das lasse ich schon machen. Ich werde wohl aber sicherheitshalber unter den 10 A bleiben. Mir kommt es nicht darauf an, dass der Ladevorgang "schnell" ist sondern, dass ich einfach die Möglichkeit habe, den Kleinen zuhause aufzuladen.

    R4 E-Tech elektrisch Techno 150 Comfort Range, Extended Grip, Advanced Driving Assist, Winter Komfort, Farbe: Hauts-de-France Grün; mein erstes E-Auto; bestellt im April 2026

  • Moin Silvia,

    ich kenne die örtlichen Gegenheiten bei Dir nicht, ob Garage oder Stellplatz am Haus.

    Frag einfach mal einen Elektriker ob es eine Möglichkeit gibt, dass Du Dir doch einen 11 Kw Anschluß legen kannst.

    Wenn Du wirklich mit Schuko laden willst, brauchst Du eine qualittativ gute Steckdose die auch 3,2 kw Dauerleistung veträgt.

    Oder schau Dur mal Bilder von verschmörgelten Steckdosen an, die zu heiß geworden sind.

    Und vielleicht ein Luice Booster 2 als zukunftsfähigen Ladlösung, falls Du später mal auf 11 Kw hochrüstet.

    Bitte einfach einen oder zwei Elketriker fragen und Dir Tips geben lassen.

  • Juice Booster 2 ist aber für 11kW in Deutschland nicht zukunftsfähig weil nicht extern Steuerbar, was mittlerweile ja jenseits der 4,2kW gefordert wird. Der hat nicht mal eine App Verbindung. Ob der 3er durchs Netz gesteuert werden kann bin ich mir nicht sicher.

  • Moin Coqauvin,

    Danke für deine ausführliche Antwort. Ich habe eine Eigentumswohnung mit Einzelgaragenbox in einer Tiefgarage, die zum Haus gehört (29 Partien). Das Problem ist, dass die Anlage in den 60ern gebaut wurde, die Leitungen also schon relativ alt sind. Wir haben als Eigentümergemeinschaft auch schon prüfen lassen, ob Wallboxen installiert werden können. Dazu müsste aber die gesamte Elektrik in der Tiefgarage erneuert werden etc. pp. Das wurde jetzt mal von der Eigentümergemeinschaft abgelehnt. Deshalb mein Gedanke an eine "Insellösung". Ich will das Auto auch nicht täglich bzw. nächtlich laden aber einfach die Möglichkeit haben, es ein paar Stunden in der Woche zuhause laden zu können. Ich werde also in jedem Fall einen Elektriker zu Rate ziehen.

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  • Je niedriger die Ladeleistung ist desto höher sind die Verluste (die nahezu konstant sind) beim AC Laden an der Wallbox. Deshalb macht es durchaus Sinn mit 11kW zu laden. Außerdem ist das Argument mit 10A statt 16A zu laden, weil schonender, auch irrelevant. Die Laderate ist bei einem 52kWh Akku bei 16A so weit unten, daß das kaum relevant ist.

    Wenn überprüft ist, daß der 3-Phasenanschluss wenigstens 2,5mm2 Leitungsquerschnitt auf allen Leitungen hat, dann spricht überhaupt nichts dagegen mit 11kW zu laden. Natürlich sollten auch die Automaten geprüft werden, aber i.d.R. ist ein 16A FI und 16A Leistungsschalter verbaut. Das ist in Deutschland schon lange als Standard der Fall.

    Ist ein 1,5mm2 Kabel verlegt, dann hast Du gar keine andere Wahl als mit 10A auf allen Leitungen zu laden, da ein 1,5mm2 Kabel nur kurzzeitig 16A kann und nur 10A Dauerstrom verkraftet. Die Last einer Wallbox ist als Dauerlast zu werten.


    Also ist im Normalfall das einzige was zu prüfen ist der Leitungsquerschnitt der verlegten Leitung. Ist die im Querschnitt 2,5mm2 ist die Empfehlung mit 11kW zu laden für maximales Sparen. Und natürlich muss alles 3-phasig ausgelegt sein.

    Viele Grüße,
    Jürgen

    seit April 2025: BMW i4 eDrive40
    seit Februar 2017: BMW 228i Cabrio
    in Q1/2027 geplant: Renault R4 Plein Sud

    Einmal editiert, zuletzt von derausserirdische ()

  • Lass aber die Steckdose plus Verkabelung vorher von einem Elektriker prüfen ob die für die entsprechende Dauerlast tauglich ist, vor allem wenn du mit 16 und nicht nur 10A laden willst. Dafür ist oft noch ein Update der Verkabelung und ggf Sicherung nötig.

    Eine Variante könnte eine (entsprechend abgesicherte und geprüfte) blaue 16A-CEE-Dose (1-phasig -„Camping-Steckdose“) in der Garage sein - die sind auf 16A-Dauerlast ausgelegt und verpolsicher.

    Plus passendes Ladegerät mit einem Adapter dafür - da gibt es einige mit wechselbaren Adaptern/Sets, damit wärst Du flexibel…


    Oder eben eine spezielle Schuko für Dauerlast, aber die muss mW auf das Ladegerät abgestimmt sein (Magnetkontakt oder so), damit da „sauber“ 16A gezogen werden können (hatte ich bei der Zoe Ph1 so mit dem Original-Renault-Ladeziegel).

    Uli

    aus dem schönen Niederbayern


    🇩🇪 R4 E-Tech Techno mit AHK komplett in wunderschönem Karmesin-Rot ("mit Allem" ausser Harman-Kardon und elektrischer Heckklappe) - EZ 11/25

    Zoe I (R240 EZ 2016) von 2019 bis R4 & Zoe II (Z.E. 50) von 2024 bis 2025

    Damals™: Diverse Renaults/Dacias als es nur Verbrenner gab: vom Rapid (R5 Kastenwagen mit Campingausbau - da war ich noch jung!) über Megane Scénic mit Unterbrechungen zu Lodgy, Sandero und zuletzt Logan

  • Moin Coqauvin,

    Danke für deine ausführliche Antwort. Ich habe eine Eigentumswohnung mit Einzelgaragenbox in einer Tiefgarage, die zum Haus gehört (29 Partien). Das Problem ist, dass die Anlage in den 60ern gebaut wurde, die Leitungen also schon relativ alt sind. Wir haben als Eigentümergemeinschaft auch schon prüfen lassen, ob Wallboxen installiert werden können. Dazu müsste aber die gesamte Elektrik in der Tiefgarage erneuert werden etc. pp. Das wurde jetzt mal von der Eigentümergemeinschaft abgelehnt. Deshalb mein Gedanke an eine "Insellösung". Ich will das Auto auch nicht täglich bzw. nächtlich laden aber einfach die Möglichkeit haben, es ein paar Stunden in der Woche zuhause laden zu können. Ich werde also in jedem Fall einen Elektriker zu Rate ziehen.

    Hier gibt es auch eine WEG mit 19 Eigentümern, die sich ein Konzept haben geben öassen, aber dann wieder abgesprungen sind. Derzeit gibt es ein Förderprgramm vom Bund, bei dem eine WEG Gelder für Wallboxen erhalten kann.Llass das noch mal auf die Tagesordnung setzen, ob nicht zumindest die Vorbereitungsverkabelung gemacht wird, und sich die einzelnen Eigentümer später für einen Anschluß entscheiden,

    Die andere Möglichkeit wäre das Durchsetzen eines Rechtsanspruches jedes Einzelnen auf einen Ladeanschluß.

    Ich habe das für meinen Part so gemacht und lade fein mit 11 kw.

    Die anderen wachen dann halt in 10 Jahren auf, aber dann bis ich vielleicht eh schon nicht mehr auf der Welt.

    Good Luck.

  • SilviaR Oh je ne WEG. Ich war auch mal "Mitglied".

    Was für Steckdosen gibt es denn in der TG ? Hier und da mal eine oder für jeden Stellplatz eine über die Wohnung eigens abgesicherte ?

    Wenn du da eine "Allgemeine" nimmst, kommt ganz schnell jemand aus der WEG mit der Frage "...und wer zahlt den Strom ?" D.h., ein geeichter Zwischenzähler müsste her, wenn das von der Leitungskapazität her überhaupt reicht.

    Sollte es deine "eigene" Stecldose sein, die aus deiner HV/UV kommt, gezählte und ggf. mit 16A abgesichert ist, könnte ich mir in einem 29-Parteiein vorstellen, das Leitungswege sehr lang sind und damit Verluste nennenswert hoch.

    Was bei dir Sinn machen könnte: Auf ein oder zwei allgemeinen Plätzen abrechenbare Ladestationen zu bauen, die alle nutzen dürfen. Ggf. draussen ?!